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„Ich habe aus Liebe ein Wunder vollbracht. Wenn du nicht kämpfst, hast du schon verloren!“ weiß Ines Räper (50) aus leidvoller Erfahrung.

Was für eine wahnsinnig starke Frau! 11 Jahre lang kämpfte die Floristin Ines Räper (50) für ihren gelähmten Freund gegen dessen ehemaligen Chef und die allmächtige Bau-Berufsgenossenschaft. Der Zimmermann Bernhard Solms (49), der durch die Schuld eines Arbeitskollegen aus 9 Meter Höhe vom Dach eines Neubaus gestürzt war, verlor seinen Prozess vor dem Sozialgericht. Wegen des Dachsturzes wollte er eine Verletztenrente haben. Zwar wurde ihm die in 1. Instanz verweigert, aber seine Freundin schaffte doch noch ein Wunder: Ihr schwerverletzter Freund, den sie als gesunden Kraftstrotz kennen lernte, dem sie unerschütterlich die Treue hält, bekam nicht nur die Anerkennung der Pflegestufe 1, sondern dank Ines vom Landessozialgericht eine 30 %ige Zusatzrente!

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Der Arbeitsunfall vom Donnerstag im August um 07:36 Uhr veränderte das Leben des Zimmerermeisters Bernhard Solms schlagartig. Weil sein Chef verschwieg, dass er von einem ungesicherten Dach gestürzt war! Der Boß gab im Krankenhaus an, Solms sei im Betrieb von einem 3 Meter hohen Regal gefallen.

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Jahrelang fielen Richter und medizinische Gutachter darauf rein. Nach der Prozessniederlage gegen die Berufsgenossenschaft BAU wollte Solms entnervt aufgeben, doch seine Freundin kämpfte sich auf eigene Faust durch ein Dickicht von Lügen – und schaffte aus Liebe Unglaubliches!

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Sie ermittelte, dass sich der Unfall bei der Errichtung des Dachstuhls auf einem abseits gelegenen Rohbau ereignet hatte und keiner seiner 3 Arbeitskollegen den Notarzt rief. Deshalb: Der auf der Baustelle anwesende Firmenchef spielte selbst den Krankenwagenfahrer und transportierte seinen schwer verletzten Betriebsleiter im Privat-PKW (!) zum Krankenhaus. In der Unfallaufnahme gab er an, der Mitarbeiter sei im Betrieb verunglückt. Die Wahrheit behielt er für sich: Solms arbeitete auf dem Neubau ohne Sicherungsvorkehrungen wie Fangnetz oder Gerüst! Ist für den Chef ja auch billiger.

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Alle hielten dicht, bis Ines Räper wie die legendäre Miss Marple als Privatdetektivin zu rotieren begann. Sie gab nie auf, opferte ihr Erspartes, ihre Witwenrente für teure Ermittlungen. Sie verkaufte sogar ihre große Leidenschaft, ihr liebstes Hobby, ihre berufliche Existenz, den gut gehenden Blumenladen, um für und mit dem pflegebedürftigen Freund die besten Ärzte aufzusuchen, Gutachter und juristische Medizinschadenexperten bezahlen zu können. Nach einer Reihe von Niederlagen und bitteren Tränen gelang ihr schließlich das sensationelle Finale!

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Unfallopfer Solms erinnert sich an den Unfalltagmorgen: „Ich stand auf dem obersten Balken des Dachstuhls. Plötzlich spürte ich einen heftigen Schlag von hinten. Ich verlor den Halt, stürzte in die Tiefe. Einer meiner Kollegen hatte vom Erdboden aus einen Kran mit Holzbalken am Haken bedient. Die zentnerschwere Last krachte mir in den Rücken“.

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Am Spätnachmittag erwachte er im Krankenhaus aus dem Koma. Nach 12 Tagen wurde er entlassen. Angeblich war nur ein Rückenwirbel gebrochen gewesen. Ein fataler Irrtum! Schmerzgepeinigt ließ er sich während einer Wochenendreise nach München in einer dortigen Klinik untersuchen.

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Die Ärzte entdeckten  drei nicht behandelte, zerbrochene Rückenwirbel! Blitz-OP, er blieb 3 Wochen stationär, es folgten 6 Wochen Reha. Als erwerbsunfähig wurde er entlassen. Der Kampf gegen die Berufsgenossenschaft begann. Die behauptete, die Verletzungen hätten nichts mit einem Sturz zu tun, sondern seien Folge einer 6 Jahre zuvor durchgeführten Bandscheibenoperation.

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Es ging um eine Menge Geld! Solms wollte nämlich von der BG-BAU Verletztenrente, berechnet von der Höhe des Lohnes, den er heute als gesunder Zimmerermeister bekäme, ca. 5.000,- EURO monatlich (30 % Rente davon: 1.500,- EURO). Die BG weigerte sich, hätte es lieber gesehen, wenn der Kläger 903,- EURO Arbeitsunfähigkeitsrente von der BfA erhält.

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Das Sozialgericht glaubte nicht dem Gutachten des Institutes, das die Verletzungen eindeutig einem Sturz aus größerer als nur 3 Meter Höhe zuordnete. „Wenn’s nach mir gegangen wäre, hätte ich nicht weiter gemacht. Gegen die übermächtigen Trickser der Berufsgenossenschaft fühlte ich mich chancenlos“, so Solms.

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Er unterschätzte jedoch die starke Frau an seiner Seite! Ines, die er erst 5 Monate vor dem Unfall kennengelernt hatte. Hinter ihr lagen 2 Fehlgeburten, jeweils im 4. Monat, und der Krebstod ihres 19 Jahre älteren Mannes Günter.

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Diesen drei Tragödien ihres Lebens folgte mit Bernhard die vierte, er kam als Pflegefall nach Hause. Sie verkaufte sofort ihren Blumenladen, um nur noch für ihren Freund dazusein. „Er ist hilflos wie ein kleines Kind“, gibt sie seinen Zustand preis.

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Sie fuhr zigtausend Kilometer, auch zu dem Haus, wo das Unglück geschah. Sie erfuhr vom Bauherrn Stefan Grohmann (42), was passiert war. Sie ermittelte, dass dem der komplette Dachstuhl von Bernhards Firmenchef geschenkt worden ist. „Damit über Bernhards Absturz Stillschweigen gewahrt wurde und die Unfallstelle in den Betrieb verlegt werden konnte. Wenn da ein Arbeiter vom Regal fällt, ist er selber Schuld. Stürzt er hingegen von einem ohne Baugerüst und Fangnetze gesicherten Rohbau, ist der Chef dran“.

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Nach dieser Enthüllung ließ Solms früherer Arbeitgeber aus Angst vor weiteren Enthüllungen von seinem Anwalt erklären, dass er „zum Zeitpunkt des Unfalls an der Baustelle war“. Scheibchenweise kam nun die Wahrheit ans Licht! Der Boss gab auch zu, den Krankenwagenfahrer gespielt zu haben.

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Ein Sprecher der Berufsgenossenschaft äußerte sich auf Anfrage von www.boulevard-buende.de schockiert: „So ein krimineller Fall ist mir noch nie zu Ohren gekommen. Dieser Chef gehört hinter Gitter.“

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Ines Enthüllungen reichten dem Landessozialgericht! Das verwandelte Solms Niederlage aus der unteren Instanz in einen großartigen Sieg und verurteilte die BG Bau zur Zahlung einer Verletztenrente als Folge des Unfalls. Ausdrücklich wurde die Revision nicht zugelassen.

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Endlich bekommt das Unfallopfer nach 11 Jahre langem Kampf mit Gutachten und Gegengutachten, den seine Ines für ihn führte, das ihm zustehende Geld. Bis zuletzt wurde der arme Mann von der Berufsgenossenschaft verunglimpft, er sei  vor dem Unglück psychisch krank gewesen, hätte Suchtprobleme gehabt und neige zum Suizid.

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„Diesen unerträglichen Verhöhnungen erteilten die Richter eine Abfuhr“, freut sich Ines Räper heute und liest dieses aus dem Urteil vor: „Von Bedeutung ist, das die Qualität der nach dem Unfall gegebenen psychischen Beschwerden vor dem Unfallereignis nicht vorkam. Der Unfall war die Ursache dafür, dass Bernhard Solms ab diesem Zeitpunkt psychisch auffällige Verhaltensweisen in der vorliegenden Art entwickelt hat.

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Er leidet seit dem Unfall an Höhenangst und einem chronifizierten depressiven Syndrom, die in dieser Form vor dem Unfall nicht bestanden. Es kommt außerdem zu schweren Schlafstörungen mit nächtlichen Albträumen, in denen er von der Vorstellung heimgesucht wird, in ein schwarzes Loch zu fallen. Weiterhin leidet er seit dem Unfall an starken körperlichen Schmerzen.

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Sein bisheriger Lebensentwurf, der vorwiegend auf der Anerkennung und Steigerung des Selbstwertgefühls durch berufliche Leistungen beruhte, ist seiner Grundlage beraubt. Nach dem Unfallereignis ist eine psychiatrische Störung mit der Diagnose  ‚Anpassungsstörung längere depressive Reaktion‘ aufgetreten“.

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„Endlich rehabilitiert“, freut sich der Gelähmte. Dabei blickt er dankbar auf zu der Frau, die dieses Wunder aus Liebe fertig brachte.

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