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Rolf Wütherich / James Dean – Die ganze Wahrheit – Das Todesgeheimnis aus dem Abbruchhaus

Vom Dachboden eines Abbruchhauses beförderte ein Bagger sensationelle Urkunden, Fotos, Fan – Briefe und Zeitgeschichtliche Schriftstücke ans Licht der Öffentlichkeit. Sie betreffen James Dean, Idol von Millionen Teenagern auf der ganzen Welt, der mit nur 24 um 17:58 Uhr am 30.09.1955 in einem Porsche Spyder in der Kalifornischen Wüste auf dem Weg zu einem Autorennen in Salinas, 14 km vor Paso Robles, starb. Sein Beifahrer Rolf Wütherich, der ihm den Porsche verkauft hatte, überlebte. Bis zum 20.07.1981. Zwei Stunden vor Mitternacht fuhr auch der sich in seinem Honda Civic tot.

Seitdem verstummen die Gerüchte von einem Suizid nicht, den Wütherich aus Kummer über James Deans Ableben begangen hätte.

Stellvertretend für alle behauptete das sogar Hans Herrmann (*23.02.1928 in Stuttgart), gelernter Konditor, dann erfolgreicher Rennfahrer, 2014 in einem Interview für „PS – Das Automagazin der Welt“:

„Er war ein unglaublicher Mechaniker, auch mein Rennmechaniker, aber ein schwieriger Mensch. Er war ein viel zu guter Fahrer, er hat sich selbst umgebracht“.

Hans Herrman war 1955 der tragische Held und „Sieger der Herzen“ bei der „Mille – Miglia“, dem 1600 Kilometer Rennen von Brescia nach Rom, das der Brite Stirling Moss in sagenhaften, nie mehr erreichten 10 Stunden 7 Minuten und 48 Sekunden gewann.

Der Deutsche lag in seinem Mercedes – Benz 300 SLR aussichtsreich auf Platz Zwei, als ihn ein technischer Defekt auf dem „Passo di Futa“ aus dem Wettbewerb warf.

Herrmann verbindet nach eigenen Angaben etwas sehr Persönliches mit James Dean. Dessen Unfall hätte ihn „sehr berührt, weil Rolf Wütherich ja mein Rennmechaniker war. Der sollte James Dean in das eben erst gekaufte Auto einweisen, und ihm bei dem Amateurrennen zur Seite stehen“.

„Hans Herrmann“, schrieb „Die Welt“, „ist ein Rennfahrer, der die Grundlage für seinen Heldenstatus mit eben diesem Porsche – Modell legte“.

Dieser Zeitzeuge aus einer wichtigen Phase des Motorsports muss sich nun jedoch – wie viele seiner Kollegen – von jenem Bild verabschieden, das sie sich mit wilden Gedanken über den Tod von Rolf Wütherich zusammen phantasiert haben.

Die Suizid – Geschichte stimmt einfach nicht!

Wie es wirklich zu der Wütherich -Tragödie kam, steht in den entdeckten Dokumenten vom Dachboden aus dem Abbruchhaus.

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