Ihre spektakuläre Zeitung

Artikel ‘Bau-Sachverständiger Marc Bobbenkamp’

Bau-Ingenieur Wulf Menke (37) wachte schweißgebadet auf. „Traum oder Wahrheit?“ durchzuckte es ihn beim Abtupfen der Wassertropfen von Stirn, Hals und Gesicht. Er hatte Bilder gesehen, da ist ihm angst und bange geworden mit Herzjagen, Atemnot, Beklemmung. Jetzt bibberte er sogar um seine Existenz.

Oder ist alles gar nicht so schlimm? Hatte er gestern Abend nur zuviel von dem ausgezeichneten australischen Roten „Heartland Director’s Cut Shiraz Langhorne Creek“ getrunken? Poaaahhh, schmeckte der geil mit seinen Aromen von Schokolade, Zigarrenschachtel und Veilchen! Sieben Flaschen hatten er und seine Kollegen weggesüppelt.

Vielleicht ginge es ihm besser, wenn er den Bio – Wein aus Österreich gewählt hätte, „Landauer Gisperg Black Betty“?

 

Egal. Jedenfalls hatten sie anfangs irre Spaß im Lokal „Claims“, an dessen Wänden Bilder hängen vom Goldrausch am Klondike. Über 100.000 Menschen hatten sich 1896 auf den Weg gemacht in die Gegend um Dawson. Aus dem Klondike-River beförderten sie riesige Mengen des Edelmetalls auf den Weltmarkt. Es gab Neid und Mißgunst. Mord und Totschlag. Bis heute sind dort 570 Tonnen Gold gefunden worden.

Bau – Ingenieur Menke, Architekt Gunnar Hermsdorf (38) und Harry Schooten (36), der schlüsselfertige Häuser verkauft, kamen im „Claims“, nach kurzem Blick auf den die Erinnerung an längst Vergangenes weckenden Wandschmuck, rasch auf die Gegenwart zu sprechen.

 

Auf eine Bombe, die in der Redaktion von www.boulevard-buende. de am 24.07.2019 um 17:23 Uhr einschlug. Sie kam aus einer Anwaltskanzlei in Bielefeld. Absender: ein Rechtskundiger, Nr. 23 von 30 aufgelisteten Juristen. Der schickte uns einen Einschüchterungsversuch per Fax.

 

 

www.boulevard-buende.de solle „nicht ungeprüft“ die Öffentlichkeit über (Anm.d.Redaktion: wir nennen die Hauptdarsteller in unserer folgenden Reportage mal „Die Goldgräber“ ) mit „falschen Tatsachen“ informieren. Wir seien dabei, unter Vorspiegelung journalistisch-redaktioneller Recherche zu ermitteln. „Außerdem“, so heißt es weiter, „dürfen Sie nicht verleumderisch und reißerisch berichten, wie Sie es offensichtlich vorhaben“. Keine Sorge, wir liefern Fakten und phantasieren nicht über eine bundesweit ebenso einzigartige wie verrückte Erfindung von Abzockerei, woran der von dem Bielefelder Juristen-Büro vertretene  Gerrit Werner, Mitte 70, maßgeblich beteiligt ist. Dieser Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht bunkert nicht in seinen Schreibstuben (32139 Spenge, Poststrasse 36;  32130 Enger, Königin-Mathilde-Platz 1;  49328 Melle/Bruchmühlen, Spenger Strasse 2) – wie andere Corona Fürchtende – Toilettenpapier in Massen, sondern Geld. Das wird ihm von einem Bausachverständigen* namens Marc Bobbenkamp, irgendwo um die 50 (32139 Spenge, Industriezentrum 7) und der Nienaber Immobilien GmbH  (32257 Bünde, Kleiner Bruchweg 23) rangekarrt. Wenngleich vorrangig nur die drei genannten Helden und weitere Akteure in dieser Enthüllungsgeschichte durch Gaunerei hervorstechen, dürfen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, getrost davon ausgehen, dass Sie als Immobilienbesitzer und/oder Mieter von Ihrer Hausverwaltung Müller, Meier, Schulze oder wie immer sie heißen mag, genauso auf’s Kreuz gelegt werden können, wie hier geschildert. So funktioniert das:

 

 

 

 

 

 

Hausverwalter Nienaber empfahl beispielsweise den Wohnungseigentümern eines Gebäudes an der Brunnenallee in Bünde seinen guten Kumpel Marc Bobbenkamp als Sachverständigen nach dem Motto: „Lasst den mal kucken. Der findet bestimmt Baumängel. Wenn er seine Fehlerliste zusammengestellt hat, kriegt ihr eine Menge Geld von eurem Kaufpreis zurück. Ihr habt schließlich eine makellose Immobilie erwerben wollen, aber keine, die Unzulänglichkeiten aufweist, stimmts? Eben! Also wird abkassiert!“ Abkassieren tun als erstes Nienabers mit jedem berechneten Federstrich, jedem Telefongespräch, jedem Schritt im und um’s Gebäude, dem Zeitaufwand für`s über die Schulter-Kucken beim Gutachter, für jeden Toilettengang während so einer Inaugenscheinnahme mit wenigstens 120,00 Euro die Stunde. Das sagen sie den heiß gemachten Eigentümern vorher natürlich nicht. Auch nicht, dass z.B. Tim gerne mal den Postboten spielt, sich in’s Auto setzt und einen Brief direkt zu seinem Busenfreund Werner in dessen Kanzlei nach Spenge transportiert. So geschehen am 05.06.2019.

Es dauerte jedenfalls nicht lange nach der geschürten Vorfreude auf klingende Münze, da versammelten sich am 06.09.2016 Architekt M.K., Bauherr F.H. sowie die Herren Tim Nienaber + Marc Bobbenkamp vor dem von Nienaber zum Streit erhobenen Objekt.  Akquisitor Nienaber und sein Erfüllungsgehilfe Bobbenkamp knüpften sofort ihre Fäden zum Dritten im Bunde, Vollstrecker Werner.

Dieser Anwalt fackelt nicht lange. Er macht zur Durchsetzung von Vermögensbildung Leute wie den Architekten M.K. angst und bange. Im Juli 2014 stellte er ihn bezüglich eines Neubaus an der Herbert-Voss-Straße in Bünde in Erpresser-Manier skrupellos vor die Wahl: „Erkennen Sie den vom Gutachter, Herrn Bobbenkamp, festgestellten Schaden an! Sollten Sie das nicht tun, wird es teuer für Sie, und Sie werden richtig bluten!“ Ob die Bobbenkampsche Privateinschätzung korrekt war – in einem anderen Mängelgutachten an einem Gebäude in Ennigloh lag er mit einer Fehlerquote von zwei Dritteln völlig daneben – hatte zu dem Zeitpunkt noch gar kein unabhängiger Fachmann, wie beispielsweise ein vom Gericht beauftragter Sachverständiger, geprüft.

Nienaber erweist sich als gelehriger Schüler der erpresserischen Umgangssprache seines juristisch gebildeten Komplizen. Der kann grundanständige Handwerker durch straffällige Drohungen im Stile seines Lehrmeisters Werner in gesetzwidrige Übeltäter verwandeln. So hat er es beispielsweise bei der Errichtung seines Privathauses an der Gasstrasse gemacht. Durch Erpressung eine Wohlfühloase für sich schaffen lassen. Handwerker wissen das. Rechnungen zweigte er auf Wohnungseigentümer von Immobilien ab, für die ihm als Hausverwalter das Oberkommando übertragen worden ist. Wir nennen vorläufig nur die Kempenstrasse in Ennigloh, die Viktoriastrasse in Bünde, wo Nienaber mit der Kunstfertigkeit eines Gelddruckers zuschlug, offenbarte uns gegenüber am 17.02.2020  18:02  ein Handwerksmeister, der viele Jahre für die Nienabers tätig war. Ausgestiegen ist er, als der psychische Druck unerträglich wurde, und er nicht mehr Mitglied sein wollte in dem „Klub der weiße Kragen-Täter“. Folgender Satz des Juniors schockierte ihn: „Entweder Du machst das – oder wir gehen auseinander!“ Gemeint war z.B. Versicherungsbetrug, obwohl kein Versicherungsfall vorlag.

Einen betrügerischen Hausverwalter kann jeder einzelne Wohnungseigentümer rausschmeissen. Dafür braucht es keinen Mehrheitsbeschluss. Ist das erforderliche Vertrauensverhältnis zerstört (BGH-Beschluß vom 20.02.2002  Az.: V  ZB 39/01), und das ist es, wenn sich jemand wie Nienaber auf Kosten von Wohnungseigentümern persönlich bereichert wie bei seinem Betrug an der Bünder Zahnärztin i.R. (den Fall schildern wir weiter unten), hat jeder einzelne Wohnungseigentümer nach § 21 Abs. 4 WEG das Recht auf Abberufung eines untauglichen Verwalters und Bestellung eines neuen vertrauenswürdigen (beim Wechsel lassen sich meist mehrere Tausend Euro sparen). Im Weigerungsfall darf das fristlose Kündigen sogar im Wege einer Einstweiligen Verfügung geschehen (BGH vom 10.06.2011  Az.: V  ZR 146 / 10).

Ein anderer Handwerksmeister öffnet hier allen von der Nienaber Immobilien GmbH/Hausverwaltung „betreuten“ Eigentümern und Mietern die Augen:

„Rechnungen wurden nicht voll bezahlt, sondern erhebliche Beträge einbehalten. ‚Das Geld, was Dir fehlt, schreibst Du an Mehrstunden auf Rechnungen für andere Objekte. Oder Du rechnest es über Versicherungsschäden ab‘, lautete die Nienabersche Nötigung. Mit „andere Objekte“ sind Wohnungen argloser Eigentümer in Gebäuden gemeint, für die Nienabers die Hausverwaltung innehaben. Bei denen landen Aufwendungen für Nienabers Privatbesitz in den Jahresabrechnungen als Aufwand für Badsanierungen, Abdichtung und Putzarbeiten an Kellertreppen, Fliesenverlegungen, und und und. Versicherungen werden z.B. bei der Beseitigung von Rohrbrüchen betrogen“. Betrogen? Vielleicht stecken die sogar mit den Gaunern unter einer Decke? Die Gefahr besteht immer dann, wenn man schon seit vielen, vielen Jahren geschäftlich und privat „per Du“ miteinander verkehrt. Wie in diesem Fall. Nienaber und die  Con…Versicherung.

Du machst es mit, wenn Du weitere Aufträge bekommen willst – oder nicht“, lautete nach Angaben unseres Informanten vom 07.02.2020  18:30  „der Originalton des Herrn Tim Nienaber“. Seit der unter Druck Gesetzte ausgestiegen ist, läuft er 22.000,00 Euro und ein paar Gequetschten aus seiner letzten Rechnung für Leistungserbringungen von vor zwei Jahren hinterher. Was lässt sich nicht alles damit machen! Vor zwei Jahren beispielsweise 60.000 Wasserstoff-Aktien kaufen, NEL Hydrogen (WKN Nr. A0B733)  für 0,34 Euro das Stück. Am 25.02.2020 verkaufen, Stückpreis 1,16 Euro. Gewinn pro Aktie: 0,82 Euro = 49.200,00 Euro. Abzüglich Steuern bleiben 34.440,00 Euro. So können aus  22.000,00 einbehaltenen Euro innerhalb von 24 Monaten 56.440,00 Euro werden.

In Spanien brüten Nienabers ihr kriminelles Geschäftsmodell nicht mehr aus, wo ihnen viele Jahre ein Appartement in einer Ferienanlage in Marbella gehörte und ein Haus in dem 3.568 Einwohner-Dorf Ojen im Hinterland der Costa del Sol (Provinz Malaga) am Rande der Sierra Blanca. Dort wurden Reparaturarbeiten von ostwestfälischen Handwerkern durchgeführt. Auf Kosten von Hans-Jürgen Paul Erwin Nienaber flogen die Renovierer dorthin. Über Steuerhinterziehung, wie die Gewährung von lohnwerten Vorteilen für Flug und mehrwöchigem Ferienaufenthalt, haben sich die Instandsetzer nicht den Kopf zerbrochen. Die waren glücklich, dass sie sich 100 km vor Gibraltar in einem bezahlfreien Urlaubsquartier die Sonne auf die Birne brennen lassen konnten. Nebenbei benetzten sie ihren Gaumen mit blutrotem, alkoholisiertem Traubensaft.

Ach, Blut, das scheint Rechtsanwalt Werner ebenfalls zu mögen. Wie war das doch noch gleich mit seiner Erpressung im Fall des Architekten M.K.? „Erkennen Sie den vom Gutachter, Herrn Bobbenkamp, festgestellten Schaden an…(oder) Sie werden richtig bluten!“ Die Redewendung „richtig bluten müssen“ entlieh sich Werner aus der grausamen Rechtspraxis des Mittelalters, wo einem Mörder nach seiner Tat die Hauptschlagader geöffnet wurde, damit er als Sühne verblutet. In unserem Fall ließ Werner Architekt M.K. am Leben, so dass der noch seinen Mund aufmachen konnte und trocken erwiderte: „Wenn Sie meinen, mich erpressen zu können, werde ich Insolvenz anmelden, und Sie gucken allesamt in die Röhre“. Das wäre dann so gelaufen, wie am 18.06.2020, als die deutsche Börsenlandschaft vom größten Bilanzskandal aller Zeiten erschüttert worden ist: Das im DAX gelistete Unternehmen „Wirecard“ meldete Pleite an. Der Laden hat hunderttausende Kleinanleger, weltbekannte Firmen, Kreditgeber, Banken und sogar die Bafin, die dem Finanzminister unterstellte Börsenaufsicht, mit Luftbuchungen in Höhe von 1,9 Milliarden Euro hinter’s Licht geführt.

Insolvenz anmelden anstatt für angebliche Baumängel in die Tasche greifen, die der quirlige Marc Bobbenkamp auf ein paar Blatt Papier notiert hatte? Die Drohung mit der Pleite war eine brandneue Erfahrung für das blutaussaugende Dreigestirn N & B & W die zeigt, wie rasch sich Erpressung in eine Flattermine verwandeln kann. Nix ist’s dann mehr mit dem Einstreichen von Nienaberschen Bauernfängerei-Entgelten, Anwalts- sowie Bau-Gutachten-Honoraren für Werner und Bobbenkamp.

www.boulevard-buende.de sprach am 11.02.2020  17:56  mit einem weiteren Handwerker.

„Guten Abend, Herr B…, ich bin Michael Rask von Boulevard Bünde. Arbeiten Sie mit Nienaber zusammen?“ „Ja, immer noch“. „Aber Sie sind doch in Rente!“ „Ja, aber die Firma arbeitet mit Nienaber“. „Läuft da alles sauber ab?“ „Wie meinen Sie das?“ „Na ja, Rechnungen werden zum Beispiel nicht voll bezahlt, der offene Betrag in Stunden umgewandelt, auf andere Immobilien übertragen und dort abgerechnet“. „Das wäre ja Betrug!“ „Ja, Sie sagen es: das ist Betrug! Nach diesem Geschäftsmodell arbeiten welche für und mit Nienabers“. „Nein, wir machen so etwas nicht“. „Kennen Sie welche, die das so machen?“ „Dazu möchte ich nichts sagen“. „Also Sie kennen welche?“ „Ich äußere mich nicht dazu“. „Danke, und einen schönen Abend noch“. „Gleichfalls“.

Wir finden es einfach großartig, was sich Werner zusammenlügt. Zum Beispiel behauptet er, „dass eine Person Fotos von den Kanzleiräumen gemacht hat, die sich als für Sie (www.boulevard-buende.de Anm.d.Red.) tätig zu erkennen gegeben hat“. In Wirklichkeit weiß kein einziger Boulevard-Mitarbeiter, wie es im Büro von Herrn Werner und dessen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern aussieht. Niemand von uns hat je einen Raum betreten und/oder fotografiert.

Wie ihr Vorbild Werner, so machen es auch die Nienabers. Es wird gelogen. In einem 1 1/2 Seiten langen undatierten Rundbrief an von ihnen gemanagte Wohnungseigentümer tun sie das. Von 14 Absätzen sind 13 Lügenmärchen. Im 14. laden die Verfasser ihre Schutzbefohlenen „jederzeit für weitere Gespräche“ ein. Selbst das erscheint uns zweifelhaft. Jederzeit? Los geht’s mit der Flunkerei, unsere Berichterstattung sei „von einem rausgeschmissenen Architekten“ lanciert worden. Dem hätten die Eigentümer einer Wohnanlage den Stuhl vor die Tür gesetzt, weil er als Hausverwalter eine Niete gewesen sei. Richtig ist: Der Architekt hat als Hausverwalter hingeworfen. Und: www.boulevard-buende.de sucht sich selbst die Themen aus, die hilfreich für den Alltag und allgemeinbildend sein können. „Aufklärung“ lautet unser oberstes Gebot.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Es konnte keine mangelfreie Übergabe des gemeinschaftlichen Eigentums (durch den rausgeschmissenen Architekten) erfolgen, da offensichtliche Mängel von den Eigentümern nicht hingenommen wurden“. Richtig ist: Es hatte schon über zwei Jahre vorher eine konkludente Abnahme stattgefunden. Alle Käufer hatten die Abschlussrechnung ohne Vorbehalte bezahlt, alle sind in ihre Wohnungen eingezogen. Damit brachten sie zum Ausdruck, dass sie das Bauwerk als im Wesentlichen vertragsgerecht ( WEG 2.1.2 § 640 BGB) errichtet angesehen haben (BGH BauR 1996, 386; BGH BauR 1985, 200). Erst als der auf Krawall getrimmte Streithansel Nienaber aufkreuzte, steckte dieser am Geldgeilheit-Bazillus unheilbar Erkrankte drei Wohnungseigentümer an (bei den übrigen funktionierte das Immunsystem einwandfrei gegen das heuchlerische Goldgräber-Virus). Die drei von ihm Infizierten hatten beispielsweise mit ihren PS-starken, tonnenschweren Limousinen trotz ausdrücklichem schriftlichem Verbot des Architekten die noch nicht abgerüttelte Parkplatzpflasterung schiefgefahren. u.a. deswegen muss er sich jetzt von den Nienabers als „im Hinblick auf seine fachliche Eignung“ unfähiger Bauerrichtender diskreditieren lassen. Infamer geht’s nicht!

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Auslöser für die übelste Verunglimpfung (in www.boulevard-buende.de) ist unsere Tätigkeit als Hausverwalter“. Richtig ist: Nachdem der Architekt seine Hausverwalter-Tätigkeit an den Nagel gehängt hatte, rückten Nienabers an. Deren ramponierter Ruf war uns bekannt. Da steckten wir schon mitten drin in den Recherchen für diese Geschichte.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Die Eigentümer bestimmten uns (Nienaber) umgehend mit der Beseitigung der gröbsten technischen Mängel, so dass alle Einrichtungen des Hauses wieder voll funktionsfähig waren“. Richtig ist: Blanker Unsinn!

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Der Eigentümerbeschluss, weitere Mängel von einem Bausachverständigen begutachten zu lassen, veranlasste den betreffenden Architekten und ehemaligen Hausverwalter, uns eine „mafiöse“ Vernetzung .…zu unterstellen“. Richtig ist: Der Architekt und Ex-Hausverwalter hat den von Nienaber herbeiersehnten Goldgräber Bobbenkamp abgelehnt und das Wort „mafiös“ und „mafiöse Vernetzung“ nie benutzt. Den Ausdruck „Mafia“ brachten Rechtsanwalt Werner und sein zu Hilfe gerufener Berufskollege Rempe in’s Spiel im Schriftsatz an das LG Bielefeld vom 24.07.2019 (e-Mail-Eingang dort in der Poststelle  14:37 ) lt. Protokoll  S.2, Abs.2, Zeile 9,  5. Wort von links. Werner befürchtete, mit einem Mafiosi verglichen zu werden . Am 25.07.2019 wurde deshalb im Gerichtssaal lang und breit über „Mafia“ und „Kettenmafia“ gefachsimpelt.

Gelogen ist infolgedessen die Nienaber-Behauptung, „der von den Eigentümern beauftragte Rechtsanwalt Werner aus Enger wehrte sich gerichtlich gegen diese („mafiöse“) Verunglimpfungen, eine Entscheidung durch das Oberlandesgericht Hamm gab ihm weitestgehend recht“. Nienaber lügt durch Verschweigen, dass das Verfahren noch gar nicht beendet ist. Nienaber lügt desweiteren, Rechtsanwalt Werner sei von den Eigentümern mit der Klage beauftragt worden.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Die Herren Werner und Bobbenkamp werden in dem Artikel…mit uns als „Goldgräber“ diffamiert“. Richtig ist: Die Clique wird nicht gekränkt, beleidigt oder ehrenrührig verletzt. Sondern die asoziale Technik ihres Geldscheffelns wird enttarnt.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben: „Hier geht es (für den von Nienaber unter Beschuss genommenen Architekten) um eine Schadenssumme im fast 6-stelligen Eurobereich“. Richtig ist: Absoluter Mumpitz. Fieberwahn. Es handelt sich um eine vernichtend fehlerhafte private Mängel-Einschätzung, die dreist als Gutachten bezeichnet wird. Die Überprüfung ergab eine Fehlerquote von 100% !

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben„Die Macher (von www.boulevard-buende.de) beginnen unter Zuhilfenahme erfundener Unterstellungen und völlig unhaltbarer Behauptungen diese Rufmordkampagne gegen uns“. Richtig ist: Wir publizieren keine aus den Fingern gesogenen, manipulierten Beschuldigungen. Für alles gibt es Dokumente und Zeugen. Alles ist erweislich wahr.

Gelogen ist in dem Nienaber-Rundschreiben„Sämtlichen angesprochenen Punkten, die uns nicht weniger als Betrug unterstellen, widersprechen wir auf das Schärfste. Es gibt weder Anzeigen gegen uns noch wurden irgendwelche Betrügereien aufgedeckt. Alle in dem Artikel aufgeführten Beschreibungen von Gesetzesverstößen entbehren jeder Grundlage“. Was für ein Ammenmärchen! Nichts anderes als diese Räuberpistole haben wir von Nienabers erwartet. Deshalb stehen als Echtheitsnachweis einige Aktenzeichen von Ermittlungsverfahren in dieser Reportage. Ergänzend teilen wir nun noch mit: Bei der Kreispolizeibehörde Herford  Zimmer Nr. 229  Hansastrasse 54  32049 wurde am 07.02.2020  09:00 ein Zeuge vernommen. Und, eine zusätzliche Nienaber-Unverschämtheit ist das Bestreiten von Betrug angesichts der oben geschilderten Handwerker-Beichten. Außerdem ist der Betrug an einer Bünder Zahnärztin von keinem anderen als Nienaber eingefädelt worden.

Ergebnis: Das eineinhalbseitige Blatt Papier, mit dem Nienabers bei den Wohnungseigentümern auf Sympathiefang gehen, ist nichts anderes als ein verzweifeltes Dokument heruntergekommener, selbstzerstörerischer Scheinheiligkeit. Das Selbstverteidigungs-Plädoyer klingt wie das Schlusswort eines Ertrinkenden, der, von seinem Anwalt im Stich gelassen, nach dem letzten Strohhalm greift. Schöner wäre gewesen, Nienabers hätten Besserung gelobt.

Besserung? Die ist nicht in Sicht. Viel lieber lassen sie am 03.07.2020 ihrer zügellosen Wut freien Lauf und verschicken ein Pamphlet mit geistig verwirrtem Inhalt. Knüppeln, außer sich vor Zorn, den zum Feindbild auf den Sockel gehobenen Architekten nieder, der das von ihnen veranlasste Gutachten als 100%tige Fälschung entlarvte. Werfen – unbelehrbar – dem Baukünstler trotz wider besseres Wissen vor, wie schon ihr Lehrmeister Gerrit Werner im OLG Hamm im Termin am 19.02.2020, dass an der von dem Architekten errichteten Immobilie zahlreiche Mängel vorliegen. Beschimpfen ihn als Nichtkönner, der mit „Lügen“ ein neues Bauvorhaben in’s Rollen gebracht hätte. Unterstellen ihm eine „Schmutzkampagne“, mit der er die Baugenehmigung für das neue Objekt erheischte. Bedrohen ihn mit übelster Geschäftsschädigung so: „Wir wollen doch mal seh’n, wer diese Schmutzkampagne (=Feldzug, Krieg, Kampf, Anm.d.Red.) gewinnt. Wir tun jedenfalls auch alles, um Ihre Lügen und Machenschaften möglichst vielen Bündern näher zu bringen. In diesem Sinne, Glückauf“. (“ Glück auf!“ ist der Schlachtruf von Schalke 04-Fans, denn die meisten Zuschauer in der „Glückauf-Kampfbahn“ wissen, was echte, lebensgefährliche Maloche ist im finsteren Schacht bei ewiger Nacht. Wo man als schwerst arbeitender Kumpel eine Menge Glück gut gebrauchen kann, um wieder heil an’s Tageslicht zu gelangen).

Ein Rödinghausener Bauunternehmer informierte uns, es würde erzählt, wir seien wegen Verleumdung verurteilt worden. Liebe Leserinnen, liebe Leser, glauben Sie alles, nur nicht so’n Gerücht. Lassen Sie sich von den Spinnern doch mal das Aktenzeichen und den Namen des Gerichts nennen, das uns angeblich verurteilte. Wir haben das Netzwerk Nienaber & Werner & Bobbenkamp letztes Jahr aufgefordert, uns zu verklagen. Leider kommt da nichts. Warum? Hier die Antwort:

 

 

Anmerkung: Wir veröffentlichen keine unwahren Tatsachen. Wir publizieren erst, wenn alle Informationen auf ihre Glaubwürdigkeit hin überprüft  wurden und erweislich wahr sind. So einfach geht seriöser Journalismus.

Schade finden wir, dass die Nienaber Immobilien GmbH nichts auf ihrem Info-Flugblatt von dem schreibt, was im Bielefelder Verfahren 5 0 123/19 zur Sprache kam. Dass Gutachter Marc Bobbenkamp gezielt Neubaugebiete anfahren soll, Bauherren anspricht und ihnen in Aussicht stellt, das dicke Geld zu machen, wenn er beauftragt würde, ein Mängelgutachten anzufertigen. Er kenne zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen einen Anwalt namens Werner.  (Protokoll Seite 3 vom 25.07.2019).

Werner bestätigte das! Ja, er hätte einige Verfahren geführt. „In diesen Fällen war es so, dass der Bauträger erheblich bluten musste bzw. (in einem laufenden Prozeß, Anm.d.Red.) wahrscheinlich bluten wird“. (Protokoll Seite 4, Abs. 4, Zeile 4 ff).

Vor Diffamierungen schreckt dieser Mann schon gar nicht zurück. So machte er am 17.02.2020 mit Unterstützung eines Berufskollegen seinen Prozessgegner  in einem 6 1/2 langen Schreiben an das OLG gleich auf Seite 1 nieder: Der „fantasiert sich etwas zusammen“ und er „hat einen Hang zu Verschwörungstheorien“. Auf Seite 3 unter 4. nennt er u.a. ein Beispiel und bestreitet, dass er „im Fokus von Kammern steht“. Er verschweigt, dass das tatsächlich so war und so ist. Denn RA Werner beschäftigt seit Jahren die Zivilkammern des Landgerichts Bielefeld, so die 3., 5. und 9. In den „Fokus“ der Rechtsanwaltskammer rückte er im Jahr 2016 durch eine Beschwerde des RA Dieter Löffler aus Bünde, der sich „über das erpresserische Verhalten“ – wie er es nannte – aufgeregt hatte, das sein Berufskollege Werner als Visitenkarte hinterlässt.

Schon mal was von Prozessbetrug gehört? Prozessbetrug ist das Vorbringen einer falschen Aussage. Oder das Präsentieren falscher Beweismittel. Strafbar macht sich, wer vor Gericht absichtlich und wissentlich lügt, damit eine falsche Entscheidung getroffen, die Vermögenslage des Prozessgegners geschädigt und die eigene verbessert wird. Schon die absichtlich bewusst falsche Begründung einer Klage, die zu einer urteilsrelevanten Täuschung des Gerichts führt, ist eine Straftat wegen Prozessbetruges. Ein unterschätztes Delikt (§ 263 StGB). Gestützt wird die Strafbarkeit des Prozessbetruges auf das Prinzip der Wahrheitspflicht vor Gericht, wie sie in § 138 ZPO (Zivilprozessordnung) festgeschrieben steht: „Die Parteien haben ihre Erklärungen über tatsächliche Umstände vollständig und der Wahrheit gemäß abzugeben“.

Bei Gerrit Werner geht Prozessbetrug so: Im Schreiben vom 17.02.2020 , S.2, Abs. 2, an das OLG Hamm wirft er seinem Prozessgegner vor, der müsse an einem Gebäude „für Mängel und Schäden haften am Wärmedämmverbundsystem, an Pflasterarbeiten, Abdichtungs- und Entwässerungsleitungen auf Balkonen und Dachflächen, Raffstorkästen, Sockelmauerwerk, Treppengeländern, an den Brüstungsgeländern der Fenster, am Fliesenbelag im Treppenhaus, an den Estricharbeiten, am Pumpenschacht im Technikraum und so weiter und so fort“. Skrupellos verleumdet er mit diesen Lügen seinen Kontrahenten, Unwahrheiten, die ihm von seinem zweifelhaften Komplizen Nienaber zugespielt worden sind. Der kannte keine Hemmungen, die Verunglimpfung auch noch in dem oben erwähnten Flugblatt öffentlich zu machen mit einer „Schadenssumme im fast 6-stelligen Euro-Bereich“. Überprüft hat der „Blutsauger“ Werner die Spinnerei seines anrüchigen Informanten nicht, bevor er sie tollkühn an’s Oberlandesgericht schickte.

Eine kritische Beleuchtung wäre freilich angebracht gewesen, wenngleich die hier in Rede stehende Urkunde diesmal nicht von Bobbbenkamp, sondern vom Bausachverständigen Dipl.-Ing. Jochen Witte stammte, Vorsitzender in einem Experten-Club, der sich SBI nennt = Sachverständige Bau & Immobilien e.V. 2016 . Der hat seinen Sitz im Witte-Büro  Kurze Strasse 3  32584 Löhne. Außer Witte existiert ein 1. stellv. Vorsitzender, nämlich Jens Obenhaus, Bad Nenndorf, sowie mit Jochen Launer, Herford, ein 2. stellv. Vorsitzender. Die „Qualität“ des Witte-Gutachtens, aus dem RA Werner dem OLG Hamm Auszüge präsentierte, spricht für sich: Es enthält 38 gravierende Fehler. Darunter jene, die Werner im Vollrausch seiner Sinne zum Besten gab. Der gutachterliche Seemannsgarnspinner schreibt beispielsweise, an einen Teil des Gebäudes sei ohne Baugenehmigung Hand angelegt worden. Witte hat sich das aus den Fingern gesogen.

Auf unsere schriftliche Anfrage vom 13.05.2020, wieso es sich bei seiner Bewertung des Gebäudes nicht um ein Gutachten, sondern zu Gunsten seines Auftraggebers Nienaber um einen Liebesdienst gehandelt hat, schwieg Witte. Ebenso stumm reagierte er auf unsere Feststellung: „Sie fördern durch falsche Angaben Nienabers ehrgeiziges Ziel, Handwerker und Baumeister finanziell zu schädigen, deren guten Ruf zu diskreditieren, und sich selbst sowie RA Gerrit Werner unrechtmäßig zu bereichern. Das unehrliche Profitmachen ergibt sich z.B. aus dem falschen Streitwert, für den Sie mit Ihrem Souvenir-Urteil die suspekte Grundlage schaffen. Ihre ebenso heimtückische wie delikate Konstruktion hat das Duett Nienaber/Werner denn auch im Siegesrausch flugs benutzt in einer gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Werner und dem von Ihnen auf’s Schafott geführten Architekten. Ihr Geschenkgutschein, nichts anderes ist Ihre erschreckend fehlerhafte Gebäude-Kritik, wurde also zum Prozessbetrug eingesetzt. Nienaber kassierte von Wohnungseigentümern für Ihr privates Handreichungs-Attest eine „Sonderumlage“ im (zunächst) unteren fünfstelligen Bereich. Es wird also schon geschröpft für eine manipulierte Urkunde“. Originalton Nienaber: „Eine Sonderumlage in Höhe von 10.000,00 Euro zur Stärkung der Liquidität“. Es wird erst mal abkassiert, anstatt das Falschgutachten überprüfen zu lassen.

Warum der Wahrheit die Ehre geben? Prozessbetrug ist doch viel einfacher. Wie sollen die mit Aktenstapeln zugebutterten, unter Zeitdruck arbeitenden Richter im Dickicht geschwindelter Behauptungen noch den Durchblick behalten? Einer wie Werner nutzt diese Schwachstelle schamlos aus, schreibt am 17.02.2020 an das OLG Hamm auf Seite 2, letzter Absatz: „Es trifft nicht zu, dass die Firma Nienaber bereits angedacht habe, Rechtsanwalt Werner mit der Durchsetzung von Ansprüchen zu beauftragen, als die Tagesordnung zur Wohnungseigentümer-Versammlung verschickt worden war“. Acht Monate vorher hatte derselbe RA Werner dem Landgericht Bielefeld im Schreiben vom 27.06.2019, S.2, letzter Absatz, das genaue Gegenteil mitgeteilt: „Ein Tagesordnungspunkt der Wohnungseigentümer-Versammlung war, dass Nienaber den Sachverständigen Bobbenkamp in Vorschlag gebracht und weiter vorgeschlagen hatte, dass Rechtsanwalt Werner Gewährleistungsansprüche der Wohnungseigentümer-Gemeinschaft durchsetzen sollte“.

Angesichts dieser Besorgnis erregenden Lügen-Dokumente mag verstehen, wer will, dass Anwalt Werner mit Schreiben vom 29.04.2020, S. 3, Abs. 2, von einem seiner Widersacher das Unterlassen folgender Behauptung verlangt: „Tatsächlich verfestigt sich nach Betrachtung des gesamten Sachverhaltes der Eindruck, dass die Parteien Nienaber GmbH, der SV Bobbenkamp und RA Werner ein sehr zweifelhaftes Geschäftsmodell ausgeheckt haben, im Rahmen dessen die Immobilienverwaltung Nienaber GmbH als Akquisiteurin tätig ist. Akquiriert werden Eigentümergemeinschaften, denen der Vorschlag unterbreitet wird, das Gemeinschaftseigentum vom SV Bobbenkamp auf Mängel untersuchen zu lassen, sodann Gewährleistungsansprüche gegen den Bauerrichtenden durch RA Werner gerichtlich durchsetzen zu lassen“.

Nicht geäußert werden dürfe zudem, so RA Werners Forderung: „Es bestehe ein „Trio“ zwischen Bobbenkamp, Nienaber und RA Werner“.

Der „Blutsauger“ hat anscheinend den Überblick verloren. Wie schon vor einem Dreivierteljahr im Brief vom 18.07.2019, S. 2, Abs. 2, seines Prozessbevollmächtigten an das LG Bielefeld, wo er bestreitet, „in unlauterer Art und Weise“ mit Nienaber und Bobbenkamp zusammenzuarbeiten, die ihm „als Schlepper Mandate vermitteln“. Unlauter steht für unredlich, scheinheilig, verlogen, unaufrichtig. Genauso funktioniert aber das Geschäftsmodell „Bauernfängerei“. Der  „Blutsauger“ und seine zwei Komplizen klären die ihnen auf den Leim gegangenen Wohnungseigentümer-Gemeinschaften nicht nach ehrlicher Kaufmannsart darüber auf, dass sie als Abzocker schon jahrelang in einem dubiosen (verrufenen, unheimlichen, verschrienen) Netzwerk zusammenwirken. Sie lassen ihre Auftraggeber bewußt im Unklaren darüber, dass Nienaber als Menschen-Fischer fungiert, Bobbenkamp die Beute in Empfang nimmt und seziert, Rechtsanwalt Werner nach den zerlegten Häppchen giert  („Sie werden richtig bluten!“) Es versteht sich von selbst: Die dreiköpfige kriminelle Produktionsgenossenschaft freut sich danach diebisch auf das anstehende Freßmahl. Egal, wie falsch die Bobbenkampsche Expertise ist.

Werner plauderte selbst aus, wie das undurchsichtig agierende Netzwerk funktioniert. Das steht in seinem Brief an das LG Bielefeld vom 27.06.2019, S. 5, Abs. 7: „Die Beauftragung des SV Bobbenkamp erfolgt teilweise durch Empfehlung von RA Werner“. Abs. 11: „Dass die Beauftragung durch die Firma Nienaber zur Geltendmachung von werkvertraglichen Ansprüchen mit einer zweifelhaften Vernetzung zu tun hat, ist nicht ersichtlich“. In seiner eigenen Eidesstattlichen Erklärung vom 27.06.2019, Abs. 4/5, gibt er zu, die Firma Nienaber beauftrage gelegentlich RA Werner mit der baurechtlichen Beratung von Wohnungseigentümer-Gemeinschaften. Der SV Bobbenkamp wird „auf meinen Vorschlag hin eingeschaltet“.

Präziser lässt sich die Zusammenarbeit des Erpressers Werner, des Betrügers Nienaber und des Falschbeurkunders Bobbenkamp nicht darstellen. Alle drei sind aktive Mitglieder in einem gaunerhaften Netzwerk. Beispiel: 3 Wohnungseigentümer ließen sich mit der Mängelbegutachtung ihres Gebäudes von Nienaber aufhetzen. Zwei machten bei der Aufwiegelei nicht mit. Die Nein-Sager sollen trotzdem die Kosten des nicht von ihnen in Auftrag gegebenen, obendrein erschreckend hochprozentig falschen Gutachtens mitbezahlen. Einer wollte sich nicht verklagen lassen, trennte sich deshalb von den Penunzen. Der andere Zahlungsverweigerer bekam Post aus der Kanzlei Werner. Briefinhalt: Eine Klage „Wegen Forderung, Zahlung Sonderumlage“.

Mit dem Auffüllen seiner Konten bei den Sparkassen in Herford und Melle sowie bei der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford kann es Werner mit Hilfe von Nienaber nicht schnell genug gehen. Maulfaul reagiert er aber auf Fragen nach seinen von uns aufgedeckten Prozessbetrügereien.  Stumm blieb er nach dieser Anfrage vom 05.05.2020: „Guten Tag, Herr Werner, in der Internet-Zeitschrift www.boulevard-buende.de spielt das Thema Prozessbetrug durch Sie eine große Rolle. Woher nehmen Sie die Tollkühnheit, nicht nur eine zweifelhafte Vernetzung mit der betrügerisch agierenden Immobilienfirma Nienaber zu bestreiten, sondern auch, dass Sie Aktivist sind in dem Netzwerk RA Werner-Bau-Sachverständiger Marc Bobbenkamp-Nienaber Immobilien schlechthin. Wo ausgerechnet die Hausverwaltung Nienaber einige Ihrer Immobilien betreut! Finden Sie nicht auch, dass Sie durch Verschweigen dieser Fakten in Schriftsätzen an Gerichte sowie durch Stimmabstinenz während Ihrer persönlichen Anhörung in den Hauptverhandlungen alle Richter zum Narren gehalten haben? Und es aktuell immer noch auf dem Papier tun?  Mit freundlichem Gruß Michael Rask“. Die bis zum 06.05.2020  18:00 erbetene Antwort blieb aus.

Sich aufregen über den Advokaten in einem Brief an den „Verein zum Schutz von erpresserisch tätigen und prozessbetrügerisch aktiven Anwälten“, auch Rechtsanwaltskammer genannt (Ostenallee 18  59063 Hamm), bringt nichts. Die Tugendwächter teilten einem Beschwerdeführer am 10.06.2020 (Az. B/VI/17/2020) mit, dass „Herr Rechtsanwalt Werner umfassend Stellung genommen hat in Bezug auf Ihre Eingabe. Einer Weiterleitung dieser Stellungnahme hat Herr Rechtsanwalt Werner allerdings widerspochen. Ansatzpunkte für einen Berufsrechtsverstoß sind nicht zu erkennen“. Na, da halt dich fest! Der Missetäter bekommt die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu lesen, verweigert aber dem Beschwerdeführer einen Blick auf seine Verteidigungsschrift. Bei so einem Verhalten kann man leicht erahnen, mit welchen Tatsachenverdrehungen Gerrit Werner seine Berufsgenossen hinter’s Licht geführt, und seinen eigenen Hals aus der Schlinge gezogen hat. Unter uns: wir haben von den Rechtsgelehrten in Hamm nichts anderes erwartet. Womöglich denken die ja, Herr Werner marschiert stramm auf die 80 zu. Sehr lange verbreitet der kein Unheil mehr…

Dass Nienaber keine Gelegenheit auslässt, sich durch Betrug zu bereichern, stellte er am 26. März 2020 unter Beweis. Da flatterte dem Käufer einer Wohnung an der Borriesstrasse 140 + 142, Bünde, eine Kostenrechnung „für die Verwalterzustimmung“ über 142,80 Euro in’s Haus. Um der Forderung juristischen Druck zu verleihen, fügte der Gaunerladen gleich eine Kopie des Notars Uwe Geimke bei, wo es in der Fußnote heißt: „Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen diese Kostenrechnung kann die Entscheidung des Landgerichts Bielefeld beantragt werden. Der Antrag ist schriftlich oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle zu stellen und unterliegt keiner Frist“. Na, wer wird sich denn bei einem Geschäftswert von 159.000,00 Euro um läppische 142,80 streiten? Bezahlen – und gut ist’s.

Nicht so generös verlief dieser Fall. Der Wohnungskäufer, aufgeschreckt durch unsere Nienaber-Werner-Bobbenkamp-Enthüllung, holte sich Rat – und lehnte die Zahlung prompt ab. 24 Stunden später antwortete Tim Nienaber per e-Mail am 31.03.2020  08:35:08,  „wir werden die Rechnung bis zur nächsten Eigentümerversammlung zurückstellen. Für die Tagesordnung 2021 ist bereits ein Tagesordnungspunkt vorbereitet, der die veränderte Rechtsprechung berücksichtigt“.

Die Rechtsprechung hat sich nicht „verändert“, sondern sie ist seit vielen Jahren gültig. Beweis: Infoblatt der Bundesnotarkammer vom September 2018 „Beitreibung der Kosten für die Beglaubigung einer Verwalterzustimmung ist beim Erwerber unzulässig“. Die Nienabers beschäftigen sich jahrein, jahraus mit nichts anderem als dem Immobilienrecht. Sie sind spezialgeschult in der Thematik Hausverwaltung, der Behandlung von Gewährleistungsansprüchen, der Kontrolle von Gewährleistungs- und Verjährungsfristen, der Durchführung selbstständiger Beweisverfahren, der Beweismittelbeschaffung und der perfiden Anstiftung für Prozesse. Ihnen zur Seite steht Rechtsanwalt Werner. Es wäre nicht schlecht, Nienabers würden uns mitteilen, wieviele Wohnungskäufer sie in den letzten Jahren auf diese Weise beschissen haben. Anstatt ihre Zeit für Telefonrecherchen zu vergeuden, um herauszufinden, welche Handwerker uns über ihre üblen Machenschaften informiert haben.

Unglaublich: Netzwerk-Kumpel Werner zerfließt in einem Brief an das LG Bielefeld vom 27.06.2019, S.4, Abs.9, in groteskem Selbstmitleid: „Ein Rechtsanwalt, über den vorsätzlich falsch behauptet wird, er übe seinen Beruf mit berufsrechtlich zweifelhaften Methoden aus, wird verächtlich gemacht bzw. in der öffentlichen Meinung herabgewürdigt“.

Geht’s noch? Lieber Herr Werner: Sie demontieren Ihre Reputation durch Prozessbetrug und erpresserisches Verhalten doch selbst, wie oben bewiesen. Als anrüchiges Mitglied einer unfeinen Dreiercombo lassen Sie arglose Richter eiskalt in’s Messer laufen. Missbrauchen einen Gerichtssaal als Bühne für ein Kasperletheater, in dem Sie die Hauptrolle spielen. Sie verarschen Richter mit Schriftsätzen, anstatt ihnen Respekt entgenzubringen. Sie nötigen den Architekt M.K. mit einer Inhalt falschen Expertise („Erkennen Sie den vom Gutachter, Herrn Bobbenkamp, festgestellten Schaden an..(oder) Sie werden richtig bluten!“

Warum überhaupt soviel Aufregung um die Wahrheit? Was tun wir Schlimmes?

Wir beschäftigen uns lediglich mit der Frage, wie lange „Die Goldgräber“ noch mit sprudelnden Honoraren rechnen dürfen bei der systematischen Verfolgung ihrer Ziele mit Schlaganfall fördernden Mitteln. Was sie praktizieren, ist nach Meinung des OLG Hamm reell, fair, makellos. Nicht zweifelhaft. Das   „Netzwerk“ Nienaber-Bobbenkamp-Werner verfolgt demnach keinen moralisch höchst verwerflichen Broterwerb, wie dies in der Hauptverhandlung 5 0 123/19, Protokoll, Seite 3, LG Bielefeld, noch ganz anders zu hören war. Ob die Stundenlöhne, die abgesahnt werden, auf gesetzwidrigem Tun basieren (Versuch einer Urkundenfälschung durch Herrn C.B., fachlich beraten von Bobbenkamp; der Fall wird weiter unten geschildert). Oder durch kriminelles Handeln (Erpressung, Nötigung im Fall des Architekten M.K.) zustandekommen, das beurteilen Sie am besten selbst, liebe Leserinnen, liebe Leser. Denn für Ihren gesunden Menschenverstand benötigen Sie kein Jurastudium.

 

„Die Goldgräber“ sind nach unseren Recherchen eine unheimliche Verbrüderung, eine Angst und Schrecken verbreitende Komplizenschaft der Verschwiegenheit mit eindeutigen Spielregeln von Absprachen anhand derer Bauträgern, Architekten, Ingenieuren und bauausführenden Firmen der Krieg erklärt worden ist.

So trat der Bau-Sachverständige Bobbenkamp mehrfach für die Firma Nienaber auf (Anzahl und Einzelheiten sind der Redaktion bekannt, ein Teil davon auch der Handwerkskammer OWL), was im Bielefelder Prozess – 5 0 123/19 – am 25.07.2019 ebenso geheim gehalten wurde wie am 19.02.2020 in Hamm.  Verschwiegen wurde auch, dass Nienaber Ausgaben für eigene Neubauten auf Dritte abwälzt, über deren Immobilien er als Hausverwalter das Sagen hat. Unterstützt wird er dabei von einem Bünder Tiefbau-Unternehmen. Wegen des gemeinschaftlich begangenen Betrugs zum Nachteil einer Bünder Zahnärztin i.R. verlor Nienaber als Hausverwalter die Aufsicht über deren sämtliche Wohneinheiten. Die Gaunerei hatte eine Mitarbeiterin im Büro ihres Steuerberaters aufgedeckt (Namen und Einzelheiten sind der Redaktion bekannt). Der Chef der Erdkrustenbeweger äußerte sich gegenüber www.boulevard-buende.de nicht zu der Frage, auf welche Weise er zu dem Akt der Wirtschaftskriminalität von Nienaber erpresst worden ist mit dem Leitgedanken: „Gefälschte Rechnung ausstellen, mitbetrügen, oder es gibt keine Aufträge mehr“. Wie der Tiefbauer an eine Wohnung für seine Tochter im Nienaber-Gebäude an der Holser Strasse 19 – 21 und noch an eine zweite gekommen ist? Sollte sich die Staatsanwaltschaft Bielefeld in der Ermittlungsakte 601 Js 1602/19 etwas genauer ansehen.

Gab’s die Quadratmeter geschenkt? Zum Niedrigpreis auf dem Papier nebst Schwarzgeld im Briefumschlag? Wenn ja, darum: Grunderwerbssteuer sparen! Womöglich auf „Verrechnungsbasis“? Zehn qm Wohnfläche für fünfzig Meter Kanalbau? Oder nach der Masche: „Kaufst Du keine Wohnung, wirst Du für uns nicht mehr arbeiten!“ Von den Beteiligten bekamen wir auf Nachfrage keine Antwort.

Dafür reagierte die StA! Ermittler Frederik Meeth orakelte im Stile eines Sterndeuters, wie sich die Schuld der Angeklagten wohl anfühlt, wenn sie verurteilt würden. Den Blick in die Zukunft riskierte er wahrsagerisch nicht allein. Für seine Prophezeiung bediente er sich der Meinung eines zweiten Kartenlegers. Und kuck mal einer an! Das Horoskop legte Meeth und dem zu Hilfe gerufenen Amtsrichter nahe, sich bloß nicht in schweißtreibende Arbeit zu stürzen. Keine Handwerker zu vernehmen, keine Akten zu beschlagnahmen, keine Rechnungen und Bilanzen zu kontrollieren. Einfach hinstellen und sagen, die Sünden der Beschuldigten wiegen nicht schwerer als die anderer Durchschnittstäter im Fall von Betrug, Erpressung, Nötigung. Die Freveltaten sind nicht der Rede wert. Nicht groß rumstochern. Alles auf sich beruhen lassen. Ohne viel Brimborium Ermittlungen einstellen, die noch gar nicht richtig begonnen hatten. Weg mit dem Krimskrams in den Aktenkeller, und drauf vermerken: „Beendet 26.02.2020“.

Mit der Akte 601 Js 1584/19 wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Betruges zum Nachteil der Zahnärztin lief’s genauso. Einstellung der Ermittlungen (04.02.2020) mit derselben Begründung: Es handele sich „um eine Auseinandersetzung, die nur die unmittelbar Beteiligten betrifft und durch die die Belange der Öffentlichkeit nicht durchgreifend berührt werden. Unter diesen Umständen wäre das Verschulden als gering anzusehen. Ein öffentliches Interesse an einer Strafverfolgung besteht in diesem Falle nicht“. Das Bielefelder Amtsgericht schloss sich der Meinung an.

Na klar, nicht jeder Immobilien-Fall ist gleich ein Kracher wie der des Ex-Baulöwen Jürgen Schneider, der in den 90er Jahren Deutschland die größte Immobilienpleite der Nachkriegsgeschichte bescherte. 5,5 Milliarden DM bei 55 verschiedenen Banken erschlich der sich auf Grund falscher Wertgutachten. Die Zeilgalerie in Frankfurt/Main war nur 9000 qm groß, Schneider bekam Kredite für 22.000 qm. Am Bernheimer-Palais in München fehlten zwei Stockwerke. Machte nichts, die Darlehen bekam er trotzdem, weil die Kontrolleure der Bank nicht richtig zählen konnten. Sechs Jahre und neun Monate Knast gab’s. Nach Verbüßung von zwei Dritteln war Schneider wieder frei. Vielleicht wartet die Bielefelder StA ja auf so einen neuen Jahrhundert-Coup, um Ermittlungen vorzunehmen? Wie bedeutungslos ist doch da der hier geschilderte Goldgräber-Fall.

 

 

Tim Nienaber fällt es schwer, zu auf den Nägeln brennenden Themen Stellung zu beziehen. So schweigt er eisern seit dem 14.07.2019 auf die Frage, seit wann er und sein Vater Hans-Jürgen Paul Erwin als „Schlepper“ fungieren, die Rechtsanwalt Gerrit Werner und dem Bausachverständigen Marc Bobbenkamp Mandanten zuschustern. Wie das nicht nur an der Brunnenallee geschah, sondern darüber hinaus auf einer Eigentümerversammlung am 05.03.2019 an der Moltkestrasse. Dazu lud die „Nienaber Immobilien GmbH Hausverwaltung“ skrupellos ein mit dem Ziel, Golddukatenkacker  „Bobbenkamp zur Abnahme des gemeinschaftlichen Eigentums“ zu installieren. Einen Alternativvorschlag gab es nicht. Angesichts dieser Beweislage ist es eine Vergewaltigung der Wahrheit, eine Verhöhnung der Justiz, wenn Gerrit Werner in einem Brief vom 17.02.2020 auf Seiten 3/4 aus der Kanzlei Brandi dem Oberlandesgericht Hamm mitteilen lässt, Herr Nienaber sei nie initiativ und unaufgefordert an Wohnungseigentümer herangetreten, „um baulich abgeschlossene Immobilien durch den Sachverständigen Bobbenkamp untersuchen zu lassen“. Das Gegenteil ist der Fall. Geschildert am Beispiel der konkludenten (=stillschweigenden) Abnahme.

Immer geht es um Geld. Nur allzu gern schieben die Nienabers das Wohl und Wehe der Wohnungseigentümer in den Vordergrund. Zuallererst haben sie freilich ihr eigenes Portemonnaie im Blick. Wie an einer Immobilie an der Wollfeldstrasse, wo die Firma „Nienaber Baumanagement GmbH“ als Bauherrin die Abnahme des Objekts verweigert. Strippenzieher Nienaber holte seinen Kumpan Marc Bobbenkamp in’s Boot. Der stellte (nach eigener Einschätzung) Mängel fest. Die sind zu zwei Dritteln falsch. Es liegt also ein Falschgutachten vor. Dennoch wartet ein bekanntes, seriöses Bünder Bauunternehmen auf die Bezahlung der Schlußrechnung seit März 2019. Dem Dritten im anrüchigen Netzwerk, Gerrit Werner, ist es egal, wann er im Gerichtssaal seinen nächsten Auftritt hinlegen kann. Ihm wurde bereits am 19.08.2019 Klageauftrag erteilt für den Fall, dass es zu keiner außergerichtlichen Einigung kommt.

Mit einbehaltenen 100.000,00 Euro läßt sich viel machen. Hier ein Beispiel: Am 23.01.2019 wurden insgesamt 10.000 Stück Aktien der „Deutsche Pfandbriefbank“ (WKN Nr. 801900) für 9,52 Euro gekauft (so viel kostete eine Aktie damals). Am 11.06.2019 ist die steuerfreie Dividende in Höhe von 1,00 Euro eingesackt worden = 10.000,00 Euro Gewinn. Am 27.12.2019 wurden die 10.000 Aktien für 14,65 Euro verkauft (so teuer war eine Aktie an diesem Tag), macht 51.300,00 Euro, abzüglich Steuer bleibt ein Gewinnvon 35.910,00 Euro. Am 27.12.2019 wurden 20.000 „Deutsche Bank“-Aktien (WKN Nr. 514000) gekauft, Stückpreis 6,90 Euro, und am 14.02.2020 für 10,19 Euro wieder veräußert. Gewinn nach Steuerabzug: 46.060,00. Insgesamt sind so aus 100.000,00 Euro binnen eines Jahres 191.970,00 Euro geworden. Ist das nicht toll? Diese Geldvermehrung kann man solange betreiben, bis es wegen der vom Gutachter auf’s Papier gebrachten Mängel irgendwann zu einem rechtskräftigen Urteil gekommen ist. Oder zu einer Abmachung ohne richterliche Beteiligung. Am besten ist es jedenfalls, man zieht das Ganze schön in die Länge, um mit zurückbehaltem Geld ehrlicher Handwerker seinen Reibach zu machen. Vielleicht war das der Grund, warum Herr Werner Anlagen zu einem von Fehlern triefenden Gutachten des Diplom-Ingenieurs Jochen Witte aus Löhne nicht rausrückte? Ohne die konnte sich das zum Abschuss auserkorene Opfer nicht gegen vorgeworfene Bau-Mängel wehren. Witte kam durch Tim Nienaber zum Zuge anstelle von Bobbenkamp wegen dessen ruchbar gewordener Vernetzung in der Dreiercombo N & B & W.

Was für Wohnungseigentümer auf den ersten Blick verführerisch lukrativ aussieht, Verwalter Nienaber die Zustimmung für eine Klage wegen Baumängeln zu erteilen, kann sich am Ende als Nullnummer, wenn nicht sogar als teurer Spaß erweisen. Wenn sich z.B. ein Teil der vom Gutachter aufgeführten Rügen in Luft auflöst oder nicht so gravierend ist, dass das Verfahren mit einem Vergleich endet. Die Kosten werden dann halbiert oder sonstwie aufgeteilt, egal. Alles wird ja vom Gemeinschaftskonto abgebucht. Gutachter-, Gerichts-, Verwalter-Kosten und Rechtsanwaltshonorare. Am Ende lacht nur noch das Netzwerk! Die wohlanständigen Pfiffikusse N & B & W. Die verdienen in jedem Fall. Vollkommen wurscht, ob der Prozess gewonnen, verloren oder mit einem Vergleich beendet wird. Unwichtig auch, ob ein Gutachten verkehrt oder richtig ist. Auch bei falschen Feststellungen lässt sich mit einer gehörigen Portion von Dreistigkeit der Gegner viel besser niederknüppeln. Im Schreiben vom 17.02.2020, S. 2, Abs. 2, an das OLG wird ein Architekt von Werner verhöhnt mit den Worten, der „möchte verhindern, dass die von ihm zu vertretenen Baumängel zu Tage treten“. Skrupellos nennt er auf S. 2, Abs. 2, Zeile 12, „Mängel und Schäden an den Pflasterarbeiten“. Wie die zustandekommen sind, wurde bereits geschildert. Wir haben es also mit einem Anwalt zu tun, der seine Einkünfte durch aktive Unterstützung solch einer Rechtsverletzung verbessert. Netzwerk-Kumpel Nienaber hat ihm das gutachterliche Phantasiegebilde zugespielt.

Am 10.06.2020 bekam Herr Werner Post vom Anwalt eines Architekten, den die Nienabers mit einem gefälschten Gutachten aufhängen wollten. Dafür, und für den geplanten Schadensersatzprozess mit Rechtsanwalt Werner, hatten sie schon bei den Wohnungseigentümern abkassiert. Doch der Architekten-Anwalt empfahl dem Duo N & W „angesichts des Umstandes, dass von den Mangelvermutungen des Sachverständigen nichts übrig bleibt“,eine Klagerücknahme „wegen Aussichtslosigkeit“.

Nicht lautere Absichten sind das N & B & W – Motiv, sondern pure Habgier. Schulter an Schulter, Hand in Hand kooperiert der Zirkel in dem Bestreben, ehrenhafte Baumeister, hochanständige Konstrukteure, verantwortungsfreudige Gestalter, pflichtbewusste Facharbeiter wie Tiefbauer, Maler, Installateure,  Holzverarbeitungs-Tagelöhner, Heizungs- und Lüftungsbau-Lohnempfänger, Energietechniker, Dachdecker-Malocher, also Erwerbstätige sämtlicher Handwerksbereiche an den Pranger zu stellen, eventuell von ihnen gemachte Fehler aufzuspüren – und im Erfolgsfall als dreiköpfige Gang Kasse zu machen. Wäre es anders, dann hätte Nienaber beispielsweise seinen Kumpel Bobbenkamp gebeten, die Errichtung seiner Immobilie an der Wollfeldstrasse vom ersten Spatenstich an gutachterlich begleiten zu lassen, damit Baumängel vermieden werden konnten. Das geschah aber nicht. Vorsätzlich nicht. Man ließ den arglosen Bauunternehmer seelenruhig arbeiten, um dann, als alles fertig war, mal nachzukucken, wo es was zum Absahnen gibt. Jetzt hat der redliche Erbauer nicht das Corona-Virus im, sondern die Nienaber-Bobbenkamp-Werner-Pest am Hals. Ein immenser Abschlussrechnungsbetrag im sechsstelligen Bereich ist einfach von Nienaber zurückgehalten worden. Er und seine Spezies reiben sich die Hände! Wer sich so verhält, schürt den Verdacht, schmutziges Geld mit gewerbsmäßigem Betrug (§ 263) zu verdienen. Dabei war der in die Röhre guckende Bauunternehmer schon überaus vorsichtig bei der Personalie „Nienaber“: Bevor sich die 1. Baggerschaufel in’s Erdreich grub, hatte er eine Risikoversicherung abgeschlossen und den TÜV beauftragt, die Arbeiten am zu errichtenden Gebäude von einem Experten beobachten zu lassen.

Hier ein weiterer spektakulärer Fall. Der Sachverständige H.L. sollte nach dem Willen des Geschäftsführers einer Maschinenfabrik, Herrn C.B., der ein Privathaus in Spenge errichtet hat, sein Gutachten ändern, also fälschen, und einem anderen „anpassen“ (e-Mail liegt uns vor). Der SV lehnte entrüstet ab. Bauherr C.B. ließ nicht locker, antwortete mit der Drohung: „Ich fordere Sie auf, Ihren Bericht  zu korrigieren und zu übersenden“. Der SV H.L. weigerte sich wieder: „Wir verfassen keine Gefälligkeitsgutachten“ (e-Mail liegt uns vor).

Wir haben C.B. am 28.10.2019 um eine Antwort auf die Frage gebeten, wer ihn veranlasste, dem Sachverständigen H.L. zu befehlen, eine erlogene Urkunde herzustellen. C.B. schwieg. Er möchte uns den Namen Bobbenkamp nicht nennen. Den verriet freilich der in einem Prozess mit diesem Thema konfrontierte RA Werner und garnierte den Hinweis mit dem skandalösen Zusatz, „Herr B. war mit den Feststellungen des Sachverständigen H.L. so recht nicht einverstanden. Da das Gutachten unbrauchbar war, hat Herr B. sodann ein neues Gutachten in Auftrag gegeben“. Das war dann anscheinend so passend für Strippenzieher Bobbenkamp, dass  C.B. , unterstützt von Rechtsanwalt Werner, (so dessen schriftliches Geständnis vom 17.02.2020, S.5, Abs.1, an das OLG Hamm) die bauausführende Firma wegen angeblicher Mängel auf Schadensersatz verklagte.

Freuen Sie sich auf die Fortsetzung der unglaublichen Geschichte, was laufend durch die Aktualisierung dieses Textes geschieht.

* vorher Bauunternehmer im väterlichen (Volker Bobbenkamp *1946) Geschäft, Firma gelöscht am 09.09.2015 HRB 6517 AG Bad Oeynhausen. Firmensitz nach   33332 Gütersloh  Oststrasse 48   verlegt   HRB 10141 AG Gütersloh. Seit 12.02.2014 war Maurermeister Marc Bobbenkamp nicht mehr GF der Firma „Bobbenkamp Bauunternehmung GmbH“. Neuer GF seit dem 03.09.2015 : Frank Lorber. Seit 10.01.2017 befand sich die Firma in Liquidation. Am 18.03.2019 ist sie gelöscht worden. Unter derselben Anschrift ist heute die FL – Bau GmbH tätig   HRB 8729   AG Gütersloh.   FL = Frank Lorber.

Anmerkung: Boulevard Bünde nimmt die Wächterfunktion der Presse ernst als „vierte Macht im Staat“ neben den 3 Säulen der Gewaltenteilung Exekutive, Legislative, Judikative.  Art.5 GG garantiert die Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung. Ein Skandal fängt meist erst mit der Bekanntmachung durch Medien an. Wo es einen Markt für Gier und Neid und Mißgunst gibt, gibt es immer auch einen Markt für Enthüllungen. Nur durch gewissenhafte Arbeit (von Rechtsanwalt Dr. Christoph Rempe unter Assistenz von Rechtsanwalt Gerrit Werner abqualifiziert als „unter Vorspiegelung  journalistisch-redaktioneller Recherche“) werden Machenschaften wie die der „Goldgräber“ aufgedeckt.

Wir sind kein profitorientiertes Unternehmen. Müssen mit unseren Berichten keine Rücksicht auf Anzeigenkunden nehmen. Weil wir schon lange keine Inserate mehr veröffentlichen wollen. So sind wir unabhängig, nicht beeinflussbar.

Bei sorgfältiger Abwägung aller Umstände für und gegen die Publizierung von „Die Goldgräber“ ist uns die Entscheidung übrigens sehr leicht gefallen. Wir entschlossen uns, nach alphabetischer Reihenfolge vorzugehen: 1. gilt die Entschleierungs-Story als Warnung zur Vorsicht für alle an Neubauten beteiligten Planer, Bauträger, Architekten, Handwerker u.v.a.m., noch sorgfältiger bei der Errichtung von Wohnraum zu Werke zu gehen.   2. ist die Geschichte kostenlose Werbung für Werner, Bobbenkamp und Prozessanstifter Nienaber (siehe Fall LG Bielefeld – 5 0 123 /19 -).

Und noch eins: Das berechtigte Interesse der Öffentlichkeit an einer meinungbildenden Berichterstattung ist in diesem Fall höherrangiger als eine eventuelle Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts der Betroffenen. Von der freien Meinungsäußerung nicht gedeckt wäre eine Publizierung über private Vorgänge der drei Herren. Aber: Weil sie bewußt aus ihrer privaten Sphäre herausgetreten sind, um auf ihr soziales Umfeld einzuwirken und andere Menschen zu überzeugen, müssen sie es sich gefallen lassen, dass ihr Verhalten vor einem breiten Publikum gewürdigt wird. Je mehr jemand durch sein Tun in die Öffentlichkeit hineinwirkt, desto weniger kann er sich darauf berufen, dass ihn die daran geübte Kritik in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt. Urteile: LG Bielefeld –  5 0 357/95 – ;  OLG Hamm – 3 U 110/97 – ;  BGH VI ZR – 163/99 – ;  1 BvR – 454/00 -;  European Court of Human Rights ECHR-LGer 11.OR (CD1) Beschwerde Nr. 14643/03  vom 20.02.2007 . Liegt alles in vollem Wortlaut der Redaktion vor.

Michael Rask

 

 

Unser Motto:

Der Wahrheit die Ehre.

Dem Lumpen den Pranger.

Dem Schwachen unsere Hilfe.

www.boulevard-buende.de ist die spektakulärste Zeitung in Bünde = bekannt als Tabak-,

Zigarren- und Banderolenstadt, als „Fairtrade Town“ und als Radfahrer-Eldorado.