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Artikel ‘Frank Werneke’

ver.di, „Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft“ genannt, ist als Störer von Sonntagsausflügen bestens bekannt.Die Bonzen in Berlin und anderswo frönen einem Hobby, das macht sie rundum froh.

Auch ohne Jagdschein fühlen sich die Rechthaber prädestiniert, ausgekuckte Opfer zu jagen, dass denen angst und bange wird.

Nein, nein für’s Kesseltreiben betreten die keuschen Ritter der Gerechtigkeit keinen Wald mit sauteurem Schießprügel, trotz erstklassigem Gehalt.

Dabei wäre die 7.248,50 Euro teure Ultimate Black Edition Blaser R 8 z.B. ein Todbringer, wie für den Stamm der ver.dianer gemacht.

Doch die hirnverbohrten Präzisionsschützen sehen wir nicht hinter Böcken, Hasen oder Fasanen her flitzen. Den Nimrods mit dem Heiligenschein fiel etwas ganz, ganz Abartiges ein:

Sie spucken gern zum Wochenende in ihre Verderben bringenden Hände. Sorgen mit Prozessen im Verwaltungsgericht für genau jene Überstunden „Die wollen wir für unsere Gewerkschaftsmitglieder aber bitte nicht!“

Den Machthabern von einst 2,28 Mio Gewerkschafts-Organisierten ist völlig wurscht, ob den am Sonntagseinkauf Interessierten die gute Laune vermiest wird für ein Familienvergnügen. Hauptsache, der arrogante Verein ver.di wird im Gerichtssaal siegen!

                                                                                                                                           
Das Ladenöffnungsgesetz vom 23.04.1989 in NRW, (ergänzt 16.11.2006) wurde in einer Zeit erfunden, da tat Corona noch keinem weh.

Jetzt ist es indessen nicht mehr aktuell. Eine Änderung empfiehlt sich – und zwar blitzesschnell.

Weil: Dann ist der alberne ver.di – Spuk vorbei, die Gedanken der Gewerkschaftssekretäre wären wieder frei, um wichtigeren Dingen nachzujagen. Anstatt dass sich die Krösusse für Jahresgehälter zwischen 60.000,00 – 300.000,00 Euro mit menschenfeindlichen Inszenierungen gegen Sonntagseinkäufer rum plagen.

Da wird recherchiert zwischen Weser und Rhein mit dem einzigen Ziel: „Den geplanten Verkaufsoffenen lasst mal schön sein!

Die Klugschwätzer halten sich für den Lieben Gott. Übersehen freilich: sie machen zig Familien Spass, Genuss und Sonntags-Beglückung tot.

Durch das Zunageln von Einkaufsmeilen kriegen die Trotzköpfe die Kirchen sowieso nicht mehr voll. Denn echte Gläubige finden es schon lange nicht toll, was sich protestantische Pfarrer und katholische Priester geleistet haben:

Mit der Vergewaltigung kleiner Mädchen und Jungs wurde jedes Vertrauen in die Vertreter des Herrn auf Erden komplett begraben. Seitdem steigt die Flucht der Frommen aus dem Dunstkreis dieser Schurken gewaltig an – hätte ver.di dagegen mal beizeiten was Vernünftiges getan!

Kein Richter käme von sich aus auf die Idee und täte dem städtischen Einzelhandel mit einem Verkaufsverbotsurteil weh. Garantiert ist außerdem, dass die meisten Verkäuferinnen von Socken, Slips und Hemden ver.dis Verzicht auf den blasierten Klageterror richtig fänden.

Ich bin mir sicher: falls die querulatorische Dickschädel-Clique mit ihrer Volksfeindschaft so weitermacht, wird sie nicht mehr für voll genommen und alsbald schonungslos ausgelacht.

Der Mitgliederschwund ist ja bereits augenscheinlich.

Von 1.955.080 in 2019 schrumpfte der Klub um weitere 0,7% – ganz schön peinlich!

Trotzdem ist der Alleingang des verkaufsoffenen Sonntags in Bünde für die Prozesshansel eine nicht hinnehmbare Sünde. Die überrumpelten sturen Böcke wurden rot vor Zorn und Wut, spuckten in der Lokalpresse Rinnsale voll Blut.

Aber warum? Was ist denn mit ver.dis propagiertem, hehren Ziele, dem Schutz guter Arbeit, fairer Löhne, Glücksgefühl für die Familie?

Wer das ernst meint, lässt doch die Leute selbst entscheiden, ob sie sich schicke Nasenringe kaufen möchten, Nail Wax oder lieber neu einkleiden.

Dazu kommt, wer am Verkaufsoffenen nicht arbeiten will und dies seiner Chefin berichtet, der wird bestimmt nicht mit Gewalt zum Geldverdienen zwangsverpflichtet.

Das alles wisst ihr bei ver.di natürlich ganz genau. Hockt trotzdem wachsam wie der Fuchs in seinem Bau.

Spioniert, wo ihr mit eurer Hochnäsigkeit zuschlagen könnt – und mit gefundenem Fressen sofort zum nächstbesten Verwaltungsgericht rennt.

Habt ihr den Bericht in der „Augsburger Allgemeine“ gelesen? Wo am 18.04.2020 euer Chef Frank Werneke meinte, ach, wäre Deutschland doch schon von Corona genesen! Denn: „Ein schöner Restaurantbesuch wäre auch mal wieder eine feine Sache!“

(Die er möglicherweise am Arbeitsfeiertag mache?)

Was gäbe es Schöneres für zweibeinige Gourmet-Service-Maschinen, als an einem Sonntag ausgerechnet ver.dis Häuptling zu bedienen!

Am letzten Tag der Woche lässt er seine Hackerchen gut kauen – der Einzelhandel muss derweil zähneknirschend in die Röhre schauen. Herr Werneke wird wohl nicht bei jedem Bissen die Stirn in Falten legen, weil das hervorragend gegarte, butterzarte Tomahawk-Steak trotzdem beschissen schmeckt beim Blick auf ausgestorbene Strassen, die er und seine Genossen haben leerpusten lassen.

Im Nobelschuppen sitzt er mutterseelenallein. Keine Überraschung: ver.di lässt ja niemanden in die Stadt hinein nach dem Motto: „Sonntags Geld ausgeben ist verboten!“ Also ehrlich: Das ist eine Erfindung von (Idi….) Chaoten.

Schön wäre es, diese Neunmalschlauen bauten von den Mitgliedsbeiträgen ein eigenes Lokal. Und beschäftigten darin die durch ihre erstrittenen Gerichtsverbote arbeitslos Gewordenen als Restaurantfachkräfte in großer Zahl.

Dasselbe könnte ver.di ja auch mit in Eigenregie gemanagten Modehäusern praktizieren. Dort die durch Pleiten brotlos gewordenen Angestellten kaputtprozessierter Boutiquen und Textilgeschäfte finanzieren.

Wenn ihr Rückgrat hättet, verklagtet ihr auf Schadensersatz zum Wohle aller die Chinesen. Denn die sind für tausende Kündigungen und Einkommensverluste verantwortlich gewesen. Durch deren Leichtsinn verbreitete sich Corona in der ganzen Welt – die Seuche kostet uns Nerven und einen Haufen Geld!

Mit einem Rechtsstreit vor dem Weltgerichtshof in Den Haag könntet ihr Furore machen. Aber viel lieber prozessiert ihr wegen Kleckersachen. Macht den Sonntag zum Streitobjekt. Packt doch etwas anderes an, das uns Bürger nicht verschreckt. Nicht nur 44,62 Millionen Erwerbstätige (Juli 2020) würden sich glücklich schätzen, hättet ihr den Mumm, gegen China im Gerichtssaal die Messer zu wetzen.

Doch mit den Corona-Versendern legt ihr euch nicht an. Seid zu feige, habt Angst vor dem, was beim Streit aus Fernost noch alles so kommen kann. Womöglich schickt uns Peking über den Abzweig der Putin‘ – Merkel’schen Pipeline in Blagoweschtschensk vor der Pazifik-Insel Sachalin anstelle von Gas einfach einen neuen Virus hier hin?

Nun gut. Euer Sonntagsvergnügen ließe sich freilich auch anders leicht schaukeln. Ihr inhumanen Arbeitnehmervertreter dürftet eurer Gefolgschaft einfach nicht mehr permanent vorgaukeln, ihr verträtet deren ureigensten Interessen.

Wer das glaubt, kann auch Gras statt Spargel fressen.

Mein Tipp an ver.di für mehr Zwischenmenschlichkeit: Seid mal kurzerhand zum Umdenken bereit. Ihr Starrsinnigen müsst den Sonntagseinkauf volksnah seh’n. Und nicht wichtigtuerisch zu Verwaltungsrichtern geh’n.

Wer Sonntagsruhe haben will, geht raus in’s Grüne, da ist es still.

Na ja, hin und wieder klopft ein Specht. Das ist ver.di-Funktionären auch wieder nicht recht. Zwei suchen im Oberverwaltungsgericht Münster schon einen Richter. Die Klage ist fertig – von einem Dichter:

„Hohes Gericht, ein Specht macht auch am Sonntag Lärm. Dagegen hätten wir eine Einstweilige Verfügung auf Unterlassung gern.

Bitte stopfen Sie den Schnabel von dem vorlauten Höhlenbrüter. Wir sind nämlich die einzigen für die Einhaltung von Sonntagsruhe

‚Im Namen des Volkes’ selbstbeweihräucherten Behüter“.

PS: Vergangenen Sonntag lachten viele über das Schild eines Demonstranten mit der Aufschrift

                           „ver.pi“

                           verpiss dich

vor einer Eisdiele.

Einkaufssonntage ohne Angst vor ver.di sind nach Frank Wernekes Kenntnis dieser Posse hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit, liebste Genossin, lieber Genosse.

Anregung: „Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!“

Heiner Anderson

 

 

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