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Artikel ‘Bau-Sachverständiger Marc Bobbenkamp’

Bau-Ingenieur Wulf Menke (37) wachte schweißgebadet auf. „Traum oder Wahrheit?“ durchzuckte es ihn beim Abtupfen der Wassertropfen von Stirn, Hals und Gesicht. Er hatte Bilder gesehen, da ist ihm angst und bange geworden mit Herzjagen, Atemnot, Beklemmung. Jetzt bibberte er sogar um seine Existenz.

Oder ist alles gar nicht so schlimm? Hatte er gestern Abend nur zuviel von dem ausgezeichneten australischen Roten „Heartland Director’s Cut Shiraz Langhorne Creek“ getrunken? Poaaahhh, schmeckte der geil mit seinen Aromen von Schokolade, Zigarrenschachtel und Veilchen! Sieben Flaschen hatten er und seine Kollegen weggesüppelt.

Vielleicht ginge es ihm besser, wenn er den Bio – Wein aus Österreich gewählt hätte, „Landauer Gisperg Black Betty“?

 

Egal. Jedenfalls hatten sie anfangs irre Spaß im Lokal „Claims“, an dessen Wänden Bilder hängen vom Goldrausch am Klondike. Über 100.000 Menschen hatten sich 1896 auf den Weg gemacht in die Gegend um Dawson. Der Ansturm von Schatzsuchern führte zur Errichtung des Yukon-Territoriums und zur Festlegung der Grenze zwischen Alaska und Kanada.

Es herrschte eine Wirtschaftskrise in den USA. Tausende verloren ihre Arbeit. Viele von ihnen schulterten Sack und Pack und zogen gen Westen. Wollten reich, mit Goldnuggets im Gepäck, heimkehren. Wie 1869 John Deason und Richard Oates aus Moliagul im australischen Staat Victoria.

Die hatten in einer oberflächennahen Goldlagerstätte, auch Goldseifen genannt, die sich häufig auf dem Gebiet ehemaliger Flußläufe befinden, das mit 72 Kilo schwerste jemals entdeckte Nugget geborgen. Es bekam den Namen „Welcome Stranger“, war von 1986 -1989 Motiv auf der australischen Goldmünze. Deason und Oates wurden mit 9.000,00 britischen Pfund belohnt. Heute wäre der „Stranger“ 2,5 Millionen Euro wert.

Aus dem Klondike-River beförderten die Schatzgräber riesige Mengen des Edelmetalls auf den Weltmarkt. Es gab Neid und Mißgunst. Mord und Totschlag. Bis heute sind dort 570 Tonnen Gold gefunden worden.

Bau – Ingenieur Menke, Architekt Gunnar Hermsdorf (38) und Harry Schooten (36), der schlüsselfertige Häuser verkauft, kamen im „Claims“, nach kurzem Blick auf den die Erinnerung an längst Vergangenes weckenden Wandschmuck, rasch auf die Gegenwart zu sprechen. www.boulevard-buende.de – Reporter lauschten dem fiktiven Gedankenaustausch durch ein Astloch in der hölzernen Umrahmung zwischen den Sitzecken.

„Gestern“, so Menke, „erhielt ich eine Klage vom Landgericht Bielefeld. Darin wird mir Pfusch am Bau vorgeworfen. Es geht um 89.678,00 Euro Schadensersatz“.

Hermsdorf: „ Das muss dich nicht wundern, mein Lieber. Im letzten Jahr gab’s 40.000 Urteile von deutschen Amts- und Landgerichten. Mich hat auch eine langgemacht wegen angeblich nicht fachgerechter Aussenabdichtung im Sockelbereich. 60.000,00 und ein paar Gequetschte waren fällig. Das Tollste daran ist: die Alte klagte nicht aus freien Stücken. Die wurde dazu angestiftet“.

Schooten: „Wie bei mir! Da tauchte eines Tages auf einer meiner Baustellen ein Typ auf und bat meinen Kunden, ob er sich mal den Neubau anschauen dürfe. ‚Warum?’ hat ihn mein Auftraggeber gefragt. ‚Weil da bestimmt was zu machen ist’, antwortete der freundliche Besucher, der sich als Gutachter outete für das Betonbauer- und Maurer – Handwerk in den Kreisen Bielefeld, Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke, Paderborn, Warburg. ‚Ich hole’, meinte er siegessicher, ‚einen Haufen Geld für Sie raus. Wetten? Ich finde garantiert was’.

Klar wurde der Experte fündig“, erzählte Schooten weiter. „Ist ja auch nicht schwer, Abweichungen aufzuspüren in einer von rasend schnellen Innovationen geprägten Branche, in der die berufsständischen Handwerkskammern ihr Okay geben für die Anwendung einer arbeitserleichternden, zeitsparenden Erfindung, die aber noch nicht im „Deutschen Institut für Normung“ in Berlin mit einer DIN – Nr. eingetragen worden ist. Das dauert und dauert. u.a. diesen Zeitrahmen nutzt der Bausachverständige eiskalt aus. Den Gerichten sind die Hände gebunden. Sie müssen immer nach DIN entscheiden“.

„Zur Freude vieler Häuslebauer, die ihre Träume vom Eigenheim ohnehin mit heißer Nadel strickten und in der Nullzinsphase Kredite in schwindelerregender Höhe aufgenommen und erhalten haben, kommt dieser Aufhetzer daher. Allerdings zum Leidwesen von Architekten, Bauträgern, Bau-Ingenieuren und all jenen, die Verantwortung tragen für die Errichtung von Gebäuden, Wohnungen und Gelassen“, regte sich Menke auf.

„Für mich ist unfassbar, dass dieser Nestbeschmutzer selbst mal Geschäftsführer einer „Bauunternehmung GmbH“ gewesen ist. Der warf die Klotten hin. Der Laden wurde dichtgemacht. Seitdem ist es sein erklärtes Ziel, ehemalige Mitbewerber plattzumachen. Man fragt sich nach dem Motiv. Ist es darin zu suchen, dass er selbst wegen der nicht mangelfreien Errichtung von Neubauten aus jener Zeit, als er und sein Vater für die ordnungsgemäße Verarbeitung von Gewerken verantwortlich waren, mit Schadensersatzprozessen stinksaurer Kunden überzogen wurde? Hat er deshalb den Griffel weggelegt? Ist er wegen zahlloser Prozessniederlagen von soviel Wut angefressen, dass er berufliche Selbstbefriedigung nur darin findet, indem er die noch aktiven Konkurrenten von einst in den Gerichtssälen als keinen Deut bessere Betonmischer und Maurer vorführt? Von irgendwoher muss der Hass doch kommen! Vielleicht fände ein Psychiater die Antwort? Oder ein Richter sollte ihn im nächsten Verfahren mal nach den Gründen fragen.“

„Der Prozessanzetteler soll sogar schon mit seinem Rechtsanwalt einen unserer Kollegen auf der Baustelle vor die Wahl gestellt haben, ‚entweder freiwillig zahlen – oder wir sehen uns im Gerichtssaal wieder, was erheblich teurer wird’, ergänzte der Bau-Ingenieur “.

„Das klingt ja richtig nach Erpressung!“ kollabierte Gunnar Hermsdorf fast.

 

„Der Gutachter arbeitet“, so Menke weiter, „mit einem Anwalt zusammen, der seine Kanzlei ‚gleich um die Ecke’ hat. Es gibt sogar einen Immobilienverwalter, der auf einer Eigentümerversammlung vorgeschlagen hat, ausgerechnet diesen Experten, und nur diesen einen, mit einer Nachbegutachtung des Gebäudes zu beauftragen, obwohl alles schon Jahre zuvor als für völlig in Ordnung abgehakt worden ist. Allerdings von einem anderen Sachverständigen“.

„Das Verwalter-Verhalten stinkt doch zum Himmel!“ regte sich Harry Schooten auf. „Das riecht nach Nepper, Schlepper, Bauernfängerei. Was der komische Kauz wohl für seinen Zulieferdienst von der Urteilssumme abbekommen hätte, wäre der Fall vor Gericht gelandet? Nichts? Kaum zu glauben, dass es sich bei seinem Vorhaben um einen unentgeltlichen Freundschaftsdienst gehandelt hat!“

„Wenn nicht cash, könnte er ja auch anders belohnt werden, beispielsweise mit der Verwaltung von Immobilien, die dem Rechtsanwalt oder dem Gutachter gehören“, meinte Menke.

„Während eines Prozesses, bei dem der Rechtsanwalt im Saal war, saßen der Immobilien-Fuzzi und der Sachverständige wie zwei Geier draußen auf dem Flur und warteten auf das Resultat“, wußte Schooten.

„Die Goldgräber“, fügte Gunnar Hermsdorf mit Sorgenfalten auf der Stirn hinzu, „können manchen von uns in den wirtschaftlichen Ruin treiben. Schließlich geht es bei den Schadensersatzforderungen nicht um Peanuts, sondern um Nuggets von erheblichem Wert. Die gesamte Hoch- und Tiefbau – Branche steht am Abgrund mit Planung, Rohbau, Projektkalkulation, Baudurchführung, und und und“.

Nun ab in’s wahre Leben.

Die Bombe detonierte in der Redaktion von www.boulevard-buende. de am 24.07.2019 um 17:23 Uhr. Sie kam aus der Kanzlei Brandi in Bielefeld. Absender: Dr. Christoph Rempe, IT-Rechtsexperte, Nr. 23 von 30 aufgelisteten Anwälten, plus 9 in Detmold, plus 9 in Gütersloh, plus 9 in Minden, plus 14 in Hannover, plus 16 in Paderborn, plus 3 in Paris, plus einem in Peking.

Wow! Da muss einem ja der Angstschweiß ausbrechen angesichts dieser geballten Ladung von allwissenden Rechtskundigen. Die 22,6 cm lange Aufzählung des Kaders, mit einigen Berufstoten darunter, beansprucht am rechten Rand des Briefpapiers 6 (!) von insgesamt 21 cm Breite.

Vornehm geht die Welt zugrunde. Ob mit oder ohne Regenwald.

Als sich der Explosionsstaub der Blendgranate verzogen hatte, wurde der Blick endlich frei auf einen untauglichen Einschüchterungsversuch des Herrn Rempe per Fax.

 

 

www.boulevard-buende.de solle „nicht ungeprüft“ die Öffentlichkeit über „Die Goldgräber“ mit „falschen Tatsachen“ informieren. „Außerdem“, so heißt es weiter, „dürfen Sie nicht verleumderisch und reißerisch berichten, wie Sie es offensichtlich vorhaben“. Nein, das hatten und haben wir nicht vor.

Wir liefern Fakten. Wie immer. Die machen atemlos.

An einer bundesweit ebenso einzigartigen wie verrückten Erfindung des überschallartig schnellen Geldverdienens ist Rempes Mandant Gerrit Werner maßgeblich beteiligt. Der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht unterstützt als Jurist das geldschöpferische Denkvermögen eines Bausachverständigen namens Marc Bobbenkamp, irgendwo um die 50.

Der wie ein 73-Ender und älter aussehende verheiratete Advokat Werner, Vater einer Tochter, Studium in Göttingen, 1976 Kanzleigründung, Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Baurecht“ in der Rechtsanwaltskammer Hamm, übt seine spektakuläre Art des reiche Ernte machens lieber im Geheimen aus. So verstehen wir jedenfalls seinen Hilferuf an die Kanzlei Brandi, uns das Maul zu stopfen.

Die Brand(i)löscher schickten Christoph Rempe an die Front, der auch gleich auf Seite 1, Abs. 2, Zeilen 3 – 5, mit einer Gießkanne voller Falschmeldungen die Flammen ersticken wollte, die Herr Werner fürchtet. Im Glanz des Feuerscheins betrachtet, werden sie ihm freilich keine große Freude bereiten. Es geht los mit:

Unser Mandant hat … den konkreten Verdacht, dass …“ www.boulevard-buende.de von einem Dritten angestiftet worden ist, „ein Faxschreiben an Herrn Nienaber (die Immobilien GmbH Tim Nienaber, Kleiner Bruchweg 23   32257 Bünde   ist gemeint, Anm.d.Red.) zu schicken, mit dem unter Vorspiegelung journalistisch – redaktioneller Recherche eine ganze Reihe von Suggestivfragen gestellt werden“.

Verdacht ist ein Trugbild, Hirngespinst, eine Halluzination, Irrealität, Einbildung. Wir bekommen ungewollt Einblick in den psychischen Zustand von Rempes „Goldgräber“ – Mandanten.

Mit „unter Vorspiegelung journalistisch-redaktioneller Recherche“ beschimpft uns Rempe als Lügner, Trickser, Bluffer, Täuscher.

Dabei hat der Gute in seinem Übereifer dahingeplappert, was er 13 Zeilen weiter auf Seite 2 im 2. Absatz, Reihen 10 ff. besser nicht hätte von sich geben sollen: „Von der grundrechtlich geschützten Meinungsfreiheit sind falsche Tatsachenbehauptungen nicht erfasst“. Uns mit „Vorspiegelung“ anzupöbeln, ist nichts anderes als eine falsche Tatsachenbehauptung.

Obendrein eine derbe Beleidigung.

Beschimpfer Rempe ist ein Namensverwandter des im Alter von 28 Jahren 1976 in Bielefeld als Ankläger gestarteten Heinrich Rempe, der ab 20.02.1997 vornehmlich als Oberstaatsanwalt Wirtshaftskriminelle jagte. Sich 2014 in den beamteten Ruhestand verabschiedete und nun als Rechtsanwalt genau die Klientel von Steuerhinterziehern verteidigt, die er zuvor jahrelang in den Knast bugsierte. Neben Heinrich, dem einer von uns in den frühen 80ern wegen übler Unrechtsanschuldigungen die Leviten las durch Obsiegen im Gerichtssaal, ist in der Anwaltszene der namensgleiche Dr. Christoph Rempe tätig, der sich im Alltagsgeschäft als Experte im Informationstechnologierecht hervortut. Er beschäftigt sich mit der Betrachtung von IT- Sachverhalten (früher hieß das EDV-, Computer-, Internet-, Multimedia- oder Software – Recht).

Ausweislich seines Briefpapiers befasst er sich nicht mit dem Medienrecht.

 

Ausgerechnet diesem Treiber von der Datenautobahn vertraute „Goldgräber“ Gerrit Werner nun seine Jagdgründe nebst Gemütsverfassung an.

Keine gute Wahl.

Dr. Christoph Rempe sortiert sich nämlich mit den zwei oben geschilderten Unwahrheiten (Verdacht, Vorspiegelung) unerschrocken in die Reihe von Lügen – Anwälten ein, die in Reportagen schon vor langer Zeit denselben Ruhm ernteten wie er jetzt (Google: Mietstreit Boulevard Bünde Raoul Nalop oder Boulevard Bünde Professor Elmar Schumacher oder Boulevard Bünde Eine Spinne aus dem Netz).

Angreifer Rempe wirft uns vor, wir würden die Veröffentlichung „falscher Tatsachenbehauptungen vorbereiten. Die betreffen“, schreibt er am 24. Juli 2019 auf S. 2, Abs. 1, „insbesondere eine angeblich zweifelhafte Vernetzung“ des Rechtsanwalts Werner „mit der Firma Nienaber und der Firma Bobbenkamp“.

24 Stunden später ergänzt er den Vortrag nicht, dass er und sein Berufskollege Werner im Landgericht Bielefeld am 25. Juli 2019 im Verfahren -5 0 123/19 – gerade eine peinliche Schlappe erlitten hatten. Sie scheiterten dort mit dem Versuch, ihrem Prozessgegner verbieten zu lassen, dass der weiterhin öffentlich äußert, es bestehe eine zweifelhafte Vernetzung aus der Firma Nienaber Immobilien Verwaltung GmbH, Bausachverständigem Marc Bobbenkamp und Rechtsanwalt Gerrit Werner. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung sollte es eine Geldstrafe in Höhe von 5.000,00 Euro hageln. Wörtlich hatte sich Werner gegenüber der  5. Zivilkammer im Schreiben vom 27.06.2019, S.4, Abs. 9, empört: „Ein Rechtsanwalt, über den vorsätzlich falsch behauptet wird, er übe seinen Beruf mit berufsrechtlich zweifelhaften Methoden aus, wird verächtlich gemacht bzw. in der öffentlichen Meinung herabgewürdigt“. Auf S. 3, Abs. 5, schreibt er über seinen Prozessgegner dies: „Wie der zu der Behauptung gelangt“ (er, Werner) „arbeite mit der Nienaber Immobilien GmbH und dem Sachverständigen Bobbenkamp in einem zweifelhaften Netzwerk zusammen, ist unerklärlich“. Auf S.4, Abs.10, spricht er von einer Verletzung seiner besonders geschützten persönlichen Ehre, aber auch der Berufsehre und sozialen Anerkennung.

Die Bruchlandung im Gerichtssaal hatten Werner & Co. nicht erwartet. Denn zu Beginn des Verfahrens sah es gut für sie aus, als Richter Daniel Reiner zu ihrer großen Freude ein Urteil des BGH zum Thema „Kettenmafia“ ( VI ZR 352/91 Urteil vom 17.11.1992 ) in seine Gedankenspielereien mit einbezog. „Mafia“ sollte dasselbe sein wie eine zweifelhafte Vernetzung ?

 

 

„Um Himmels Willen nein!“ so das Fazit nach sorgfältiger Hin- und Her-Überlegerei im Gerichtssaal. Die Vernetzung von Nienaber – Werner – Bobbenkamp  ist kein hierarchischer Geheimbund, der mit Erpressung, Gewalt, Prostitution, Menschenhandel, politischer Einflussnahme seine Macht ausbaut. Hoppla! Erpressung? Na, da schauen wir doch mal genauer hin.

Dem Beklagten wurde im Urteil nicht verboten, die umtriebigen Drei als zweifelhaftes Netzwerk zu bezeichnen. Kläger Werner und sein phantasiebegabter Prozessbevollmächtigter Rempe hielten das freilich für himmelschreiendes Unrecht und gingen in Berufung. Sodass sich das Oberlandesgericht Hamm mit Richter Peter van Lindt (61), Vorsitzender des 31. Zivilsenats, mit der „zweifelhaften Vernetzung“ (s.*) beschäftigen durfte. Das machte er am 19.02.2020 ohne Hinzuziehumg eines Sprachwissenschaftlers vom Bibliographischen Institut in Mannheim, von wo der DUDEN, das große Wörterbuch der deutschen Sprache, herkommt. Seine Entscheidung lautete: Der Beklagte darf nicht mehr – auch nicht sinngemäß – widerholen, „es handele sich bei diesem Netzwerk um eine zweifelhafte Vernetzung“.

Der Unterlegene muss schweigen. Wir tun das nicht. Sondern schildern hier, wie die vom OLG in den Stand einer grundanständigen Clique beförderten Herren Nienaber, Bobbenkamp und Werner ihre Tresore füllen. Völlig legal? Nicht anrüchig? Nicht zweifelhaft? Entscheiden Sie das selbst, liebe Leserinnen, liebe Leser. www.boulevard-buende.de gibt Ihnen dazu Denkanstöße. Wir lüften einige Aktivitäten des ehrenwerten Trios:

Hausverwalter Nienaber empfahl beispielsweise den Wohnungseigentümern eines Gebäudes an der Brunnenallee in Bünde den Sachverständigen Marc Bobbenkamp nach dem Motto: „Lasst den mal kucken. Der findet bestimmt Baumängel. Wenn er seine Fehlerliste zusammengestellt hat, kriegt ihr eine Menge Geld von eurem Kaufpreis zurück. Ihr habt schließlich eine makellose Immobilie erwerben wollen, aber keine, die Unzulänglichkeiten aufweist, stimmts? Eben! Also wird abkassiert!“ Abkassieren tun als erstes die Nienabers mit jedem berechneten Federstrich, jedem Telefongespräch, jedem Schritt im und um’s Gebäude, dem Zeitaufwand für`s über die Schulter-Kucken beim Gutachter, für jeden Toilettengang während so einer Inaugenscheinnahme mit wenigstens 120,00 Euro die Stunde. Das sagen sie den heiß gemachten Eigentümern vorher natürlich nicht. Auch nicht, dass z.B. Tim gerne mal den Postboten spielt, sich in’s Auto setzt und einen Brief direkt in die Kanzlei Werner nach Spenge transportiert. So geschehen am 05.06.2019.

Es dauerte jedenfalls nicht lange nach dieser geschürten Vorfreude auf klingende Münze, da versammelten sich Architekt M.K., Bauherr F.H. sowie die Herren Tim Nienaber + Marc Bobbenkamp + Gerrit Werner vor dem von Nienaber zum Streit erhobenen Objekt. Das „Netzwerk“, bestehend aus Akquisitor Nienaber, Erfüllungsgehilfe Bobbenkamp, Vollstrecker Werner, bewies seine volle Schlagkraft.

Der vom Oberlandesgericht als Rechtsanwalt mit feinen Manieren betrachtete Gerrit Werner machte zur Durchsetzung der von ihm beabsichtigten Vermögensbildung zugunsten des dreiköpfigen „Netzwerks“ und die damit einhergehende Vermögensschädigung den Architekten M.K. angst und bange. Stellte ihn in Erpresser-Manier skrupellos vor die Wahl: „Erkennen Sie das Gutachten und die darin gerügten Mängel des Herrn Bobbenkamp an! Sollten Sie das nicht tun, wird es teuer für Sie, und Sie werden richtig bluten!“ Ob die Expertise korrekt war, hatte zu dem Zeitpunkt noch gar kein unabhängiger Fachmann, wie beispielsweise ein vom Gericht beauftragter Sachverständiger, geprüft. Nienaber erhob keine Einrede gegen die Verbrechersprache seines juristisch gebildeten Komplizen. Was einige nicht wundert, die in und an „Onkel Tims Hütten“ Hand anlegten. Denn der kann wie ein Zauberer grundanständige Handwerker durch straffällige Drohungen im Stile seines Lehrmeisters Werner in gesetzwidrige Übeltäter verwandeln. (Wie schön, dass es noch ehrliche Hexenmeister gibt wie die Ehrlich Brothers aus dem Bünder Stadtteil Hüffen). So hat er es beispielsweise bei der Errichtung seines Privathauses an der Gasstrasse gemacht. Durch Erpressung eine Wohlfühloase für sich schaffen lassen. Die eigene Brieftasche war ihm dabei näher als Handwerkers weiße Weste. Die wissen aus eigenem Erleben: Rechnungen zweigte er auf Wohnungseigentümer von Immobilien ab, für die ihm als Hausverwalter das Oberkommando übertragen worden ist. Wir nennen vorläufig nur die Kempenstrasse in Ennigloh, die Viktoriastrasse in Bünde, wo Nienaber mit der Kunstfertigkeit eines Gelddruckers zuschlug, offenbarte uns gegenüber am 17.02.2020  18:02  ein Handwerksmeister, der viele Jahre für die Nienabers tätig war. Ausgestiegen ist er, als der psychische Druck unerträglich wurde, und er nicht mehr Mitglied sein wollte in dem „Klub der weiße Kragen-Täter“. Dieser Satz des Juniors schockierte ihn: „Entweder Du machst das – oder wir gehen auseinander!“ Gemeint war z.B. Versicherungsbetrug, obwohl kein Versicherungsfall vorlag.

Als Hausverwalter verdient man legal anscheinend noch nicht genug. Bei weniger als 5 Wohnungen sind das in NRW durchschnittlich  32,96 Euro inkl. MwSt pro Einheit im Monat. In Anlagen mit 5-15 Wohnungen 26,62 Euro; 16-29   26,72 Euro; 30-50   22,86 Euro; 51-100   20,66 Euro. Bei 2.500 Wohnungen, die ein Mietverwalter mit 30,00 Euro monatlich berechnet, kommen da immerhin 75.000,00 Euro zusammen. Da kann man nach wenigen Jahren locker eine 3-Millionen-Immobilie aus dem Boden stampfen und die für den Bau ausgewählten Firmen-Chefs diverser Handwerksbetriebe mit Zuckerbrot und Peitsche locken: „Du musst eine Wohnung kaufen, wenn wir weiter zusammenarbeiten sollen“. Unser Infomant kennt Namen. Wir jetzt auch.

Auch am Krusenplatz in Spenge war der Zeuge für die Nienabers im Einsatz. Den Wohnungseigentümern dort sowie an allen anderen Orten kann nur geraten werden: Lasst die Abrechnungen der letzten zehn Jahre von kompetenten Wirtschaftsprüfern unter die Lupe nehmen. In jedem Unternehmen gibt es einen Controller, Aufseher. Jede Bilanz, jede Rechnung wird gegengecheckt! Wieviele Stunden sind für welche Handwerkerleistungen von Euch und Eurer Versicherung bezahlt worden? Holt einen Experten. Der findet schnell heraus, ob die von Nienabers bei den Assekuranzen abgerechneten Leistungserbringungen gerechtfertigt waren und die Schadensereignisse in Eurer Immobilie tatsächlich stattgefunden haben. Ist für die letzte Sturmschaden-Regulieung ein zweites oder drittes Angebot eingeholt worden? Nein? Für den Einsatz des Elektrikers? Des Installateurs? Wie hoch waren die Beträge, die Nienabers Euch als Stundenentgelt für die Abwicklung solcher Ereignisses abluchsten? Telefonate, Schreibkram, Ortsbesichtigungen, Objektbegehungen? Warum dauerten die so lange? Auf die reingelegten Versicherungen könnt ihr Euch nicht verlassen. Denen ist es egal, ob sie beschissen werden (uns liegt ein Fall vor). Die zahlen. Pardon: die Versichertengemeinschaft bezahlt. An den Hausverwalter. Wenn’s den Police-Ausstellern zuviel wird, erhöhen sie einfach die Beiträge. Ihre Chefetagen in den Glaspalästen sollen  ja weiterhin ein Augenschmaus bleiben.

Überhöhtes Hausgeld, Kungeleien, Betrug. Vertragsleistungen werden nicht überprüft. Vergleichsangebote nicht eingeholt. Versicherungen nicht bemüht. Es bezahlt ja am Ende die Eigentümergemeinschaft! Was die Hausverwaltung präsentiert, wird meist unwidersprochen hingenommen, denn die hat leichtes Spiel: die Wohnungseigentümer kennen sich untereinander kaum. Es gibt keinen Austausch. Es agieren lustlose Beiräte. Die wenigsten mit Sachverstand. Es geht um Dienstleistungen und deren Ausführung. Um Instandhaltung und Pflege einer Immobilie, die nicht selten die Altersvorsorge ihrer Eigentümer ist.

Der Beruf „Hausverwalter“ ist nicht geschützt. Wer es darauf anlegt, kann die Unerfahrenheit seiner Kunden ausnutzen von Mauschelei bis zum Betrug. Das kann für den gewählten Beirat dramatische Folgen haben, denn der haftet für das, was er abzeichnet! „Beihilfe zur Untreue“ nennt das Strafgesetzbuch so etwas. Die Miteigentümer können Schadensersatz verlangen.

Betrügerische Verwalter stricken sich ein Netz von Firmen zusammen, das immer wieder zum Einsatz kommt, ohne dass Angebote von Mitbewerbern eingeholt werden. Falls doch, finden sie keine Berücksichtigung. Weil das Netzwerk – Mitglied eine Offerte abgibt, die um ein paar Euro günstiger ist als die der Konkurrenz. Wie das zustandekommt? Der Verwalter hat seinem guten Kumpel das andere Angebot verraten! „Komm, mach schon. Bleib fünfzig Euro drunter!“  „Wenn bei der geplanten Auftragsvergabe nicht immer mehrere Angebote eingeholt werden, ist das ein Alarmzeichen!“ weiß ein Sprecher des „Verbraucherschutzverein Wohnen im Eigentum e.V.“

Meist sind die Beträge so gering, dass der Beschiss in den ermüdend langen Zahlenreihen der Jahres-Abrechnung nicht auffällt. Dabei lohnt sich genaues Hinkucken schon. Beispiel: der Reinigungsdienst akzeptierte den Einbehalt von 13,84 Euro Skonto nicht, weil die Rechnung einen Tag zu spät bezahlt worden war. Die Hausverwaltung nahm die Schlamperei nicht etwa auf die eigene Kappe, sondern buchte den Betrag einfach vom Gemeinschaftskonto ab. Was klein anfängt, endet oft im Großen. Dann bleibt es nicht bei Kleckerbeträgen. Schäden, die der Versicherung hätten gemeldet werden müssen, werden stattdessen vom Gemeinschaftskonto bezahlt. Ein anderer Schaden, der sich in einer Wohnung des Hausverwalters ereignete und gar kein Versicherungsfall war, wurde dafür der Assekuranz vorgelegt und anstandslos ausgeglichen. „Am Ende sind wir die Dummen“, sagte uns ein Mieter in einer Wohnanlage an der Holtkampstrasse, wo Nienaber als Hausverwalter fungiert. „Wir zahlen für die Nachlässigkeiten der Wohnungseigentümer, weil sie in den Versammlungen nicht mit der Faust auf den Tisch hauen, stattdessen alles abnicken. Wenn hier in oder am Gebäude was ist, fahren immer dieselben Handwerker vor. Komisch, oder?“ Das gilt auch für den Hausmeisterservice, „der einfach kommt, ohne dass mir ein anderer vorgeschlagen worden ist“, erzählt der Wohnungsbesitzer in einer von den Nienabers regierten Immobilie.

Besonders beliebt sind bei Hausverwaltern Reparaturen an Lampen und Schaltern. In der Bilanz tauchen die als Aufwand für „Austausch Leuchtmittel/ Prüfung Treppenlicht/Lichtschalter/Befestigung Lampe“ auf. Und immer auf Extra-Rechnungen! Mal sind es 9,75 Euro, ein anderes Mal am Tag danach 84,33 Euro. Ausführender ist immer der Hausmeisterservice. Oder dieselbe Elektrikerfirma. Weshalb sind im vergangenen Jahr soviele Glühbirnen ausgewechselt worden? In einem Bünder Fall kam die hohe Anzahl betrieblich neu gekaufter Lichtpunkte der Steuerfahndung nicht geheuer vor. Es wurden Erkundigungen über die Lebensdauer einer Glühbirne eingeholt. Demnach landeten ein Dutzend der Helligkeitsspender im Wohn-, Schlaf-, Ess-Zimmer und im Keller des Umwegfinanzierers. An diesem Beispiel ist ablesbar, was in der Eigentümer-Versammlung bei Vorlage der Kosten nicht nur hinterfragt, sondern auch sorgfältig überprüft werden sollte. Ebenso, warum nicht zwei, drei und noch mehr Birnen in einem Arbeitsgang ausgewechselt werden konnten. Defekt waren sie nämlich alle zur gleichen Zeit! Wer erkundigt sich nach des Hausmeisterservice leistungsgerechter Tätigkeit? Wird der nicht deutlich überbezahlt? Vielleicht gibt er nach jedem Einsatz ein Handgeld an den Verwalter ab? Ach, auffallend ist ebenfalls, dass ein Sanitär- und Heizungsfachbetrieb nur Kleinreparaturen erledigt. Ein anderer ausschließlich große. Obwohl die Firma für Bagatell-Fälle mehr qualifiziertes Personal beschäftigt. Fliesst Schwarzgeld? Nach der Devise: „Wenn Du nicht mitmachst, hau ab! Dein Konkurrent sitzt schon in den Startlöchern!“

Beträchtliche Summen stehen auf dem Prüfstand. Bei 10 Millionen Eigentumswohnungen in privater Hand geht es um verwaltete Rücklagen im 3-stelligen Milliardenbereich. Einen betrügerischen Hausverwalter kann jeder einzelne Wohnungseigentümer rausschmeissen. Dafür braucht es keinen Mehrheitsbeschluss. Ist das erforderliche Vertrauensverhältnis zerstört (BGH-Beschluß vom 20.02.2002  Az.: V  ZB 39/01), und das ist es, wenn sich jemand wie Nienaber auf Kosten von Wohnungseigentümern persönlich bereichert, ist das Vertrauen in dessen reelle Verwaltertätigkeit zerstört (seinen Betrug an der Bünder Zahnärztin i.R. schildern wir weiter unten). Jeder einzelne Wohnungseigentümer hat nach § 21 Abs. 4 WEG das Recht auf Abberufung eines untauglichen Verwalters und Bestellung eines neuen vertrauenswürdigen (beim Wechsel lassen sich meist mehrere Tausend Euro sparen). Im Weigerungsfall darf das fristlose Kündigen sogar im Wege einer Einstweiligen Verfügung geschehen (BGH vom 10.06.2011  Az.: V  ZR 146 / 10). Voraussetzung für die Geltendmachung der Rücktrittsforderung ist, dass die vorherige Einberufung einer Wohnungseigentümerversammlung unzumutbar oder der Versuch eines Mehrheitsbeschlusses gescheitert ist. Beschwerden an den „Verband Nordrhein-Westfälischer Immobilienverwalter e.V.“  Vaalser Strasse 148   52074 Aachen  können Sie sich sparen. Die Damen und Herren dort sind taub. Drei Anfragen, welche Auswirkungen die Nienabersche Verhaltensweise „auf die Mitgliedschaft in Ihrem Verband hat“ , blieben unbeantwortet.

Ein einkommensabhängig gemachter Handwerksmeister öffnet hier allen von der Nienaber Immobilien GmbH/Hausverwaltung „betreuten“ Eigentümern und Mietern die Augen:

„Rechnungen wurden nicht voll bezahlt, sondern erhebliche Beträge einbehalten. ‚Das Geld, was Dir fehlt, schreibst Du an Mehrstunden auf Rechnungen für andere Objekte. Oder Du rechnest es über Versicherungsschäden ab‘, lautete die Nienabersche Nötigung. Mit „andere Objekte“ sind Wohnungen argloser Eigentümer in Gebäuden gemeint, für die Nienabers die Hausverwaltung innehaben. Bei denen landen Aufwendungen für Nienabers Privatbesitz in den Jahresabrechnungen als Aufwand für Badsanierungen, Abdichtung und Putzarbeiten an Kellertreppen, Fliesenverlegungen, und und und. Versicherungen werden z.B. bei der Beseitigung von Rohrbrüchen betrogen“. Betrogen? Vielleicht stecken die sogar mit den Gaunern unter einer Decke? Die Gefahr besteht immer dann, wenn man schon seit vielen, vielen Jahren geschäftlich und privat „per Du“ miteinander verkehrt. Wie in diesem Fall. Nienaber und die  Con…Versicherung.

„Du machst es mit, wenn Du weitere Aufträge bekommen willst – oder nicht“, lautete nach Angaben unseres Informanten vom 07.02.2020  18:30  „der Originalton des Herrn Tim Nienaber“. Seit der unter Druck Gesetzte ausgestiegen ist, läuft er 22.000,00 Euro und ein paar Gequetschten aus seiner letzten Rechnung für Leistungserbringungen von vor zwei Jahren hinterher. Vielleicht kriegt er ja die Penunzen, wenn die skrupellosen Auftraggeber in der wenigen Zeit, die ihnen bei den hier geschilderten hanebüchenen Handlungen bleibt, diese Geschichte lesen?

Ein anderer Handwerksmeister bestätigte die Erpressung. Auch bei ihm sei das so abgelaufen. „Rechnungen fälschen – und Du darfst weiterarbeiten. Wenn nicht, dann war’s das!“

In Spanien brüten Nienabers dieses Geschäftsmodell nicht mehr aus, wo ihnen viele Jahre ein Appartement in einer Ferienanlage in Marbella gehörte und ein Haus in dem 3.568 Einwohner-Dorf Ojen im Hinterland der Costa del Sol (Provinz Malaga) am Rande der Sierra Blanca. Dort wurden Reparaturarbeiten von ostwestfälischen Handwerkern durchgeführt. Bei einem Bünder Baustoff-Grosshändler das Material gekauft. Von der Osnabrücker Spedition Hellmann nach Südeuropa transportiert. Auf Kosten von Hans-Jürgen Paul Erwin Nienaber flogen die Renovierer hinterher. Über Steuerhinterziehung, wie die Gewährung von lohnwerten Vorteilen für Flug und mehrwöchigem Ferienaufenthalt, haben sich die Instandsetzer nicht den Kopf zerbrochen. Die waren glücklich, dass sie sich 100 km vor Gibraltar in einem bezahlfreien Urlaubsquartier die Sonne auf die Birne brennen lassen konnten. Nebenbei benetzten sie ihren Gaumen mit blutrotem, alkoholisiertem Traubensaft.

Ach, Blut, das scheint Rechtsanwalt Werner ebenfalls zu mögen. Der warme Lebenssaft steht weit oben auf seiner ausgefeilten Sprach – Spezialitätenliste. Architekt M.K. ließ sich von dessen Drohung: „Erkennen Sie das Gutachten an…(oder) Sie werden richtig bluten!“ freilich nicht einschüchtern, sondern erwiderte trocken: „Wenn Sie meinen, mich erpressen zu können, werde ich Insolvenz anmelden, und Sie gucken allesamt in die Röhre„. Eine neue Erfahrung für das blutaussaugende Dreigestirn N & B & W die zeigt, wie rasch sich Erpressung in eine Flattermine verwandeln kann. Nix ist’s dann mehr mit dem Einstreichen von Kundenwerber-, Anwalts- sowie Bau-Gutachten-Honoraren. Wegen dieses empörenden Vorfalls wurde die Staatsanwaltschaft Bielefeld eingeschaltet.

www.boulevard-buende.de sprach am 11.02.2020  17:56  mit einem weiteren Handwerker. Das musste schon aus Gefälligkeit gegenüber der vom OLG als untadellig eingestuften Sippschaft Gerrit Werner und Marc Bobbenkamp und Vater & Sohn Nienaber geschehen. Aber auch aus Fairness gegenüber dem OLG Hamm, damit es etwas mehr weiß über die Society-Group und ihr Netzwerk für den Fall, dass es dort im Hochhaus an der Heßlerstrasse noch zu weiteren Prozessen kommt.

„Guten Abend, Herr B…, ich bin Michael Rask von Boulevard Bünde. Arbeiten Sie mit Nienaber zusammen?“

„Ja, immer noch“.

„Aber Sie sind doch in Rente!“

„Ja, aber die Firma arbeitet mit Nienaber“.

„Läuft da alles sauber ab?“

„Wie meinen Sie das?“

„Na ja, Rechnungen werden zum Beispiel nicht voll bezahlt, der offene Betrag in Stunden umgewandelt, auf andere Immobilien übertragen und dort abgerechnet“.

„Das wäre ja Betrug!“

„Ja, Sie sagen es: das ist Betrug! Nach diesem Geschäftsmodell arbeiten welche für und mit Nienabers“.

„Nein, wir machen so etwas nicht“.

„Kennen Sie welche, die das so machen?“

„Dazu möchte ich nichts sagen“.

„Also Sie kennen welche?“

„Ich äußere mich nicht dazu“.

„Danke, und einen schönen Abend noch“.

„Gleichfalls“.

Wir finden es einfach großartig, was sich  Rempe & Werner zusammenlügen. Zum Beispiel behaupten sie, „dass eine Person Fotos von den Kanzleiräumen (des Rechtsanwalts Werner, Anm.d.Red.) gemacht hat, die sich als für Sie tätig (www.boulevard-buende.de Anm.d.Red.) zu erkennen gegeben hat“.

Sagenhaft, was die alles schreiben!

Kein einziger Boulevard-Mitarbeiter weiß, wie es im Büro von Herrn Werner und dessen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern aussieht. Niemand von uns hat je einen Raum (althochdeutsch „rümi“, „weit“, „geräumig“, steht für Zimmer, ein zum Nutzen verwendeter, umschlossener Teil eines Gebäudes) betreten und/oder fotografiert.

Was wir freilich wissen, ist, was im Bielefelder Verfahren 5 0 123/19 zur Sprache kam. Dass Gutachter Marc Bobbenkamp gezielt Neubaugebiete anfahren soll, Bauherren anspricht und ihnen in Aussicht stellt, das dicke Geld zu machen, wenn er beauftragt würde, ein Mängelgutachten anzufertigen. Er kenne zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen einen Anwalt namens Werner.  (Protokoll Seite 3 vom 25.07.2019).

Werner bestätigte das! Ja, er hätte einige Verfahren geführt. „In diesen Fällen war es so, dass der Bauträger erheblich bluten musste bzw. (in einem laufenden Prozeß, Anm.d.Red.) wahrscheinlich bluten wird“. (Protokoll Seite 4, Abs. 4, Zeile 4 ff). Also mit dem Blut, da stimmt was nicht bei Gerrit Werner! Er wurde nicht mal blutrot bei dieser mit voller Genugtuung offenbarten Gesinnung. Reine Freude stand ihm in’s Gesicht geschrieben, als hätte er gerade einen Architekten oder Bauträger auf’s Schaffott geführt.

Vor Diffamierungen schreckt RA Werner schon gar nicht zurück. So machte er am 17.02.2020 mit Unterstützung der Kanzlei Brandi seinen Prozessgegner  in einem 6 1/2 langen Schreiben an das OLG gleich auf Seite 1 nieder: Der „fantasiert sich etwas zusammen“ und er „hat einen Hang zu Verschwörungstheorien“. Auf Seite 3 unter 4. nennt er u.a. ein Beispiel und bestreitet, dass er „im Fokus von Kammern steht“. Er verschweigt, dass das tatsächlich so war und so ist. Denn RA Werner beschäftigt seit Jahren die Zivilkammern des Landgerichts Bielefeld, so die 3., 5. und 9. In den „Fokus“ der Rechtsanwaltskammer rückte er im Jahr 2016 durch eine Beschwerde des RA Dieter Löffler aus Bünde, der sich „über das erpresserische Verhalten“ – wie er es nannte – in dem oben geschilderten Fall an der Bünder Brunnenallee aufgeregt hatte, das sein Berufskollege Werner dort als Visitenkarte hinterließ.

Warum soviel Aufregung um die Wahrheit? Was tun wir Schlimmes?

Wir beschäftigen uns lediglich mit der Frage, wie lange „Die Goldgräber“ noch mit sprudelnden Honoraren rechnen dürfen bei der systematischen Verfolgung ihrer Ziele mit Schlaganfall fördernden Mitteln. Was sie praktizieren, ist nach Meinung des OLG Hamm reell, fair, makellos. Nicht zweifelhaft. Das   „Netzwerk“ Nienaber-Bobbenkamp-Werner verfolgt demnach keinen moralisch höchst verwerflichen Broterwerb, wie dies in der Hauptverhandlung 5 0 123/19, Protokoll, Seite 3, LG Bielefeld, noch ganz anders zu hören war. Ob die Stundenlöhne, die abgesahnt werden, auf gesetzwidrigem Tun basieren (Versuch einer Urkundenfälschung durch Herrn C.B., fachlich beraten von Bobbenkamp; der Fall wird weiter unten geschildert). Oder durch verbrecherisches Handeln (Erpressung, Nötigung im Fall des Architekten M.K.) zustandekommen, das beurteilen Sie am besten selbst, liebe Leserinnen, liebe Leser. Wie kam es überhaupt zur Geburt dieser ehrenwerten Gesellschaft?

Ein Interview mit Volker Bobbenkamp (geschätzte 73) gibt Aufschluss:

18. Juli 2019   15:34 Uhr   Industriezentrum   32139 Spenge

Ich parke zwischen dem Anwesen V. + M. Bobbenkamp und der Firma Autec GmbH Maschinenfabrik/Automatisierungstechnik Technologie Industriezentrum 15 – 17.

Gehe durch das bis zum Anschlag rechts weggeschobene, per Knopfdruck abschließbare Gitter – Stahltor an der linken Grundstücksgrenze.

Betrete mit einer Kamera das Gelände.

Ich fotografiere die hinten links neben dem Gebäude lagernden Utensilien eines erloschenen Baubetriebes.

Die Haustür im Wohnhaus ist sperrangelweit geöffnet. Durchzug wegen der Hitze, 36 Grad.

Nach dem vierten Bild erscheint ein älterer Herr, über 70 Jahre alt, im schattigen Flur.

„Guten Tag“, stelle ich mich mit Namen vor als www.boulevard-buende.de – Reporter.

„Sind Sie Herr Volker Bobbenkamp?“

„Ja!“

„Ist Ihr Sohn Marc auch da?“

„Nein, der ist unterwegs, muss ja Geld verdienen“.

„Als Gutachter?“

„Ja, als Gutachter. Bin ich auch“.

„Ach! Ihr Baugeschäft haben Sie aufgegeben?“

„Ja!“

„Wann denn?“

„Vor etwa fünf Jahren“.     (s. **)

„Warum das denn?“

„Hat sich nicht mehr gelohnt. Immer neue Bestimmungen und Vorschriften. Die Preise waren im Keller. Es gibt eine einfachere Art, Geld zu verdienen“.

„Als Gutachter?“

„Ja, als Gutachter“.

„Na, dann noch viel Erfolg! Machen Sie’s gut“.

„Auf Wiedersehen“.

„Die Goldgräber“ werden den Verantwortlichen im Baugewerbe noch viel, viel Ärger bereiten. Existenzängste schüren. Womöglich manch einen in die Pleite treiben. Und bei den ohnehin schon unter Arbeitsüberlastung ächzenden 82 Richtern im Landgericht Bielefeld sowie andernorts für’s Anwachsen von Aktenbergen sorgen. Da schmilzt der Klimawandel nix weg. Die Gipfel werden höher und höher.

Die Moral von der Geschicht’ ?

Werteverachtung gibt es – Ethos gibt es nicht.

Die sittliche Gesinnung der Goldgräber ist im Eimer.

Ohne diese Enthüllungs-Geschichte glaubte das keiner.

www.boulevard-buende.de bleibt dran. Wer Infos hat, her damit.

Die sind eingegangen. Zuhauf. Das 3-köpfige „Netzwerk“ = Beziehung, Verbindung, Verknüpfung, Zusammenhang, Verquickung, ist demzufolge die Besorgnis erregende Koppelung eines Trios, dessen Aktivitäten die Aufmerksamkeit von Staatsanwälten auf sich gezogen hat.

„Die Goldgräber“ sind nach unseren Recherchen eine unheimliche Verbrüderung, eine Angst und Schrecken verbreitende Komplizenschaft der Verschwiegenheit mit eindeutigen Spielregeln von Absprachen anhand derer Bauträgern, Architekten, Ingenieuren und bauausführenden Firmen der Krieg erklärt worden ist.

So trat der Bau-Sachverständige Bobbenkamp mehrfach für die Firma Nienaber auf (Anzahl und Einzelheiten sind der Redaktion bekannt, ein Teil davon auch der Handwerkskammer OWL), was im Bielefelder Prozess – 5 0 123/19 – am 25.07.2019 ebenso geheim gehalten wurde wie am 19.02.2020 in Hamm.  Verschwiegen wurde auch, dass Nienaber Ausgaben für eigene Neubauten auf Dritte abwälzt, über deren Immobilien er als Hausverwalter das Sagen hat. Unterstützt wird er dabei von einem Bünder Tiefbau-Unternehmen (Name und Einzelheiten sind der Redaktion bekannt), das u.a. für die Stadt Bünde im Einsatz ist. Außerdem für Investor „Amandla International“ aus Unna, für den es den Umbau des „Woolworth“- Komplexes an der Bünder Bahnhofstrasse mitgestaltet. Wegen des gemeinschaftlich begangenen Betrugs zum Nachteil einer Bünder Zahnärztin i.R. verlor Nienaber als Hausverwalter die Aufsicht über sämtliche Wohneinheiten der wohlhabenden Beißerchen-Renoviererin. Die Gaunerei hatte eine Mitarbeiterin im Büro ihres Steuerberaters aufgedeckt (Namen und Einzelheiten sind der Redaktion bekannt). Der Chef der Erdkrustenbeweger äußerte sich gegenüber www.boulevard-buende.de nicht zu der Frage, auf welche Weise er zu dem Akt der Wirtschaftskriminalität von Nienaber erpresst worden ist mit dem Leitgedanken: „Gefälschte Rechnung ausstellen, mitbetrügen, oder es gibt keine Aufträge mehr“. Wie der Tiefbauer an eine Wohnung für seine Tochter im Nienaber-Gebäude an der Holser Strasse 19 – 21 und noch an eine zweite gekommen ist, schaut sich die Staatsanwaltschaft Bielefeld in der Ermittlungsakte 601 Js 1602/19 etwas genauer an. Gab’s die Quadratmeter geschenkt? Zum Niedrigpreis auf dem Papier nebst Schwarzgeld im Briefumschlag? Wenn ja, darum: um Grunderwerbssteuer zu sparen! Womöglich auf „Verrechnungsbasis“? Zehn qm Wohnfläche für fünfzig Meter Kanalbau? Oder nach der Masche: „Kaufst Du keine Wohnung, wirst Du für uns nicht mehr arbeiten!“ Von den Beteiligten bekamen wir auf Nachfrage keine Antwort. Das Ermittlungsverfahren 601 Js 1584/19 wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Betruges zum Nachteil der Kauwerkzeuginstandsetzerin wurde am 04.02.2020 von der Staatsanwaltschaft eingestellt u.a. mit der Begründung: „Ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht in diesem Falle nicht“. Das sei lediglich eine Angelegenheit zwischen den Beteiligten. Dieser Meinung hat sich das Bielefelder Amtsgericht angeschlossen. Tun Sie das auch, liebe Leserinnen, liebe Leser?

 

 

Tim Nienaber fällt es überhaupt schwer, zu auf den Nägeln brennenden Themen Stellung zu beziehen. So schweigt er eisern seit dem 14.07.2019 auf die Frage, seit wann er und sein Vater Hans-Jürgen Paul Erwin als „Schlepper“ fungieren, die Rechtsanwalt Gerrit Werner und dem Bausachverständigen Marc Bobbenkamp Mandanten zuschustern. Wie das nicht nur im Fall der Werner-Erpressung an der Brunnenallee geschah, sondern darüber hinaus auf einer Eigentümerversammlung am 05.03.2019 an der Moltkestrasse. Dazu lud die „Nienaber Immobilien GmbH Hausverwaltung“ schamlos ein mit dem Ziel unter Tagesordnungspunkt 5.: „Beschluss zur Beauftragung des Sachverständigen Bobbenkamp zur Abnahme des gemeinschaftlichen Eigentums“. Einen Alternativvorschlag gab es nicht. Angesichts dieser Beweislage ist es eine Vergewaltigung der Wahrheit, eine Verhöhnung der Justiz, wenn Gerrit Werner in einem Brief vom 17.02.2020 auf Seiten 3/4 aus der Kanzlei Brandi dem Oberlandesgericht Hamm mitteilen lässt, Herr Nienaber sei nie initiativ und unaufgefordert an Wohnungseigentümer herangetreten, „um baulich abgeschlossene Immobilien durch den Sachverständigen Bobbenkamp untersuchen zu lassen“. Das Gegenteil ist der Fall, z.B. an einem Objekt an der Moltkestrasse in Bünde. Durch konkludente Zustimmung aller Wohnungseigentümer war  längst alles in trockenen Tüchern – bis ein Gewitter in Gestalt Nienaber-Bobbenkamp-Werner heraufzog. Aufputscher war Nienaber.

Immer geht es um Geld. Nur allzu gern schieben die Nienabers das Wohl und Wehe der Wohnungseigentümer in den Vordergrund. Zuallererst haben sie freilich ihr eigenes Portemonnaie im Blick. Wie an der Immobilie Holser Strasse 19-21, wo die Firma „Nienaber Baumanagement GmbH“ als Bauherrin die Abnahme des Objekts verweigert. Strippenzieher Nienaber holte seinen Kumpan Marc Bobbenkamp in’s Boot. Der stellte (nach eigener Einschätzung) Mängel fest. Seitdem wartet Geschäftsführer T.L. im Bünder Bauunternehmen B-L auf das Ergebnis, das bis zum 17.02.2020 noch nicht vorlag. Macht aber nichts. Denn dem Dritten im Netzwerk, Gerrit Werner, ist es egal, wann er im Gerichtssaal seinen nächsten, Gott bewahre (!), nicht wieder ekelhaft-blutbesudelten Auftritt hinlegen kann. Ihm wurde bereits am 19.08.2019 Klageauftrag erteilt.

Was für Wohnungseigentümer auf den ersten Blick verführerisch lukrativ aussieht, Verwalter Nienaber die Zustimmung für eine Klage wegen Baumängeln zu erteilen, kann sich am Ende als Nullnummer, wenn nicht sogar als teurer Spaß erweisen. Wenn sich z.B. ein Teil der vom Gutachter aufgeführten Rügen in Luft auflöst oder nicht so gravierend ist, dass das Verfahren mit einem Vergleich endet. Die Kosten werden dann halbiert oder sonstwie aufgeteilt, egal. Alles wird ja vom Gemeinschaftskonto abgebucht. Gutachter-, Gerichts-, Verwalter-Kosten und Rechtsanwaltshonorare. Am Ende lacht nur noch das Netzwerk! Die wohlanständigen Pfiffikusse N & B & W. Die verdienen in jedem Fall. Vollkommen wurscht, ob der Prozess gewonnen, verloren oder mit einem Vergleich beendet wird.

Mit Stummheit begegnen Nienabers der Frage, wie hoch die pekuniäre Provision ist, die sie für so eine Akquise erhalten. Womit alles gemeint sei wie Erfolgsbeteiligung, Maklergebühr, Umsatzbeteiligung, Gewinnbeteiligung, Vergünstigungen (Rabatte) bei Nienaber-Bauprojekten, kostenlose Rechtsberatung. Sowie alle weiteren denkbaren Verrechnungsmodelle.

Wie vom Blitz getroffen war die Nienaber-Unternehmensführung bei folgendem Wissenstest, zu dem ihr vor lauter Fracksausen nichts eingefallen ist und sie offenkundig seitdem unter einer Verklebung der Stimmbänder leidet:

„Im Bermudadreieck, auch Teufelsdreieck genannt, entstehen Reedereien und Privatleuten regelmäßig erhebliche finanzielle Schäden, weil dort auf mysteriöse Weise Schiffe und Flugzeuge verschwinden. Ebenso geheimnisumwittert erscheinen uns die Aktivitäten Nienaber-Bobbenkamp-Werner. Auch hier entstehen Schäden. Betroffen sind Bauherren, Architekten, Bauträger. Den Schleier zu lüften über das Motiv der Aktionsgruppe NBW und wer die Idee für den Zusammenschluss dieses Clans gehabt hat, dazu geben wir Ihnen hiermit Gelegenheit“.

Antwort? Dem Trio hat’s die Sprache verschlagen.

Uns wundert das nicht. Denn neben dem, was dem Bünder Architekten an der Brunnenallee widerfuhr, der auf seiner Baustelle genötigt worden ist, entweder freiwillig den von Bobbenkamp bezifferten Schaden zu bezahlen (egal, ob der richtig ist oder nicht, Anm.d.Red.) oder man sehe sich im Gerichtssaal wieder, gibt’s einen anderen spektakulären Fall. Der Sachverständige H.L. sollte nach dem Willen des Geschäftsführers einer Maschinenfabrik, Herrn C.B., der ein Privathaus in Spenge errichtet hat, sein Gutachten ändern, also fälschen, und einem anderen „anpassen“ (e-Mail liegt uns vor). Der SV lehnte entrüstet ab. Bauherr C.B. ließ nicht locker, antwortete mit der Drohung: „Ich fordere Sie auf, Ihren Bericht  zu korrigieren und zu übersenden“. Der SV H.L. weigerte sich wieder: „Wir verfassen keine Gefälligkeitsgutachten“ (e-Mail liegt uns vor).

Wir haben C.B. am 28.10.2019 um eine Antwort auf die Frage gebeten, wer ihn veranlasste, dem Sachverständigen H.L. zu befehlen, eine erlogene Urkunde herzustellen. C.B. verstecke seinen Machtanspruch zwar in einem anderen Wort („Ich fordere…auf“), verlange damit jedoch klipp und klar von H.L., etwas Rechtswidriges für ihn zu tun. „Eine Aufforderung“, so haben wir C.B. aufgeklärt, sei eine Anweisung, ein Kommando an den Adressaten. „Wer hat Sie mit welchen Argumenten zu Ihrem Betrugsversuch angestiftet? Oder waren Sie selbst der Ideengeber dafür?“ wollten wir von Herrn C.B. wissen. Unsere Neugier hat er anscheinend als Störfall aufgefasst. Jedenfalls blieb er mundtot. Er möchte uns den Namen Bobbenkamp nicht nennen. C.B. verklagte, unterstützt von Bobbenkamp und von Rechtsanwalt Werner, (so dessen schriftliches Geständnis vom 17.02.2020, S.5, Abs.1, an das OLG Hamm) die bauausführende Firma wegen angeblicher Mängel auf Schadensersatz. Bei der Anklagebehörde in Bielefeld liegt eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges, der Urkundenfälschung und des Gewerbsmäßigen Betruges.

Angesichts dieser Fakten darf der Bünder Hausverwalter a.D. über Nienaber-Werner-Bobbenkamp nach der Entscheidung des OLG Hamm trotzdem nicht mehr von einer  „zweifelhaften Vernetzung“, sondern nur noch von einem „Netzwerk“ reden.

Freuen Sie sich auf die Fortsetzung der unglaublichen Geschichte, was laufend durch die Aktualisierung dieses Textes geschieht.

Leider erzählen uns die Herren Nienaber von sich aus nicht, wie das mit ihren vor einigen Jahren verkauften privaten Immobilien in Südspanien – neben dem von uns geschilderten Fall – abgelaufen ist. Von welchen Handwerkern aus dem Bünder Land sind die wann saniert worden? Wanderte der Aufwand steuerlich als Betriebsausgabe in fremde Immobilien? Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt, sondern massiver Betrug an der Allgemeinheit. Jeder Steuergauner schädigt die Solidargemeinschaft. Das Geld fehlt u.a. für Kitas, Schulen, Universitäten, Straßen. Nach Schätzungen von Fachleuten zahlt jeder Bürger wegen des von solchen Täuschern verursachten volkswirtschaftlichen Schadens 1.350,00 Euro Steuern zuviel. Und das bei 82,79 Mio BRD – Bewohnern! (Luxemburg 602 Tausend 005; Norwegen 5,328 Mio; Schweiz 8,556 Mio; Österreich 8,822 Mio). Auch wer nur versucht, Pflichtabgaben für sich einzuheimsen, macht sich strafbar.

** gelöscht am 09.09.2015 HRB 6517 AG Bad Oeynhausen. Firmensitz nach   33332 Gütersloh  Oststrasse 48   verlegt   HRB 10141 AG Gütersloh. Seit 12.02.2014 war Maurermeister Marc Bobbenkamp nicht mehr GF der Firma „Bobbenkamp Bauunternehmung GmbH“. Neuer GF seit dem 03.09.2015 : Frank Lorber. Seit 10.01.2017 befand sich die Firma in Liquidation. Am 18.03.2019 ist sie gelöscht worden. Unter derselben Anschrift ist heute die FL – Bau GmbH tätig   HRB 8729   AG Gütersloh.   FL = Frank Lorber.

Anmerkung: Boulevard Bünde nimmt die Wächterfunktion der Presse ernst als „vierte Macht im Staat“ neben den 3 Säulen der Gewaltenteilung Exekutive, Legislative, Judikative.  Art.5 GG garantiert die Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung. Ein Skandal fängt meist erst mit der Bekanntmachung durch Medien an. Wo es einen Markt für Gier und Neid und Mißgunst gibt, gibt es immer auch einen Markt für Enthüllungen. Nur durch gewissenhafte Arbeit (von Rechtsanwalt Dr. Christoph Rempe abqualifiziert als „unter Vorspiegelung journalistisch-redaktioneller Recherche“) werden Machenschaften wie die der „Goldgräber“ aufgedeckt. Trotz geradezu lachhafter Widerstände (z.B. Stadt Spenge Fachbereich II Ordnung, Abfallbeseitigung, Straßenreinigung, Frau K. Buchinski, Az. Dokument2 162-00 PI/Bk), uns die Auskunft auf die Frage zu verweigern, wann die Firma „Volker Bobbenkamp Bauunternehmung GmbH“, Geschäftsführer Marc Bobbenkamp, im Gewerberegister gelöscht worden ist, konnten wir ermitteln, mit welchen verachtenswerten Methoden „Die Goldgräber“ einer ausgewählten Berufsgruppe großen finanziellen Schaden zufügen.

Wir sind kein profitorientiertes Unternehmen. Müssen mit unseren Berichten keine Rücksicht auf Anzeigenkunden nehmen. Weil wir schon lange keine Inserate mehr veröffentlichen wollen. So sind wir unabhängig, nicht beeinflussbar. Unseren Leserinnen und Lesern steht der Sinn nach  exklusiver Information. Nach nichts anderem. Da unterscheiden wir uns absolut von geldgeilen Medien. Wie von der albernen „Neue Westfälische“, die eine 30 mm hohe, 2-spaltige Kleinanzeige am 23.09.2019 von uns ablehnte. Mit der wollten wir jene NW-Leser auf  „Die Goldgräber“ hinweisen, die die Story in www.boulevard-buende.de noch nicht kannten. Außerdem informierten wir in dem Inserat über Betrügereien im „Autohaus Schwarte Bünde“.

Bei sorgfältiger Abwägung aller Umstände für und gegen die Publizierung von „Die Goldgräber“ ist uns die Entscheidung übrigens sehr leicht gefallen. Wir entschlossen uns, nach alphabetischer Reihenfolge vorzugehen: 1. gilt die Entschleierungs-Story als Warnung zur Vorsicht für alle an Neubauten beteiligten Planer, Bauträger, Architekten, Handwerker u.v.a.m., noch sorgfältiger bei der Errichtung von Wohnraum zu Werke zu gehen.   2. als kostenlose „Werbung“ für Werner, Bobbenkamp und ihre Mitspieler   =  wie Prozessanstifter Nienaber im Fall LG Bielefeld – 5 0 123 /19 –

Und noch eins: Das berechtigte Interesse der Öffentlichkeit an einer meinungbildenden Berichterstattung ist in diesem Fall höherrangiger als eine eventuelle Beeinträchtigung des Persönlichkeitsrechts der Betroffenen. Von der freien Meinungsäußerung nicht gedeckt wäre eine Publizierung über private Vorgänge der drei Herren. Aber: Weil sie bewußt aus ihrer privaten Sphäre herausgetreten sind, um auf ihr soziales Umfeld einzuwirken und andere Menschen zu überzeugen, müssen sie es sich gefallen lassen, dass ihr Verhalten vor einem breiten Publikum gewürdigt wird. Je mehr jemand durch sein Tun in die Öffentlichkeit hineinwirkt, desto weniger kann er sich darauf berufen, dass ihn die daran geübte Kritik in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt. Urteile: LG Bielefeld –  5 0 357/95 – ;  OLG Hamm – 3 U 110/97 – ;  BGH VI ZR – 163/99 – ;  1 BvR – 454/00 -;  European Court of Human Rights ECHR-LGer 11.OR (CD1) Beschwerde Nr. 14643/03  vom 20.02.2007 . Liegt alles in vollem Wortlaut der Redaktion vor.

Michael Rask

 

 

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