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Artikel ‘Volker Bobbenkamp’

Bau-Ingenieur Wulf Menke (37) wachte schweißgebadet auf. „Traum oder Wahrheit?“ durchzuckte es ihn beim Abtupfen der Wassertropfen von Stirn, Hals und Gesicht. Er hatte Bilder gesehen, da ist ihm angst und bange geworden mit Herzjagen, Atemnot, Beklemmung. Jetzt bibberte er sogar um seine Existenz.

Oder ist alles gar nicht so schlimm? Hatte er gestern Abend nur zuviel von dem ausgezeichneten australischen Roten „Heartland Director’s Cut Shiraz Langhorne Creek“ getrunken? Poaaahhh, schmeckte der geil mit seinen Aromen von Schokolade, Zigarrenschachtel und Veilchen! Sieben Flaschen hatten er und seine Kollegen weggesüppelt.

Vielleicht ginge es ihm besser, wenn er den Bio – Wein aus Österreich gewählt hätte, „Landauer Gisperg Black Betty“?

 

Egal. Jedenfalls hatten sie anfangs irre Spaß im Lokal „Claims“, an dessen Wänden Bilder hängen vom Goldrausch am Klondike. Über 100.000 Menschen hatten sich 1896 auf den Weg gemacht in die Gegend um Dawson. Aus dem Klondike-River beförderten sie riesige Mengen des Edelmetalls auf den Weltmarkt. Es gab Neid und Mißgunst. Mord und Totschlag. Bis heute sind dort 570 Tonnen Gold gefunden worden.

Bau – Ingenieur Menke, Architekt Gunnar Hermsdorf (38) und Harry Schooten (36), der schlüsselfertige Häuser verkauft, kamen im „Claims“, nach kurzem Blick auf den die Erinnerung an längst Vergangenes weckenden Wandschmuck, rasch auf die Gegenwart zu sprechen. www.boulevard-buende.de – Reporter lauschten dem fiktiven Gedankenaustausch durch ein Astloch in der hölzernen Umrahmung zwischen den Sitzecken.

„Gestern“, so Menke, „erhielt ich eine Klage vom Landgericht Bielefeld. Darin wird mir Pfusch am Bau vorgeworfen. Es geht um 89.678,00 Euro Schadensersatz“. Hermsdorf: „Das muss dich nicht wundern, mein Lieber. Im letzten Jahr gab’s 40.000 Urteile von deutschen Amts- und Landgerichten. Mich hat auch eine langgemacht wegen angeblich nicht fachgerechter Aussenabdichtung im Sockelbereich. 60.000,00 plus ein paar Cent waren fällig. Das Tollste daran ist: die Alte klagte nicht aus freien Stücken. Die wurde dazu angestiftet“.

Schooten: „Wie bei mir! Da tauchte eines Tages auf einer meiner Baustellen ein Typ auf und bat meinen Kunden, ob er sich mal den Neubau anschauen dürfe. ‚Warum?’ hat ihn mein Auftraggeber gefragt. ‚Weil da bestimmt was zu machen ist’, antwortete der freundliche Besucher, der sich als Gutachter outete für das Betonbauer- und Maurer – Handwerk. ‚Ich hole’, meinte er siegessicher, ‚einen Haufen Geld für Sie raus. Wetten? Ich finde garantiert was’.

Klar wurde der Experte fündig“, erzählte Schooten weiter. „Ist ja auch nicht schwer, Abweichungen aufzuspüren in einer von rasend schnellen Innovationen geprägten Branche, in der die Handwerkskammern ihr Okay geben für die Anwendung einer arbeitserleichternden, zeitsparenden Erfindung, die aber noch nicht im „Deutschen Institut für Normung“ in Berlin mit einer DIN – Nr. eingetragen worden ist. Das dauert und dauert. u.a. diesen Zeitrahmen nutzt der Bausachverständige eiskalt aus. Die Gerichte entscheiden immer, ob der neue Werkstoff in der DIN-Kartei steht oder nicht “.

„Zur Freude vieler Häuslebauer, die ihre Träume vom Eigenheim mit heißer Nadel strickten, in der Nullzinsphase Kredite in schwindelerregender Höhe aufgenommen und erhalten haben, kommt dieser Aufhetzer daher. Zum Leidwesen von Architekten, Bauträgern, Bau-Ingenieuren und all jenen, die Verantwortung tragen für die Errichtung von Gebäuden, Wohnungen und Gelassen“, regte sich Menke auf.

„Für mich ist unfassbar, dass dieser Nestbeschmutzer selbst mal Geschäftsführer einer „Bauunternehmung GmbH“ gewesen ist. Er machte den Laden dicht. Seitdem ist es sein erklärtes Ziel, ehemalige Mitbewerber plattzumachen. Man fragt sich nach dem Motiv. Ist er mit Schadensersatzprozessen stinksaurer Kunden überzogen worden? Haben ihm seine gebauten Immobilien vor lauter Mängeln den Schlaf geraubt? Ist er wegen zig verlorener Prozesse von soviel Wut angefressen, dass er seine berufliche Selbstbefriedigung nur noch darin findet, im Zusammenwirken mit einem Rechtsanwalt sowie einem Schlepper, Nepper, Bauernfänger als „Die Goldgräber“ die Konkurrenten von einst in Gerichtssälen fertigzumachen? Von wo kommt sein Hass auf die Kollegen? Ein Psychiater fände das ganz sicher raus“. Hermsdorf lachend. „Tolle Idee! Soll er sich doch mal freiwillig in Eickelborn untersuchen lassen. Da gibt’s Seelenforscher wie Sand am Meer“.

 

 

Nun ab in’s wahre Leben.

Die Bombe detonierte in der Redaktion von www.boulevard-buende. de am 24.07.2019 um 17:23 Uhr. Sie kam aus der Kanzlei Brandi in Bielefeld. Absender: Dr. Christoph Rempe, IT-Rechtsexperte, Nr. 23 von 30 aufgelisteten Anwälten, plus 9 in Detmold, plus 9 in Gütersloh, plus 9 in Minden, plus 14 in Hannover, plus 16 in Paderborn, plus 3 in Paris, plus einem in Peking. Wow! Da muss einem ja der Angstschweiß ausbrechen angesichts so einer geballten Ladung von Rechtskundigen. Die 22,6 cm lange Aufzählung des Kaders, mit einigen Berufstoten darunter, beansprucht am rechten Rand des Briefpapiers 6 (!) von insgesamt 21 cm Breite. Vornehm geht die Welt zugrunde. Ob mit oder ohne Regenwald.

Als sich der Explosionsstaub der Blendgranate verzogen hatte, wurde der Blick frei auf Rempes Einschüchterungsversuch per Fax.

 

 

www.boulevard-buende.de solle „nicht ungeprüft“ die Öffentlichkeit über „Die Goldgräber“ mit „falschen Tatsachen“ informieren. „Außerdem“, so heißt es weiter, „dürfen Sie nicht verleumderisch und reißerisch berichten, wie Sie es offensichtlich vorhaben“. Nein, das hatten und haben wir nicht vor. Wir liefern Fakten. Wie immer.

An einer bundesweit ebenso einzigartigen wie verrückten Erfindung des überschallartig schnellen Geldverdienens ist Rempes Mandant Gerrit Werner, Mitte 70, maßgeblich beteiligt. Der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht unterstützt das geldschöpferische Denkvermögen eines Bausachverständigen namens Marc Bobbenkamp, irgendwo um die 50.

Der verheiratete Jurist Werner, Vater einer Tochter, Studium in Göttingen, 1976 Kanzleigründung, Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Baurecht“ in der Rechtsanwaltskammer Hamm, übt seine spektakuläre Art des reiche Ernte machens lieber im Geheimen aus. So verstehen wir jedenfalls seinen Hilferuf an die Kanzlei Brandi, uns das Maul zu stopfen.

Die Brand(i)löscher schickten Christoph Rempe an die Front, der auch gleich auf Seite 1, Abs. 2, Zeilen 3 – 5, mit einer Gießkanne voller Falschmeldungen die Flammen ersticken wollte, die Advokat Werner fürchtet. Im Glanz des Feuerscheins betrachtet, werden sie ihm freilich keine Freude bereiten. Es geht los mit:

Unser Mandant hat … den konkreten Verdacht, dass …“ www.boulevard-buende.de von einem Dritten angestiftet worden ist, „ein Faxschreiben an Herrn Nienaber (die Immobilien GmbH Tim Nienaber, Kleiner Bruchweg 23   32257 Bünde   ist gemeint, Anm.d.Red.) zu schicken, mit dem unter Vorspiegelung journalistisch – redaktioneller Recherche eine ganze Reihe von Suggestivfragen gestellt werden“. Verdacht ist ein Trugbild, Hirngespinst, eine Halluzination, Irrealität, Einbildung. Wir bekommen also ungewollt Einblick in den psychischen Zustand von Rempes „Goldgräber“ – Mandanten Werner.

Mit „unter Vorspiegelung journalistisch-redaktioneller Recherche“ beschimpft uns Rempe als Lügner, Trickser, Bluffer, Täuscher. Dabei hat der Gute in seinem Übereifer dahingeplappert, was er 13 Zeilen weiter auf Seite 2 im 2. Absatz, Reihen 10 ff. besser nicht hätte von sich geben sollen: „Von der grundrechtlich geschützten Meinungsfreiheit sind falsche Tatsachenbehauptungen nicht erfasst“. Uns mit „Vorspiegelung“ anzupöbeln, ist nichts anderes als eine falsche Tatsachenbehauptung.

 

 

Der Angreifer wirft uns vor, wir würden die Veröffentlichung „falscher Tatsachenbehauptungen vorbereiten. Die betreffen“, schreibt er auf S. 2, Abs. 1, „insbesondere eine angeblich zweifelhafte Vernetzung“ des Rechtsanwalts Werner „mit der Firma Nienaber und der Firma Bobbenkamp“. 24 Stunden später ergänzt er nicht, dass er und Werner im Landgericht Bielefeld am 25. Juli 2019 im Verfahren -5 0 123/19 – gerade eine Schlappe erlitten hatten. Sie scheiterten dort mit dem Versuch, einem Goldgräber-Gegner verbieten zu lassen, dass der weiterhin öffentlich äußert, es bestehe eine zweifelhafte Vernetzung aus der Firma Nienaber Immobilien Verwaltung GmbH, Bausachverständigem Marc Bobbenkamp und Rechtsanwalt Gerrit Werner. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung sollte es ein Ordnungsgeld bis zu 250.000,00 Euro hageln.

Die Bruchlandung im Gerichtssaal hatten Werner & Co. nicht erwartet. Denn zu Beginn des Verfahrens sah es gut für sie aus, als Richter Daniel Reiner zu ihrer großen Freude mit ihnen über ein Urteil des BGH zum Thema „Kettenmafia“ ( VI ZR 352/91 Urteil vom 17.11.1992 ) diskutierte. Unter „Mafia“ und eine zweifelhafte Vernetzung könne man leicht dasselbe verstehen, so die zwei Anwälte. Nach sorgfältiger Hin- und Her-Überlegerei teilte der Richter diese abstruse Gedankenspielerei nicht.

 

 

Die Verquickung  Nienaber – Werner – Bobbenkamp sei kein hierarchischer Geheimbund, der mit Erpressung, Gewalt, Prostitution, Menschenhandel, politischer Einflussnahme seine Macht ausbaut. Folgerichtig wurde dem Beklagten die Äußerung „zweifelhafte Vernetzung“ nicht verboten.

Rechtsanwalt Werner wollte das nicht auf sich sitzenlassen. Sodass sich das Oberlandesgericht Hamm mit Richter Peter van Lindt (61), Vorsitzender des 31. Zivilsenats, mit der „zweifelhaften Vernetzung“ (s.*) beschäftigen musste. Am 19.02.2020 entschied er: Der Beklagte darf nicht mehr – auch nicht sinngemäß – wiederholen, es handele sich bei der Verquickung Nienaber-Bobbenkamp-Werner- um eine zweifelhafte Vernetzung. Der weiteren Forderung, dem Prozessgegner auch die Verwendung des Begriffs „Netzwerk“ zu verbieten, erteilte das Gericht eine Abfuhr.

Damit ist der Prozess aber weiß Gott nicht zu Ende! Es geht weiter um das Recht auf freie Meinungsäußerung. Nun werden Zeugen schildern, mit welchen Methoden die vom OLG in den Stand einer grundanständigen Clique beförderten Herren Nienaber, Bobbenkamp und Werner ihre Tresore füllen. Das soll keine zweifelhafte Strategie sein? Ein völlig legales System? Kein anrüchiger Königsweg? Entscheiden Sie das selbst, liebe Leserinnen, liebe Leser. Schlüpfen Sie in die Rolle von Laien-Richtern. www.boulevard-buende.de gibt Ihnen für Ihr Urteil Denkanstöße. Wir lüften einige Aktivitäten des ehrenwerten Trios:

Hausverwalter Nienaber empfahl beispielsweise den Wohnungseigentümern eines Gebäudes an der Brunnenallee in Bünde seinen guten Kumpel Marc Bobbenkamp als Sachverständigen nach dem Motto: „Lasst den mal kucken. Der findet bestimmt Baumängel. Wenn er seine Fehlerliste zusammengestellt hat, kriegt ihr eine Menge Geld von eurem Kaufpreis zurück. Ihr habt schließlich eine makellose Immobilie erwerben wollen, aber keine, die Unzulänglichkeiten aufweist, stimmts? Eben! Also wird abkassiert!“ Abkassieren tun als erstes Nienabers mit jedem berechneten Federstrich, jedem Telefongespräch, jedem Schritt im und um’s Gebäude, dem Zeitaufwand für`s über die Schulter-Kucken beim Gutachter, für jeden Toilettengang während so einer Inaugenscheinnahme mit wenigstens 120,00 Euro die Stunde. Das sagen sie den heiß gemachten Eigentümern vorher natürlich nicht. Auch nicht, dass z.B. Tim gerne mal den Postboten spielt, sich in’s Auto setzt und einen Brief direkt zu seinem Busenfreund in die Kanzlei Werner nach Spenge transportiert. So geschehen am 05.06.2019.

Es dauerte jedenfalls nicht lange nach der geschürten Vorfreude auf klingende Münze, da versammelten sich am 06.09.2016 Architekt M.K., Bauherr F.H. sowie die Herren Tim Nienaber + Marc Bobbenkamp vor dem von Nienaber zum Streit erhobenen Objekt. Das „Netzwerk“, bestehend aus  Akquisitor Nienaber und seinem Erfüllungsgehilfen Bobbenkamp, knüpfte gekonnt seine Fäden zum Vollstrecker Werner. Das Komplott bewies damit wieder einmal seine volle Schlagkraft.

Der Anwalt fackelt nicht lange. Er macht zur Durchsetzung von Vermögensbildung des „Netzwerks“ Leute wie den Architekten M.K. angst und bange. Im Juli 2014 stellte er ihn bezüglich eines Neubaus an der Herbert-Voss-Straße in Bünde in Erpresser-Manier skrupellos vor die Wahl: „Erkennen Sie den vom Gutachter, Herrn Bobbenkamp, festgestellten Schaden an! Sollten Sie das nicht tun, wird es teuer für Sie, und Sie werden richtig bluten!“ Ob die Bobbenkampsche Privateinschätzung korrekt war, hatte zu dem Zeitpunkt noch gar kein unabhängiger Fachmann, wie beispielsweise ein vom Gericht beauftragter Sachverständiger, geprüft.

Nienaber erweist sich als gelehriger Schüler der erpresserischen Umgangssprache seines juristisch gebildeten Komplizen. Was jene Zeitgenossen nicht wundert, die in und an „Onkel Tims Hütte“ Hand anlegten. Denn der kann wie ein Zauberer grundanständige Handwerker durch straffällige Drohungen im Stile seines Lehrmeisters Werner in gesetzwidrige Übeltäter verwandeln. So hat er es beispielsweise bei der Errichtung seines Privathauses an der Gasstrasse gemacht. Durch Erpressung eine Wohlfühloase für sich schaffen lassen. Die eigene Brieftasche war ihm dabei näher als Handwerkers weiße Weste. Die wissen aus eigenem Erleben: Rechnungen zweigte er auf Wohnungseigentümer von Immobilien ab, für die ihm als Hausverwalter das Oberkommando übertragen worden ist. Wir nennen vorläufig nur die Kempenstrasse in Ennigloh, die Viktoriastrasse in Bünde, wo Nienaber mit der Kunstfertigkeit eines Gelddruckers zuschlug, offenbarte uns gegenüber am 17.02.2020  18:02  ein Handwerksmeister, der viele Jahre für die Nienabers tätig war. Ausgestiegen ist er, als der psychische Druck unerträglich wurde, und er nicht mehr Mitglied sein wollte in dem „Klub der weiße Kragen-Täter“. Dieser Satz des Juniors schockierte ihn: „Entweder Du machst das – oder wir gehen auseinander!“ Gemeint war z.B. Versicherungsbetrug, obwohl kein Versicherungsfall vorlag.

Als Hausverwalter verdient man legal anscheinend noch nicht genug. Bei 2.500 Wohnungen, die ein Mietverwalter mit 30,00 Euro monatlich berechnet, kommen immerhin 75.000,00 Euro zusammen. Nach wenigen Jahren kann man locker eine 3-Millionen-Immobilie aus dem Boden stampfen und die für den Bau ausgewählten Firmen-Chefs diverser Handwerksbetriebe lassen sich mit Zuckerbrot und Peitsche locken: „Du musst eine Wohnung kaufen, wenn wir weiter zusammenarbeiten sollen“. Unser Infomant kennt Namen. Wir jetzt ebenfalls.

Auch am Krusenplatz in Spenge war der Zeuge für die Nienabers im Einsatz. Am Lönsweg, Mühlenweg, Neuer Weg, Kampstrasse, Poststrasse. In Kirchlengern und Löhne. In Bünde sowieso. Wohnungseigentümern kann nur geraten werden: Lasst die Abrechnungen der letzten zehn Jahre von kompetenten Wirtschaftsprüfern unter die Lupe nehmen. In jedem Unternehmen gibt es einen Controller, Aufseher. Jede Bilanz, jede Rechnung wird gegengecheckt! Wieviele Stunden sind für welche Handwerkerleistungen von Euch und Eurer Versicherung bezahlt worden? Holt einen Experten. Der findet schnell heraus, ob die von Nienabers bei den Assekuranzen abgerechneten Leistungserbringungen gerechtfertigt waren und die Schadensereignisse in Eurer Immobilie tatsächlich stattgefunden haben. Ist für die letzte Sturmschaden-Regulieung ein zweites oder drittes Angebot eingeholt worden? Nein? Für den Einsatz des Elektrikers? Des Installateurs? Wie hoch waren die Beträge, die Nienabers Euch als Stundenentgelt für die Abwicklung solcher Ereignisses abluchsten? Telefonate, Schreibkram, Ortsbesichtigungen, Objektbegehungen? Warum dauerten die so lange? Auf die reingelegten Versicherungen könnt ihr Euch nicht verlassen. Denen ist es egal, ob sie beschissen werden (uns liegt ein Fall vor). Die zahlen. Pardon: die Versichertengemeinschaft bezahlt. An den Hausverwalter. Wenn’s den Police-Ausstellern zuviel wird, erhöhen sie einfach die Beiträge. Ihre Chefetagen in den Glaspalästen sollen ja weiterhin ein Augenschmaus bleiben.

Überhöhtes Hausgeld, Kungeleien, Betrug. Vertragsleistungen werden nicht überprüft. Vergleichsangebote nicht eingeholt. Versicherungen nicht bemüht. Es bezahlt ja am Ende die Eigentümergemeinschaft! Viele Mieter, der deutschen Sprache nicht mächtig, zahlen einfach, prüfen geht gar nicht.

Der Beruf „Hausverwalter“ ist nicht geschützt. Wer es darauf anlegt, kann die Unerfahrenheit seiner Kunden ausnutzen von Mauschelei bis zum Betrug. Das kann für den gewählten Beirat dramatische Folgen haben, denn der haftet für das, was er abzeichnet! „Beihilfe zur Untreue“ nennt das Strafgesetzbuch so etwas. Die Miteigentümer können Schadensersatz verlangen. „Wenn nicht immer mehrere Angebote eingeholt werden, ist das ein Alarmzeichen!“ weiß ein Sprecher des „Wohnen im Eigentum e.V.“   Thomas Mann-Strasse 5   53111 Bonn  (Telefon: 0228 / 30412670  Fax: 0228 / 7215873  e-Mail: info@ wohnen-im-eigentum.de

Besonders beliebt sind bei Hausverwaltern Reparaturen an Lampen und Schaltern. In der Bilanz tauchen die als Aufwand für „Austausch Leuchtmittel/ Prüfung Treppenlicht/Lichtschalter/Befestigung Lampe“ auf. Und immer auf Extra-Rechnungen! Mal sind es 9,75 Euro, ein anderes Mal am Tag danach 84,33 Euro. Ausführender ist immer der Hausmeisterservice. Oder dieselbe Elektrikerfirma. Weshalb sind im vergangenen Jahr soviele Glühbirnen ausgewechselt worden? In einem Bünder Fall kam die hohe Anzahl betrieblich neu gekaufter Lichtpunkte der Steuerfahndung nicht geheuer vor. Es wurden Erkundigungen über die Lebensdauer einer Glühbirne eingeholt. Demnach landeten ein Dutzend der Helligkeitsspender im Wohn-, Schlaf-, Ess-Zimmer und im Keller des Umwegfinanzierers. An diesem Beispiel ist ablesbar, was in der Eigentümer-Versammlung bei Vorlage der Kosten nicht nur hinterfragt, sondern auch sorgfältig überprüft werden sollte. Nicht auf die Schnelle z.B. während einer WE-Versammlung im Gasthof „Zur Klinke“, sondern akribisch zuhause. Ohne Zeitdruck. Da fällt Ihnen auf, warum nicht zwei, drei und noch mehr Birnen in einem Arbeitsgang ausgewechselt worden sind. Defekt waren sie nämlich alle zur gleichen Zeit! Wer erkundigt sich nach des Hausmeisterservice‘ leistungsgerechter Tätigkeit? Wird der nicht deutlich überbezahlt? Vielleicht gibt er nach jedem Einsatz ein Handgeld an den Verwalter ab? Ach, auffallend ist ebenfalls, dass ein Sanitär- und Heizungsfachbetrieb nur Kleinreparaturen erledigt. Ein anderer ausschließlich große. Obwohl die Firma für Bagatell-Fälle mehr qualifiziertes Personal beschäftigt. Fliesst Schwarzgeld? Nach der Devise: „Wenn Du nicht mitmachst, hau ab! Dein Konkurrent sitzt schon in den Startlöchern!“ 10% vom Rechnungsbetrag sind für den Verwalter einkalkuliert.

Beträchtliche Summen stehen auf dem Prüfstand. Bei 10 Millionen Eigentumswohnungen in privater Hand geht es um verwaltete Rücklagen im 3-stelligen Milliardenbereich. Einen betrügerischen Hausverwalter kann jeder einzelne Wohnungseigentümer rausschmeissen. Dafür braucht es keinen Mehrheitsbeschluss. Ist das erforderliche Vertrauensverhältnis zerstört (BGH-Beschluß vom 20.02.2002  Az.: V  ZB 39/01), und das ist es, wenn sich jemand wie Nienaber auf Kosten von Wohnungseigentümern persönlich bereichert wie bei seinem Betrug an der Bünder Zahnärztin i.R. (den Fall schildern wir weiter unten), hat jeder einzelne Wohnungseigentümer nach § 21 Abs. 4 WEG das Recht auf Abberufung eines untauglichen Verwalters und Bestellung eines neuen vertrauenswürdigen (beim Wechsel lassen sich meist mehrere Tausend Euro sparen). Im Weigerungsfall darf das fristlose Kündigen sogar im Wege einer Einstweiligen Verfügung geschehen (BGH vom 10.06.2011  Az.: V  ZR 146 / 10). Voraussetzung für die Geltendmachung der Rücktrittsforderung ist, dass die vorherige Einberufung einer Wohnungseigentümerversammlung unzumutbar oder der Versuch eines Mehrheitsbeschlusses gescheitert ist. Beschwerden an den „Verband Nordrhein-Westfälischer Immobilienverwalter e.V.“  Vaalser Strasse 148   52074 Aachen  können Sie sich sparen. Die Damen und Herren dort sind taub. Drei Anfragen, welche Auswirkungen die Nienabersche Verhaltensweise „auf die Mitgliedschaft in Ihrem Verband hat“, blieben unbeantwortet. Womöglich hat die Zusatzfrage: „Werden schwarze Schafe von Ihnen geschützt?“ zur Stimmabstinenz geführt.

Ein Handwerksmeister öffnet hier allen von der Nienaber Immobilien GmbH/Hausverwaltung „betreuten“ Eigentümern und Mietern die Augen:

„Rechnungen wurden nicht voll bezahlt, sondern erhebliche Beträge einbehalten. ‚Das Geld, was Dir fehlt, schreibst Du an Mehrstunden auf Rechnungen für andere Objekte. Oder Du rechnest es über Versicherungsschäden ab‘, lautete die Nienabersche Nötigung. Mit „andere Objekte“ sind Wohnungen argloser Eigentümer in Gebäuden gemeint, für die Nienabers die Hausverwaltung innehaben. Bei denen landen Aufwendungen für Nienabers Privatbesitz in den Jahresabrechnungen als Aufwand für Badsanierungen, Abdichtung und Putzarbeiten an Kellertreppen, Fliesenverlegungen, und und und. Versicherungen werden z.B. bei der Beseitigung von Rohrbrüchen betrogen“. Betrogen? Vielleicht stecken die sogar mit den Gaunern unter einer Decke? Die Gefahr besteht immer dann, wenn man schon seit vielen, vielen Jahren geschäftlich und privat „per Du“ miteinander verkehrt. Wie in diesem Fall. Nienaber und die  Con…Versicherung.

Du machst es mit, wenn Du weitere Aufträge bekommen willst – oder nicht“, lautete nach Angaben unseres Informanten vom 07.02.2020  18:30  „der Originalton des Herrn Tim Nienaber“. Seit der unter Druck Gesetzte ausgestiegen ist, läuft er 22.000,00 Euro und ein paar Gequetschten aus seiner letzten Rechnung für Leistungserbringungen von vor zwei Jahren hinterher. Was lässt sich nicht alles damit machen! Vor zwei Jahren beispielsweise 60.000 Wasserstoff-Aktien kaufen, NEL Hydrogen (WKN Nr. A0B733)  für 0,34 Euro das Stück. Am 25.02.2020 verkaufen, Stückpreis 1,16 Euro. Gewinn pro Aktie: 0,82 Euro = 49.200,00 Euro. Abzüglich Steuern bleiben 34.440,00 Euro. So können aus  22.000,00 einbehaltenen Euro innerhalb von 24 Monaten 56.440,00 Euro werden.

Ein anderer Handwerksmeister bestätigte die Erpressung. Auch bei ihm sei das so abgelaufen. „Rechnungen fälschen – und Du darfst weiterarbeiten. Wenn nicht, dann war’s das!“

In Spanien brüten Nienabers dieses Geschäftsmodell nicht mehr aus, wo ihnen viele Jahre ein Appartement in einer Ferienanlage in Marbella gehörte und ein Haus in dem 3.568 Einwohner-Dorf Ojen im Hinterland der Costa del Sol (Provinz Malaga) am Rande der Sierra Blanca. Dort wurden Reparaturarbeiten von ostwestfälischen Handwerkern durchgeführt. Bei einem Bünder Baustoff-Grosshändler das Material gekauft. Von der Osnabrücker Spedition Hellmann nach Südeuropa transportiert. Auf Kosten von Hans-Jürgen Paul Erwin Nienaber flogen die Renovierer hinterher. Über Steuerhinterziehung, wie die Gewährung von lohnwerten Vorteilen für Flug und mehrwöchigem Ferienaufenthalt, haben sich die Instandsetzer nicht den Kopf zerbrochen. Die waren glücklich, dass sie sich 100 km vor Gibraltar in einem bezahlfreien Urlaubsquartier die Sonne auf die Birne brennen lassen konnten. Nebenbei benetzten sie ihren Gaumen mit blutrotem, alkoholisiertem Traubensaft.

Ach, Blut, das scheint Rechtsanwalt Werner ebenfalls zu mögen. Der warme Lebenssaft steht weit oben auf seiner ausgefeilten Sprach – Spezialitätenliste. Architekt M.K. ließ sich von dessen Drohung: „Erkennen Sie den vom Gutachter, Herrn Bobbenkamp, festgestellten Schaden an…(oder) Sie werden richtig bluten!“ freilich nicht einschüchtern, sondern erwiderte trocken: „Wenn Sie meinen, mich erpressen zu können, werde ich Insolvenz anmelden, und Sie gucken allesamt in die Röhre„. Eine neue Erfahrung für das blutaussaugende Dreigestirn N & B & W die zeigt, wie rasch sich Erpressung in eine Flattermine verwandeln kann. Nix ist’s dann mehr mit dem Einstreichen von Nienaberschen Bauernfängerei-Entgelten, Anwalts- sowie Bau-Gutachten-Honoraren. Wegen dieses empörenden Vorfalls wurde die Staatsanwaltschaft Bielefeld eingeschaltet.

www.boulevard-buende.de sprach am 11.02.2020  17:56  mit einem weiteren Handwerker.

„Guten Abend, Herr B…, ich bin Michael Rask von Boulevard Bünde. Arbeiten Sie mit Nienaber zusammen?“ „Ja, immer noch“. „Aber Sie sind doch in Rente!“ „Ja, aber die Firma arbeitet mit Nienaber“. „Läuft da alles sauber ab?“ „Wie meinen Sie das?“ „Na ja, Rechnungen werden zum Beispiel nicht voll bezahlt, der offene Betrag in Stunden umgewandelt, auf andere Immobilien übertragen und dort abgerechnet“. „Das wäre ja Betrug!“ „Ja, Sie sagen es: das ist Betrug! Nach diesem Geschäftsmodell arbeiten welche für und mit Nienabers“. „Nein, wir machen so etwas nicht“. „Kennen Sie welche, die das so machen?“ „Dazu möchte ich nichts sagen“. „Also Sie kennen welche?“ „Ich äußere mich nicht dazu“. „Danke, und einen schönen Abend noch“. „Gleichfalls“.

Wir finden es einfach großartig, was sich Werner zusammenlügt. Zum Beispiel behauptet er, „dass eine Person Fotos von den Kanzleiräumen gemacht hat, die sich als für Sie (www.boulevard-buende.de Anm.d.Red.) tätig zu erkennen gegeben hat“. In Wirklichkeit weiß kein einziger Boulevard-Mitarbeiter, wie es im Büro von Herrn Werner und dessen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern aussieht. Niemand von uns hat je einen Raum betreten und/oder fotografiert.

Wie ihr Vorbild Werner, so machen es auch die Nienabers. Es wird gelogen. In einem 1 1/2 Seiten langen undatierten Rundbrief an die von ihnen gemanagten Wohnungseigentümer tun sie das. Von 14 Absätzen sind 13 Lügenmärchen. Im 14. laden die Verfasser ihre Schutzbefohlenen „jederzeit für weitere Gespräche“ ein. Selbst das erscheint uns zweifelhaft. Jederzeit?  Los geht’s mit der Flunkerei, unsere Berichterstattung sei „von einem rausgeschmissenen Architekten“ befohlen worden. Dem hätten die Eigentümer einer Wohnanlage den Stuhl vor die Tür gesetzt, weil er als Hausverwalter eine Niete gewesen sei. Richtig ist: Der Architekt hat als Hausverwalter hingeworfen. Und: www.boulevard-buende.de sucht sich selbst veröffentlichungsreife  Themen aus.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Es konnte keine mangelfreie Übergabe des gemeinschaftlichen Eigentums (durch den rausgeschmissenen Architekten) erfolgen, da offensichtliche Mängel von den Eigentümern nicht hingenommen wurden“. Richtig ist: Es hatte schon über zwei Jahre vorher eine konkludente Abnahme stattgefunden. Alle Käufer hatten die Abschlussrechnung ohne Vorbehalte bezahlt, alle sind in ihre Wohnungen eingezogen. Damit brachten sie zum Ausdruck, dass sie das Bauwerk als im Wesentlichen vertragsgerecht ( WEG 2.1.2 § 640 BGB) errichtet angesehen haben (BGH BauR 1996, 386; BGH BauR 1985, 200). Erst als der auf Krawall getrimmte Streithansel Nienaber aufkreuzte, steckte dieser am Geldgeilheit-Bazillus unheilbar Erkrankte zwei Wohnungseigentümer an (bei den übrigen funktionierte das Immunsystem einwandfrei gegen Nienabers heuchlerisches Goldgräber-Virus). Die zwei von ihm Infizierten hatten mit ihren PS-starken, tonnenschweren Limousinen trotz ausdrücklichem schriftlichem Verbot des Architekten die noch nicht abgerüttelte Parkplatzpflasterung schiefgefahren. u.a. deswegen muss er sich jetzt von den Nienabers als „im Hinblick auf seine fachliche Eignung“ unfähiger Bauerrichtender diskreditieren lassen. Grotesker geht’s nicht!

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Auslöser für die übelste Verunglimpfung (in www.boulevard-buende.de) ist unsere Tätigkeit als Hausverwalter“. Richtig ist: Nachdem der Architekt seine Hausverwalter-Tätigkeit an den Nagel gehängt hatte, rückten Nienabers an. Deren ramponierter Ruf war uns bekannt. Da steckten wir schon mitten drin in den Recherchen für diese Geschichte.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Die Eigentümer bestimmten uns (Nienaber) umgehend mit der Beseitigung der gröbsten technischen Mängel, so dass alle Einrichtungen des Hauses wieder voll funktionsfähig waren“. Richtig ist: Blanker Unsinn!

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Der Eigentümerbeschluss, weitere Mängel von einem Bausachverständigen begutachten zu lassen, veranlasste den betreffenden Architekten und ehemaligen Hausverwalter, uns eine „mafiöse“ Vernetzung .…zu unterstellen“. Richtig ist: Der Architekt und Ex-Hausverwalter hat den von Nienaber herbeiersehnten Goldgräber Bobbenkamp abgelehnt und das Wort „mafiös“ und „mafiöse Vernetzung“ nie benutzt. Den Ausdruck „Mafia“ brachten die Rechtsanwälte Werner und Rempe in’s Spiel im Schriftsatz an das LG Bielefeld vom 24.07.2019  14:37  lt. Protokoll  S.2, Abs.2, Zeile 9,  5. Wort von links. Am 25.07.2019 wurde deshalb im Gerichtssaal lang und breit über „Mafia“ und „Kettenmafia“ gefachsimpelt.

Gelogen ist infolgedessen die Nienaber-Behauptung, „der von den Eigentümern beauftragte Rechtsanwalt Werner aus Enger wehrte sich gerichtlich gegen diese („mafiöse“) Verunglimpfungen, eine Entscheidung durch das Oberlandesgericht Hamm gab ihm weitestgehend recht“. Nienaber lügt durch Verschweigen, dass das Verfahren noch gar nicht beendet ist. Nienaber lügt desweiteren, Rechtsanwalt Werner sei von den Eigentümern mit der Klage beauftragt worden.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Die Herren Werner und Bobbenkamp werden in dem Artikel…mit uns als „Goldgräber“ diffamiert“. Richtig ist: Die Clique wird nicht gekränkt, beleidigt oder ehrenrührig verletzt. Sondern die asoziale Technik ihres Geldscheffelns wird enttarnt.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Hier geht es (für den von Nienaber unter Beschuss genommenen Architekten) um eine Schadenssumme im fast 6-stelligen Eurobereich“. Richtig ist: Absoluter Mumpitz. Fieberwahn. Es handelt sich um eine fehlerhafte Privat-Einschätzung.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben„Die Macher (von www.boulevard-buende.de) beginnen unter Zuhilfenahme erfundener Unterstellungen und völlig unhaltbarer Behauptungen diese Rufmordkampagne gegen uns“. Richtig ist: Wir publizieren keine aus den Fingern gesogenen, manipulierten Beschuldigungen. Für alles gibt es Dokumente und Zeugen. Alles ist erweislich wahr.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben„Sämtlichen angesprochenen Punkten, die uns nicht weniger als Betrug unterstellen, widersprechen wir auf das Schärfste. Es gibt weder Anzeigen gegen uns noch wurden irgendwelche Betrügereien aufgedeckt. Alle in dem Artikel aufgeführten Beschreibungen von Gesetzesverstößen entbehren jeder Grundlage“. Was für ein Ammenmärchen! Nichts anderes als diese Räuberpistole haben wir von Nienabers erwartet. Deshalb stehen als Echtheitsnachweis einige Aktenzeichen von Ermittlungsverfahren in dieser Reportage. Ergänzend teilen wir nun noch mit: Bei der Kreispolizeibehörde Herford  Zimmer Nr. 229  Hansastrasse 54  32049 wurde am 07.02.2020  09:00 ein Zeuge vernommen. Und, eine zusätzliche Nienaber-Unverschämtheit ist das Bestreiten von Betrug. Der an einer Bünder Zahnärztin wurde von keinem anderen als Nienaber eingefädelt.

Ergebnis: Die zwei Fake News Blatt Papier, mit denen Nienabers bei ihren Wohnungseigentümern auf Sympathiefang gehen, sind nichts anderes als verzweifelte Dokumente heruntergekommener, selbstzerstörerischer Scheinheiligkeit. Das 1 1/2 seitige Selbstverteidigungs-Plädoyer klingt wie das Schlusswort eines Ertrinkenden, der, von seinem Anwalt im Stich gelassen, nach dem letzten Strohhalm greift. Schöner wäre gewesen, Nienabers hätten Besserung gelobt, den von ihnen „betreuten“ Wohnungseigentümern versprochen, Mätzchen von Lug und Trug als Mitglied im Netzwerk Nienaber-Bobbenkamp-Werner aufzugeben. Alle Abrechnungen auf eigene Kosten von einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen testieren zu lassen.

Ein Rödinghausener Bauunternehmer informierte uns, es würde erzählt, wir seien wegen Verleumdung verurteilt worden. Liebe Leserinnen, liebe Leser, glauben Sie alles, nur nicht so’n Gerücht. Wir haben das Netzwerk N & B & W letztes Jahr aufgefordert, uns zu verklagen. Leider kommt da nichts. Warum? Hier die Antwort:

 

 

Anmerkung: Wir veröffentlichen keine unwahren Tatsachen. Wir publizieren nichts, wenn nicht alle von uns geschilderten Tatsachen erweislich wahr sind. So einfach geht seriöser Journalismus.

Schade finden wir, dass die Nienaber Immobilien GmbH nichts auf ihrem Info-Flugblatt von dem schreibt, was im Bielefelder Verfahren 5 0 123/19 zur Sprache kam. Dass Gutachter Marc Bobbenkamp gezielt Neubaugebiete anfahren soll, Bauherren anspricht und ihnen in Aussicht stellt, das dicke Geld zu machen, wenn er beauftragt würde, ein Mängelgutachten anzufertigen. Er kenne zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen einen Anwalt namens Werner.  (Protokoll Seite 3 vom 25.07.2019).

Werner bestätigte das! Ja, er hätte einige Verfahren geführt. „In diesen Fällen war es so, dass der Bauträger erheblich bluten musste bzw. (in einem laufenden Prozeß, Anm.d.Red.) wahrscheinlich bluten wird“. (Protokoll Seite 4, Abs. 4, Zeile 4 ff).

Vor Diffamierungen schreckt dieser Mann schon gar nicht zurück. So machte er am 17.02.2020 mit Unterstützung der Kanzlei Brandi seinen Prozessgegner  in einem 6 1/2 langen Schreiben an das OLG gleich auf Seite 1 nieder: Der „fantasiert sich etwas zusammen“ und er „hat einen Hang zu Verschwörungstheorien“. Auf Seite 3 unter 4. nennt er u.a. ein Beispiel und bestreitet, dass er „im Fokus von Kammern steht“. Er verschweigt, dass das tatsächlich so war und so ist. Denn RA Werner beschäftigt seit Jahren die Zivilkammern des Landgerichts Bielefeld, so die 3., 5. und 9. In den „Fokus“ der Rechtsanwaltskammer rückte er im Jahr 2016 durch eine Beschwerde des RA Dieter Löffler aus Bünde, der sich „über das erpresserische Verhalten“ – wie er es nannte – aufgeregt hatte, das sein Berufskollege Werner als Visitenkarte hinterlässt.

Prozessbetrug ist das Vorbringen einer falschen Aussage. Oder das Präsentieren falscher Beweismittel. Strafbar macht sich, wer vor Gericht absichtlich und wissentlich lügt, damit eine falsche Entscheidung getroffen, die Vermögenslage des Prozessgegners geschädigt und die eigene verbessert wird. Schon die absichtlich bewusst falsche Begründung einer Klage, die zu einer urteilsrelevanten Täuschung des Gerichts führt, ist eine Straftat wegen Prozessbetruges. Ein unterschätztes Delikt (§ 263 StGB). Gestützt wird die Strafbarkeit des Prozessbetruges auf das Prinzip der Wahrheitspflicht vor Gericht, wie sie in § 138 ZPO (Zivilprozessordnung) festgeschrieben steht: „Die Parteien haben ihre Erklärungen über tatsächliche Umstände vollständig und der Wahrheit gemäß abzugeben“.

Warum soviel Aufregung um die Wahrheit? Was tun wir Schlimmes?

Wir beschäftigen uns lediglich mit der Frage, wie lange „Die Goldgräber“ noch mit sprudelnden Honoraren rechnen dürfen bei der systematischen Verfolgung ihrer Ziele mit Schlaganfall fördernden Mitteln. Was sie praktizieren, ist nach Meinung des OLG Hamm reell, fair, makellos. Nicht zweifelhaft. Das   „Netzwerk“ Nienaber-Bobbenkamp-Werner verfolgt demnach keinen moralisch höchst verwerflichen Broterwerb, wie dies in der Hauptverhandlung 5 0 123/19, Protokoll, Seite 3, LG Bielefeld, noch ganz anders zu hören war. Ob die Stundenlöhne, die abgesahnt werden, auf gesetzwidrigem Tun basieren (Versuch einer Urkundenfälschung durch Herrn C.B., fachlich beraten von Bobbenkamp; der Fall wird weiter unten geschildert). Oder durch kriminelles Handeln (Erpressung, Nötigung im Fall des Architekten M.K.) zustandekommen, das beurteilen Sie am besten selbst, liebe Leserinnen, liebe Leser. Wie kam es überhaupt zur Geburt dieser ehrenwerten Gesellschaft?

Ein Interview mit Volker Bobbenkamp (geschätzte 73) gibt Aufschluss:

18. Juli 2019   15:34 Uhr   Industriezentrum   32139 Spenge. Ich parke zwischen dem Anwesen V. + M. Bobbenkamp und der Firma Autec GmbH Maschinenfabrik/Automatisierungstechnik Technologie Industriezentrum 15 – 17. Gehe durch das bis zum Anschlag rechts weggeschobene, per Knopfdruck abschließbare Gitter – Stahltor an der linken Grundstücksgrenze. Betrete mit einer Kamera das Gelände. Ich fotografiere die hinten links neben dem Gebäude lagernden Utensilien eines erloschenen Baubetriebes. Die Haustür im Wohnhaus ist sperrangelweit geöffnet. Durchzug wegen der Hitze, 36 Grad. Nach dem vierten Bild erscheint ein älterer Herr, über 70 Jahre alt, im schattigen Flur.

„Guten Tag“, stelle ich mich mit Namen vor als www.boulevard-buende.de – Reporter. „Sind Sie Herr Volker Bobbenkamp?“ „Ja!“ „Ist Ihr Sohn Marc auch da?“ „Nein, der ist unterwegs, muss ja Geld verdienen“. „Als Gutachter?“ „Ja, als Gutachter. Bin ich auch“. „Ach! Ihr Baugeschäft haben Sie aufgegeben?“ „Ja!“„Wann denn?“ „Vor etwa fünf Jahren“. (s. **) „Warum das denn?“ „Hat sich nicht mehr gelohnt. Immer neue Bestimmungen und Vorschriften. Die Preise waren im Keller. Es gibt eine einfachere Art, Geld zu verdienen“. „Als Gutachter?“ „Ja, als Gutachter“.„Na, dann noch viel Erfolg! Machen Sie’s gut“. „Auf Wiedersehen“.

„Die Goldgräber“ werden den Verantwortlichen im Baugewerbe noch viel, viel Ärger bereiten. Existenzängste schüren. Womöglich manch einen in die Pleite treiben. Und bei den ohnehin schon unter Arbeitsüberlastung ächzenden 82 Richtern im Landgericht Bielefeld sowie andernorts für’s Anwachsen von Aktenbergen sorgen. Da schmilzt der Klimawandel nix weg. Die Gipfel werden höher und höher.

Die Moral von der Geschicht’ ? Werteverachtung gibt es – Ethos gibt es nicht. Die sittliche Gesinnung der Goldgräber ist im Eimer. Ohne diese Enthüllungs-Geschichte glaubte das keiner. www.boulevard-buende.de bleibt dran. Wer Infos hat, her damit.

Die sind eingegangen. Zuhauf. Das 3-köpfige „Netzwerk“ = Beziehung, Verbindung, Verknüpfung, Zusammenhang, Verquickung, ist demzufolge die Besorgnis erregende Koppelung eines Trios, dessen Aktivitäten die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und von Staatsanwälten auf sich gezogen hat.

„Die Goldgräber“ sind nach unseren Recherchen eine unheimliche Verbrüderung, eine Angst und Schrecken verbreitende Komplizenschaft der Verschwiegenheit mit eindeutigen Spielregeln von Absprachen anhand derer Bauträgern, Architekten, Ingenieuren und bauausführenden Firmen der Krieg erklärt worden ist.

So trat der Bau-Sachverständige Bobbenkamp mehrfach für die Firma Nienaber auf (Anzahl und Einzelheiten sind der Redaktion bekannt, ein Teil davon auch der Handwerkskammer OWL), was im Bielefelder Prozess – 5 0 123/19 – am 25.07.2019 ebenso geheim gehalten wurde wie am 19.02.2020 in Hamm.  Verschwiegen wurde auch, dass Nienaber Ausgaben für eigene Neubauten auf Dritte abwälzt, über deren Immobilien er als Hausverwalter das Sagen hat. Unterstützt wird er dabei von einem Bünder Tiefbau-Unternehmen. Wegen des gemeinschaftlich begangenen Betrugs zum Nachteil einer Bünder Zahnärztin i.R. verlor Nienaber als Hausverwalter die Aufsicht über deren sämtliche Wohneinheiten. Die Gaunerei hatte eine Mitarbeiterin im Büro ihres Steuerberaters aufgedeckt (Namen und Einzelheiten sind der Redaktion bekannt). Der Chef der Erdkrustenbeweger äußerte sich gegenüber www.boulevard-buende.de nicht zu der Frage, auf welche Weise er zu dem Akt der Wirtschaftskriminalität von Nienaber erpresst worden ist mit dem Leitgedanken: „Gefälschte Rechnung ausstellen, mitbetrügen, oder es gibt keine Aufträge mehr“. Wie der Tiefbauer an eine Wohnung für seine Tochter im Nienaber-Gebäude an der Holser Strasse 19 – 21 und noch an eine zweite gekommen ist, sollte sich die Staatsanwaltschaft Bielefeld in der Ermittlungsakte 601 Js 1602/19 etwas genauer ansehen.

Gab’s die Quadratmeter geschenkt? Zum Niedrigpreis auf dem Papier nebst Schwarzgeld im Briefumschlag? Wenn ja, darum: Grunderwerbssteuer sparen! Womöglich auf „Verrechnungsbasis“? Zehn qm Wohnfläche für fünfzig Meter Kanalbau? Oder nach der Masche: „Kaufst Du keine Wohnung, wirst Du für uns nicht mehr arbeiten!“ Von den Beteiligten bekamen wir auf Nachfrage keine Antwort.

Dafür reagierte die StA! Ermittler Frederik Meeth orakelte im Stile eines Sterndeuters, wie sich die Schuld der Angeklagten wohl anfühlt, wenn sie verurteilt würden. Den Blick in die Zukunft riskierte er wahrsagerisch nicht allein. Für seine Prophezeiung bediente er sich der Meinung eines zweiten Kartenlegers. Und kuck mal einer an! Das Horoskop legte Meeth und dem zu Hilfe gerufenen Amtsrichter nahe, sich bloß nicht in schweißtreibende Arbeit zu stürzen. Keine Handwerker zu vernehmen, keine Akten zu beschlagnahmen, keine Rechnungen und Bilanzen zu kontrollieren. Einfach hinstellen und sagen, die Sünden der Beschuldigten wiegen nicht schwerer als die anderer Durchschnittstäter im Fall von Betrug, Erpressung, Nötigung. Die Freveltaten sind nicht der Rede wert. Nicht groß rumstochern. Alles auf sich beruhen lassen. Ohne viel Brimborium Ermittlungen einstellen, die noch gar nicht richtig begonnen hatten. Weg mit dem Krimskrams in den Aktenkeller, und drauf vermerken: „Beendet 26.02.2020“.  „Her mit dem nächsten Papierbündel!“

Das ist der mit dem Az. 601 Js 1584/19 wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Betruges zum Nachteil der Zahnärztin. Auch hier erfolgte die Einstellung der Ermittlungen (04.02.2020), wieder mit derselben Begründung: Es handele sich „um eine Auseinandersetzung, die nur die unmittelbar Beteiligten betrifft und durch die die Belange der Öffentlichkeit nicht durchgreifend berührt werden. Unter diesen Umständen wäre das Verschulden als gering anzusehen. Ein öffentliches Interesse an einer Strafverfolgung besteht in diesem Falle nicht“. Das Bielefelder Amtsgericht schloss sich der Meinung an.

Na klar, nicht jeder Immobilien-Fall ist gleich ein Kracher wie der des Ex-Baulöwen Jürgen Schneider, der in den 90er Jahren Deutschland die größte Immobilienpleite der Nachkriegsgeschichte bescherte. 5,5 Milliarden DM bei 55 verschiedenen Banken erschlich der sich auf Grund falscher Wertgutachten. Die Zeilgalerie in Frankfurt/Main war nur 9000 qm groß, Schneider bekam Kredite für 22.000 qm. Am Bernheimer-Palais in München fehlten zwei Stockwerke. Machte nichts, die Darlehen bekam er trotzdem, weil die Kontrolleure der Bank nicht richtig zählen konnten. Sechs Jahre und neun Monate Knast gab’s. Nach Verbüßung von zwei Dritteln war Schneider wieder frei. Vielleicht wartet die Bielefelder StA ja auf so einen neuen Jahrhundert-Coup, um Ermittlungen vorzunehmen? Wie bedeutungslos ist dagegen ein Goldgräber-Fall.

 

 

Tim Nienaber fällt es schwer, zu auf den Nägeln brennenden Themen Stellung zu beziehen. So schweigt er eisern seit dem 14.07.2019 auf die Frage, seit wann er und sein Vater Hans-Jürgen Paul Erwin als „Schlepper“ fungieren, die Rechtsanwalt Gerrit Werner und dem Bausachverständigen Marc Bobbenkamp Mandanten zuschustern. Wie das nicht nur an der Brunnenallee geschah, sondern darüber hinaus auf einer Eigentümerversammlung am 05.03.2019 an der Moltkestrasse. Dazu lud die „Nienaber Immobilien GmbH Hausverwaltung“ schamlos ein mit dem Ziel unter Tagesordnungspunkt 5.: „Beschluss zur Beauftragung des Sachverständigen Bobbenkamp zur Abnahme des gemeinschaftlichen Eigentums“. Einen Alternativvorschlag gab es nicht. Angesichts dieser Beweislage ist es eine Vergewaltigung der Wahrheit, eine Verhöhnung der Justiz, wenn Gerrit Werner in einem Brief vom 17.02.2020 auf Seiten 3/4 aus der Kanzlei Brandi dem Oberlandesgericht Hamm mitteilen lässt, Herr Nienaber sei nie initiativ und unaufgefordert an Wohnungseigentümer herangetreten, „um baulich abgeschlossene Immobilien durch den Sachverständigen Bobbenkamp untersuchen zu lassen“. Das Gegenteil ist der Fall, geschildert am Beispiel der konkludenten (=stillschweigenden) Abnahme.

Immer geht es um Geld. Nur allzu gern schieben die Nienabers das Wohl und Wehe der Wohnungseigentümer in den Vordergrund. Zuallererst haben sie freilich ihr eigenes Portemonnaie im Blick. Wie an einer Immobilie an der Wollfeldstrasse, wo die Firma „Nienaber Baumanagement GmbH“ als Bauherrin die Abnahme des Objekts verweigert. Strippenzieher Nienaber holte seinen Kumpan Marc Bobbenkamp in’s Boot. Der stellte (nach eigener Einschätzung) Mängel fest. Seitdem wartet ein bekanntes, seriöses Bünder Bauunternehmen nicht nur auf die Bezahlung der Schlußrechnung seit März 2019, sondern auch auf das Ergebnis der Bobbenkampschen Expertise, das bis zum 28.02.2020 noch nicht vorlag. Macht aber nichts. Denn dem Dritten im Netzwerk, Gerrit Werner, ist es egal, wann er im Gerichtssaal seinen nächsten Auftritt hinlegen kann. Ihm wurde bereits am 19.08.2019 Klageauftrag erteilt für den Fall, dass es zu keiner außergerichtlichen Einigung kommt.

Mit einbehaltenen 100.000,00 Euro läßt sich viel machen. Hier ein Beispiel: Am 23.01.2019 wurden insgesamt 10.000 Stück Aktien der „Deutsche Pfandbriefbank“ (WKN Nr. 801900) für 9,52 Euro gekauft (so viel kostete eine Aktie damals). Am 11.06.2019 ist die steuerfreie Dividende in Höhe von 1,00 Euro eingesackt worden = 10.000,00 Euro Gewinn. Am 27.12.2019 wurden die 10.000 Aktien für 14,65 Euro verkauft (so teuer war eine Aktie an diesem Tag), macht 51.300,00 Euro, abzüglich Steuer bleibt ein Gewinnvon 35.910,00 Euro. Am 27.12.2019 wurden 20.000 „Deutsche Bank“-Aktien (WKN Nr. 514000) gekauft, Stückpreis 6,90 Euro, und am 14.02.2020 für 10,19 Euro wieder veräußert. Gewinn nach Steuerabzug: 46.060,00. Insgesamt sind so aus 100.000,00 Euro binnen eines Jahres 191.970,00 Euro geworden. Ist das nicht toll? Diese Geldvermehrung kann man solange betreiben, bis es wegen der vom Gutachter auf’s Papier gebrachten Mängel irgendwann zu einem rechtskräftigen Urteil gekommen ist. Oder zu einer Abmachung ohne richterliche Beteiligung. Am besten ist es jedenfalls, man zieht das Ganze schön in die Länge, um mit zurückbehaltem Geld ehrlicher Handwerker seinen Reibach zu machen. Vielleicht ist das der Grund, warum in einem aktuellen Fall Herr Werner Anlagen zu einem Gutachten des Diplom-Ingenieurs Jochen Witte aus Löhne nicht rausrückt? Ohne die kann sich das in’s Visier genommene Opfer nicht gegen die ihm vorgeworfenen Bau-Mängel wehren. Witte kam durch Tim Nienaber anstelle von Bobbenkamp zum Zuge wegen der ruchbar gewordenen Vernetzung N & B & W.

Was für Wohnungseigentümer auf den ersten Blick verführerisch lukrativ aussieht, Verwalter Nienaber die Zustimmung für eine Klage wegen Baumängeln zu erteilen, kann sich am Ende als Nullnummer, wenn nicht sogar als teurer Spaß erweisen. Wenn sich z.B. ein Teil der vom Gutachter aufgeführten Rügen in Luft auflöst oder nicht so gravierend ist, dass das Verfahren mit einem Vergleich endet. Die Kosten werden dann halbiert oder sonstwie aufgeteilt, egal. Alles wird ja vom Gemeinschaftskonto abgebucht. Gutachter-, Gerichts-, Verwalter-Kosten und Rechtsanwaltshonorare. Am Ende lacht nur noch das Netzwerk! Die wohlanständigen Pfiffikusse N & B & W. Die verdienen in jedem Fall. Vollkommen wurscht, ob der Prozess gewonnen, verloren oder mit einem Vergleich beendet wird. Unwichtig auch, ob ein Gutachten verkehrt oder richtig ist. Wie in dem Fall, wo die Hofpflasterung verrutschte, was einzig und allein durch die Uneinsichtigkeit einiger Wohnungseigentümer verursacht wurde. Was soll’s! Einfach mit rein in’s Gutachten über Baumängel! Das treibt die Kosten – und damit Streitwert und Gewinn von Nienaber & Werner in die Höhe! Außerdem lässt sich mit soviel Dreistigkeit der Prozessgegner viel besser niederknüppeln. Im Schreiben vom 17.02.2020, S. 2, Abs. 2, an das OLG wird der Architekt von Werner verhöhnt mit den Worten, der „möchte verhindern, dass die von ihm zu vertretenen Baumängel zu Tage treten“. Skrupellos nennt er auf S. 2, Abs. 2, Zeile 12, „Mängel und Schäden an den Pflasterarbeiten“. Wir haben es also mit einem Anwalt zu tun, der seine Einkünfte durch aktive Unterstützung dieser Rechtsverletzung verbessert. Durch Lüge und Prozessbetrug. Netzwerk-Kumpel Nienaber hat ihm das gutachterliche Phantasiegebilde zugespielt.

Nicht lautere Absichten sind das N & B & W – Motiv, sondern pure Habgier. Schulter an Schulter, Hand in Hand kooperiert der Zirkel in dem Bestreben, ehrenhafte Baumeister, hochanständige Konstrukteure, verantwortungsfreudige Gestalter, pflichtbewusste Facharbeiter wie Tiefbauer, Maler, Installateure,  Holzverarbeitungs-Tagelöhner, Heizungs- und Lüftungsbau-Lohnempfänger, Energietechniker, Dachdecker-Malocher, also Erwerbstätige sämtlicher Handwerksbereiche an den Pranger zu stellen, eventuell von ihnen gemachte Fehler aufzuspüren – und im Erfolgsfall als dreiköpfige Gang Kasse zu machen. Wäre es anders, dann hätte Nienaber beispielsweise seinen Kumpel Bobbenkamp gebeten, die Errichtung seiner Immobilie an der Wollfeldstrasse vom ersten Spatenstich an gutachterlich begleiten zu lassen, damit Baumängel vermieden werden konnten. Das geschah aber nicht. Vorsätzlich nicht. Man ließ den arglosen Bauunternehmer seelenruhig arbeiten, um dann, als alles fertig war, mal nachzukucken, wo es was zum Absahnen gibt. Jetzt hat der redliche Erbauer nicht das Corona-Virus im, sondern die Nienaber-Bobbenkamp-Werner-Pest am Hals. Ein immenser Abschlussrechnungsbetrag im sechsstelligen Bereich ist einfach von Nienaber zurückgehalten worden. Er und seine Spezies reiben sich die Hände! Wer sich so verhält, schürt den Verdacht, schmutziges Geld mit gewerbsmäßigem Betrug (§ 263) zu verdienen. Dabei war der in die Röhre guckende Bauunternehmer schon überaus vorsichtig bei der Personalie „Nienaber“: Bevor sich die 1. Baggerschaufel in’s Erdreich grub, hatte er eine Risikoversicherung abgeschlossen und den TÜV beauftragt, die Arbeiten am zu errichtenden Gebäude von einem Experten beobachten zu lassen.

Wie nett es die Nienabers mit Wohnungseigentümern meinen, ist daran ablesbar, dass an dem eigenen Bauwerk Holser Strasse 19-21 bis zum 28.02.2020 die Schlußabnahme durch einen Sachverständigen nicht erfolgte. Warum nicht? Gibt’s Mängel, die unter den Teppich gekehrt werden sollen? Haben die Käufer eine nicht mangelfreie Bude erworben? Der WE-Gemeinschaft kann jedenfalls nur an’s Herz gelegt werden, sich einen Gutachter von außerhalb zu holen, der keine Beziehungen zum Clan N & B & W unterhält. Lasst Euch das vorher an Eides statt schriftlich versichern!

Mit Stummheit begegnen Nienabers der Frage, wie hoch die pekuniäre Provision ist, die sie für ihre Akquisen als Bauernfänger erhalten. Womit alles gemeint sei wie Erfolgsbeteiligung, Maklergebühr, Umsatzbeteiligung, Gewinnbeteiligung, Vergünstigungen (Rabatte) bei Nienaber-Bauprojekten, kostenlose Rechtsberatung. Sowie alle weiteren denkbaren Verrechnungsmodelle.

Wie vom Blitz getroffen war die Nienaber-Unternehmensführung bei folgendem Wissenstest, zu dem ihr vor lauter Fracksausen nichts eingefallen ist und sie offenkundig seitdem unter einer Verklebung der Stimmbänder leidet:

„Im Bermudadreieck, auch Teufelsdreieck genannt, entstehen Reedereien und Privatleuten regelmäßig erhebliche finanzielle Schäden, weil dort auf mysteriöse Weise Schiffe und Flugzeuge verschwinden. Ebenso geheimnisumwittert erscheinen uns die Aktivitäten Nienaber-Bobbenkamp-Werner. Auch hier entstehen Schäden. Betroffen sind Bauherren, Architekten, Bauträger. Den Schleier zu lüften über das Motiv der Aktionsgruppe NBW und wer die Idee für den Zusammenschluss dieses Clans gehabt hat, dazu geben wir Ihnen hiermit Gelegenheit“.

Antwort? Dem Trio hat’s die Sprache verschlagen.

Uns wundert das nicht. Denn neben dem, was dem Bünder Architekten an der Brunnenallee widerfuhr, der auf seiner Baustelle genötigt worden ist, entweder freiwillig den von Bobbenkamp bezifferten Schaden zu bezahlen (egal, ob der richtig ist oder nicht, Anm.d.Red.) oder man sehe sich im Gerichtssaal wieder, gibt’s einen anderen spektakulären Fall. Der Sachverständige H.L. sollte nach dem Willen des Geschäftsführers einer Maschinenfabrik, Herrn C.B., der ein Privathaus in Spenge errichtet hat, sein Gutachten ändern, also fälschen, und einem anderen „anpassen“ (e-Mail liegt uns vor). Der SV lehnte entrüstet ab. Bauherr C.B. ließ nicht locker, antwortete mit der Drohung: „Ich fordere Sie auf, Ihren Bericht  zu korrigieren und zu übersenden“. Der SV H.L. weigerte sich wieder: „Wir verfassen keine Gefälligkeitsgutachten“ (e-Mail liegt uns vor).

Wir haben C.B. am 28.10.2019 um eine Antwort auf die Frage gebeten, wer ihn veranlasste, dem Sachverständigen H.L. zu befehlen, eine erlogene Urkunde herzustellen. C.B. verstecke seinen Machtanspruch zwar in einem anderen Wort („Ich fordere…auf“), verlange damit jedoch klipp und klar von H.L., etwas Rechtswidriges für ihn zu tun. „Eine Aufforderung“, so haben wir C.B. aufgeklärt, sei eine Anweisung, ein Kommando an den Adressaten. „Wer hat Sie mit welchen Argumenten zu Ihrem Betrugsversuch angestiftet? Oder waren Sie selbst der Ideengeber dafür?“ wollten wir von Herrn C.B. wissen. Unsere Neugier hat er anscheinend als Störfall aufgefasst. Jedenfalls blieb er mundtot. Er möchte uns den Namen Bobbenkamp nicht nennen. C.B. verklagte, unterstützt von Bobbenkamp und von Rechtsanwalt Werner, (so dessen schriftliches Geständnis vom 17.02.2020, S.5, Abs.1, an das OLG Hamm) die bauausführende Firma wegen angeblicher Mängel auf Schadensersatz. Bei der Anklagebehörde in Bielefeld liegt eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges, der Urkundenfälschung und des Gewerbsmäßigen Betruges.

Angesichts dieser Fakten darf der Bünder Hausverwalter a.D. über Nienaber-Werner-Bobbenkamp nach der Entscheidung des OLG Hamm trotzdem nicht mehr von einer  „zweifelhaften Vernetzung“, sondern nur noch von einem „Netzwerk“ reden.

Freuen Sie sich auf die Fortsetzung der unglaublichen Geschichte, was laufend durch die Aktualisierung dieses Textes geschieht.

Leider erzählen uns die Herren Nienaber von sich aus nicht, wie das mit ihren vor einigen Jahren verkauften privaten Immobilien in Südspanien – neben dem von uns geschilderten Fall – abgelaufen ist. Von welchen Handwerkern aus dem Bünder Land sind die wann saniert worden? Wanderte der Aufwand steuerlich als Betriebsausgabe in fremde Immobilien? Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt, sondern massiver Betrug an der Allgemeinheit. Jeder Steuergauner schädigt die Solidargemeinschaft. Das Geld fehlt u.a. für Kitas, Schulen, Universitäten, Straßen. Nach Schätzungen von Fachleuten zahlt jeder Bürger wegen des von solchen Täuschern verursachten volkswirtschaftlichen Schadens 1.350,00 Euro Steuern zuviel. Und das bei 82,79 Mio BRD – Bewohnern! (Luxemburg 602 Tausend 005; Norwegen 5,328 Mio; Schweiz 8,556 Mio; Österreich 8,822 Mio). Auch wer nur versucht, Pflichtabgaben für sich einzuheimsen, macht sich strafbar.

** gelöscht am 09.09.2015 HRB 6517 AG Bad Oeynhausen. Firmensitz nach   33332 Gütersloh  Oststrasse 48   verlegt   HRB 10141 AG Gütersloh. Seit 12.02.2014 war Maurermeister Marc Bobbenkamp nicht mehr GF der Firma „Bobbenkamp Bauunternehmung GmbH“. Neuer GF seit dem 03.09.2015 : Frank Lorber. Seit 10.01.2017 befand sich die Firma in Liquidation. Am 18.03.2019 ist sie gelöscht worden. Unter derselben Anschrift ist heute die FL – Bau GmbH tätig   HRB 8729   AG Gütersloh.   FL = Frank Lorber.

Anmerkung: Boulevard Bünde nimmt die Wächterfunktion der Presse ernst als „vierte Macht im Staat“ neben den 3 Säulen der Gewaltenteilung Exekutive, Legislative, Judikative.  Art.5 GG garantiert die Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung. Ein Skandal fängt meist erst mit der Bekanntmachung durch Medien an. Wo es einen Markt für Gier und Neid und Mißgunst gibt, gibt es immer auch einen Markt für Enthüllungen. Nur durch gewissenhafte Arbeit (von Rechtsanwalt Dr. Christoph Rempe abqualifiziert als „unter Vorspiegelung journalistisch-redaktioneller Recherche“) werden Machenschaften wie die der „Goldgräber“ aufgedeckt. Trotz geradezu lachhafter Widerstände (z.B. Stadt Spenge Fachbereich II Ordnung, Abfallbeseitigung, Straßenreinigung, Frau K. Buchinski, Az. Dokument2 162-00 PI/Bk), uns die Auskunft auf die Frage zu verweigern, wann die Firma „Volker Bobbenkamp Bauunternehmung GmbH“, Geschäftsführer Marc Bobbenkamp, im Gewerberegister gelöscht worden ist, konnten wir ermitteln, mit welchen verachtenswerten Methoden „Die Goldgräber“ einer ausgewählten Berufsgruppe großen finanziellen Schaden zufügen.

Wir sind kein profitorientiertes Unternehmen. Müssen mit unseren Berichten keine Rücksicht auf Anzeigenkunden nehmen. Weil wir schon lange keine Inserate mehr veröffentlichen wollen. So sind wir unabhängig, nicht beeinflussbar. Unseren Leserinnen und Lesern steht der Sinn nach  exklusiver Information. Nach nichts anderem. Da unterscheiden wir uns absolut von geldgeilen Medien. Wie von der albernen „Neue Westfälische“, die eine 30 mm hohe, 2-spaltige Kleinanzeige am 23.09.2019 von uns ablehnte. Mit der wollten wir jene NW-Leser auf  „Die Goldgräber“ hinweisen, die die Story in www.boulevard-buende.de noch nicht kannten. Außerdem informierten wir in dem Inserat über Betrügereien im „Autohaus Schwarte Bünde“.

Bei sorgfältiger Abwägung aller Umstände für und gegen die Publizierung von „Die Goldgräber“ ist uns die Entscheidung übrigens sehr leicht gefallen. Wir entschlossen uns, nach alphabetischer Reihenfolge vorzugehen: 1. gilt die Entschleierungs-Story als Warnung zur Vorsicht für alle an Neubauten beteiligten Planer, Bauträger, Architekten, Handwerker u.v.a.m., noch sorgfältiger bei der Errichtung von Wohnraum zu Werke zu gehen.   2. als kostenlose „Werbung“ für Werner, Bobbenkamp und ihre Mitspieler   =  wie Prozessanstifter Nienaber im Fall LG Bielefeld – 5 0 123 /19 –

Und noch eins: Das berechtigte Interesse der Öffentlichkeit an einer meinungbildenden Berichterstattung ist in diesem Fall höherrangiger als eine eventuelle Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts der Betroffenen. Von der freien Meinungsäußerung nicht gedeckt wäre eine Publizierung über private Vorgänge der drei Herren. Aber: Weil sie bewußt aus ihrer privaten Sphäre herausgetreten sind, um auf ihr soziales Umfeld einzuwirken und andere Menschen zu überzeugen, müssen sie es sich gefallen lassen, dass ihr Verhalten vor einem breiten Publikum gewürdigt wird. Je mehr jemand durch sein Tun in die Öffentlichkeit hineinwirkt, desto weniger kann er sich darauf berufen, dass ihn die daran geübte Kritik in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt. Urteile: LG Bielefeld –  5 0 357/95 – ;  OLG Hamm – 3 U 110/97 – ;  BGH VI ZR – 163/99 – ;  1 BvR – 454/00 -;  European Court of Human Rights ECHR-LGer 11.OR (CD1) Beschwerde Nr. 14643/03  vom 20.02.2007 . Liegt alles in vollem Wortlaut der Redaktion vor.

Michael Rask

 

 

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