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Arminia Bielefeld: Sponsoren gesucht! Ein Denkmal für ’nen Pfeifenmann.

Was gibt es außer dem noch für andere Pfeifen? Orgelpfeifen, Vogelstimmenpfeifen, Gaumenpfeifen, Wasserpfeifen, Meerschaumpfeifen, Holzpfeifen, Scheckkartenpfeifen, Glaspfeifen, Kugelpfeifen, Rohrpfeifen, Delphine, die im Nordmeer pfeifen, Cannabis-Pfeifen. Es existiert sogar ein halbes Haus pickepacke voll Pfeifen: das Bünder Tabakmuseum. Am Sonntag, 03.11.2013, 14:49 Uhr, gesellte sich zu all diesen Pfeifen noch eine Elfer-Pfeife dazu. Unsterblich für die Ewigkeit, als er mit dem kleinen Klangkörper große Töne spuckte.

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Der Signalgeber steckte zwischen den Lippen eines schwarzgelb gekleideten Menschen, der in der 64. Spielminute im Karlsruher Wildparkstadion etwas sah, was 12.445 zahlende Zuschauer ganz anders erlebten: einen Sturz des Balltreters Dimitrij Nazarov im Strafraum seines Gegners Arminia Bielefeld. Den Hinfaller hatte das weiß gekleidete Unschuldslamm selbst zu verantworten, denn den Rasen küsste er nicht, weil ihn der Armine Arne Feick gelegt hatte, sondern umgekehrt: der Süddeutsche mit dem osteuropäischen Namen stolperte nach einem Tritt gegen den Besitzer des außerordentlich widerstandsfähigen westfälischen Knochenschinkens in die Waagerechte.

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Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als Arminia Bielefeld den KSC beherrschte. Justament besann sich der schwarzgelbe Herr namens C. B. seiner einflussreichen Trillerpfeife. Ein Pfiff, und das Spiel kippte. Die tonabgebende Schreckgestalt verwandelte die Grünfläche im „Wildpark“ für die Ostwestfalen in einen Totenacker. Nach 4 zuvor erlittenen Niederlagen katapultierte Freizeitmusiker und Hobbyschwimmer C. B., bürgerlicher Name Christian Bandurski, 31 Jahre alt, Wohnsitz Oberhausen, die bis dahin Platz und Gegner kontrollierenden Ostwestfalen auf Rang 16 von 18.

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Der betrogenen Elf muss ein riesen Kompliment gemacht werden, weil sie zwar heftig protestierte, aber nicht ausrastete. Sie hat den Spielverderber mit der Pfeife nicht attackiert, wie dies sonst zusammengepfiffene Männer gerne tun. Da ist dann schon mal ein schneller Griff an die Kehle, eine Kopfnuss oder noch Schlimmeres im Gange. Vor 24.890 Augenpaaren, deren Besitzer 15,- bis 39,- EURO für ihr Hingucken aus den Kurven, von der Gegen- und Haupttribüne bezahlt hatten, hielten sich die in Rage gepfiffenen Grashüpfer vom Teutoburger Wald vorbildlich zurück. Sie reagierten schlicht und ergreifend mit Noblesse. So kam Herr C. B. ohne Blutverlust und ohne blaue Augen davon. Verdient gehabt hätte er die Veilchen beidseitig.

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Welche Spätfolgen die Untat dieses Pfeifenkopps nach sich zog, erlebten die Zuschauer 6 Tage später auf der Bielefelder Alm. Die Arminen hatten sich von dem Trillerpfeifenschock nicht erholt. Sie waren psychisch fertig. Quälten sich mit bleischweren Beinen dem wesentlich schnelleren Ball hinterher – und verloren gegen 1860 München mit 0:1. Eine Woche danach gegen Bochum 0:2 vor heimischem Publikum. Die Wiederauferstehung gelang den Totgepfiffenen erst am Abend des 02.12.’13: 4 Tage vor Nikolaus bescherten sie sich beim FSV Frankfurt einen 2:1 Erfolg.

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1 Woche später gab’s ein 1:1 gegen Dynamit Dresden, die ihre Pyromanen von der Elbe in die Schüco-Arena mitgebracht hatten. Einen Haufen Fans, die unter dem zwanghaften Trieb leiden, Feuer zu entfachen, um sich daran (sexuell) zu erregen. Am 15.12.13 schickten die Arminen den Tabellenzweiten Greuther Fürth mit einer 4:1 Packung auf den Heimweg.

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Die auf Ostwestfalen reduzierte Fußballnation rätselt seit dem 03.11.’13 über das Motiv des Frevlers C. B. an Arminia Bielefeld. Woher nahm der 3-Punkte-Klauer die Frechheit für seine Spielverfälschung? Ihm guckten dabei nicht nur die paar Tausend im „Wildpark“ auf die Finger an der Pfeife, auch Millionen Fernsehzapper in den Sportschauen der TV-Sender wurden Zeugen dieses frechen Schwindels. www.boulevard-buende.de versucht hier nach allen Regeln der Verstandeskunst das unfassbare Verbrechen des Mordbuben vom Fußballplatz an Arminia Bielefeld aufzuklären.

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Menschen im Mediendreck

Zunächst stellen wir fest: Sehschärfe, Trillerpfeife und tonabgebende Pfeifenkunst sind untrennbar miteinander verbunden. Bei dem Bandurski-Kunststück war das der Fall in der Sekunde, als zusammengesogene Luft die Lungenflügel des Täters in Richtung Pfeife verließ und sich in einem Ton artikulierte, der alle Mithörer aufheulen ließ. Die Fans von Arminia Bielefeld vor Wut, die Gesinnungsgenossen des Karlsruher SC vor Freude. Denn Herr C. B. hatte entschieden: „Ich sehe was, was Du nicht siehst, das sieht Foul aus“.

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Seine „Sehschärfe“ entpuppte sich als geradezu phänomenal. Sein Sehsinn, das Auflösungsvermögen des Augapfels, die Abbildungsqualität auf der Netzhaut, die von ihm – und nur von ihm – wahrgenommenen optischen Eigenschaften des zweibeinigen Objekts Arne Feick, seine Umgebung, der Kontrast, die Farbe und Helligkeit, einfach super super geil!

Was hat Herrn C. B. zu dieser einzigartigen Beobachtungsgabe verholfen? Woher nimmt er seine Selbstherrlichkeit?

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C. B. ist im Zivilberuf Chemielaborant. Steht 8 Stunden am Stück in der brodelnden Giftküche eines Unternehmens (oder sitzt sich dort im Büro den Hintern platt) für ein Durchschnittseinkommen von brutto 2.917,- EURO bei einer 38-Stunden-Woche. Die hat er locker bis Freitagmittag runtergeleiert. Danach widmet er sich 2 ½ Tage seinem Trillerpfeifenhobby. Belohnung dafür: 2.000,- EURO vom Deutschen Fußballbund für 90-minütige Pfeiferei bei einem Spiel der 2. Bundesliga. Für seinen Hauptberuf benötigt er keine besondere Schulbildung. Gefragt ist da überdurchschnittliches Interesse für Chemie, Mathe und Physik.

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Für seine Tätigkeit als Pfeifenmann kommt es ebenfalls nicht auf eine Akademikerausbildung an. Herr C. B. darf nur nicht farbenblind sein. Er packt vor jedem Spiel ein schwarzgelbes Trikot ein. Ausgerechnet die Couleurs, die seinem Püttnachbarn Borussia Dortmund national und international Glanz und Gloria durch harte Arbeit verliehen haben. Von unerbittlicher Rackerei als Lohn für seinen Karrieredurchbruch in die entgegen gesetzte Richtung kann bei Herrn C. B. nun aber keinesfalls die Rede sein. Der verschaffte sich seinen Ruhm mit einem einzigen Pfiff aus seiner Trillerpfeife im „Wildpark“ in der schwarzgelben Prêt-à-porter Kostümierung.

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Wie schaffte das der Senkrechtfaller? Die erste Überlegung ist, er war nicht ausgeschlafen. Ist vorher noch schwimmen gegangen. Weil ja der Aufenthalt in einer Badeanstalt eins seiner zwei Lieblingssteckenpferde ist. Trägt er im Wasser eine Cardenis-Schwimmbrille von -7,00 oder +4,00 Dioptrien mit getönten Gläsern, um eine Kollision mit dem Beckenrand zu vermeiden? Verzichtet er beim Fußball pfeifen auf diese Wahrnehmungsverstärker? Hatte er ohne Kontaktlinsen oder Nasenklemmeraufsatz mit daran montiertem Sekurid nicht den exakten Durchblick, als Dimitrij Nazarov im Bielefelder Strafraum ins Gras biss?

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Wir wissen es nicht. Wir wissen aber, Herr C. B. hat ein halbes hundert Spiele der 2. Bundesliga auf dem Buckel, in denen er 65 gelbe und 3 gelb/rote Karten zückte. Schärft er regelmäßig seine Sehkraft? Wenn ja, kann der Grund seines jämmerlichen Versagens ganz woanders zu suchen sein. Dann war dies vielleicht die Ursache für seine Übermüdung, die ihn zum Betrüger werden ließ: er traf zu spät in Karlsruhe ein. Hat ein Nickerchen auf einem Autobahn-Parkplatz gemacht, weil er in die von ihm nicht einkalkulierte Urlaubsrückreisewelle der Herbstferienschlussmacher geriet. Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringer, Saarländer, die waren zuhauf auf Achse. Es gab Staus auf C. B’s. Fahrstrecke. Ein Schläfchen im harten Schalensitz seines Renners bringt nicht die Erholung wie unter seinem kuscheligen Federbett zu Hause.

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Trifft auch dies nicht den Kern der Wahrheit, lief Herr C. B. nach eigener Wahrnehmung dennoch ganz entspannt im „Wildpark“ auf, was käme dann als Antrieb für seine kriminelle Schmumacherei zum  Nachteil Arminias in Frage? Wenden wir uns dem Ehrgeiz des Trillerpfeifen-Emporkömmlings zu.

C. B. legte mit 17 die Schiedsrichterprüfung ab. Mit 16 hatte er mitgekriegt, wie am 7. Spieltag der 2. Bundesliga 1998/99 seine Rot-Weißen Oberhausener daheim mit 1:5 gegen Arminia Bielefeld untergingen. Er war 4, als sich am 17. Spieltag 1986/87 in der 2. Bundesliga eine ähnliche Tragödie abgespielt hatte. Die Arminen jagten die Rotweißen mit 4:1 von der „Alm“. Er war 28 am 35. Spieltag der 3. Liga 2011/12, da entführten die Arminen mit 0:1 wichtige Punkte. Am 16. Spieltag 2012 siegten sie gar 3:0.

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Aus den Erzählungen seiner Ahnen wusste Herr C. B. da schon: er war noch gar nicht auf der Welt, als in der Spielzeit 1979/80 der 2. Bundesliga Nord am 25. Spieltag seine späteren Wohnsitz-Oberhausener in Bielefeld mit 5:1 abserviert worden sind.

War also der Bandurski-Pfiff im „Wildpark“ Rache? Pfiff er wie ’ne wilde Sau, um die Arminen für ihre erfolgreiche Fußballkunst zu bestrafen? Sitzen die Arminen-Knock-Outs bei C. B. tiefer als wir es alle nicht ahnen? Leidet er, Mitglied des „SV Teutonia Überruhr“, an einem Vergeltungsschlag-Syndrom? Falls ja, sollte er sich schleunigst in Fußball-therapeutische Behandlung begeben. Wird er danach als geheilt ent- und wieder auf deutsche Fußballer losgelassen, hat er vielleicht die Aussicht auf bessere Benotungen durch die Fachzeitschrift „Kicker“, die ihm für seine 8 Schiri-Einsätze in der Spielzeit 2011/12 die Zensuren 3 x 2,0; 1 x 3,5; 3 x 4,0; 1 x 4,5 ins Zeugnis schrieb.

Dass Herr C. B. in der 90. Minute dem KSC noch einen 2. Elfmeter schenkte – Felix Burmeister legte Rouven Hennings für alle klar sichtbar außerhalb des Strafraums – fiel nicht mehr ins Gewicht. Der Fußballpädagoge hatte die Arminen längst demoralisiert. Nach der 64. Minute zusätzlich in der 72. Minute, als seine Trillerpfeife nach einem Foul an Philipp Riese vor dem gegnerischen Gehäuse keinen Piepser von sich gab.

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Fakt ist: Herr C. B. hat in der 64. Spielminute in Karlsruhe immenses Kapital vernichtet. Damit ist der Pfeifentrickser ein Wirtschaftskrimineller. Er hat die Arminia-Fans um eine Menge Geld betrogen. Die sind im Bus, im Zug, in Pkw-Fahrgemeinschaften über die A 33 – A 44 – A 5 gebrettert, haben 900 km zurückgelegt in froher Erwartung einer fairen fußballerischen Auseinandersetzung. Stattdessen erlebten sie eine Seifenopfer mit einem selbstgefälligen Hauptdarsteller. Die von weither Angereisten verloren durch ihn Spritgeld, Verpflegungsgeld und Eintrittsgeld.

Umgekehrt verhalf dieser skandalöse Sendbote des DFB mit seinem Spielverderber-Pfiff bei den auf einen Karlsruher Sieg setzenden Wettern für vorweihnachtliche Freude. Die kassierten 1,90 bei Mybet, während jene, die für einen Arminia Erfolg gepokert hatten, mit 4,50 bei Bet365 baden gingen. War etwa der schwarzgelbe Punkteklauer unter den erfolgreichen Zockern?

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Trifft auch diese Okkasion nicht den Nagel auf den Kopf, welcher Teufel könnte dann den Arminen-Bescheisser geritten haben? Da gibt es nur noch diese Alternative:

Herr C. B. stand zwar für alle sichtbar physisch auf dem Rasen, geistig schwebte er jedoch auf Wolke 7,  pfiff in Trance. Sein Hörzeichengeber war in Wirklichkeit eine Cannabis-Pfeife. Er smokte Indischen Hanf – und keiner der 12.445 Zugucker auf den Rängen roch was. Der euphorisierende Duft von „Cannabis Sativa“, eine der ältesten bekannten Drogenpflanzen der Menschheit und neben Alkohol die am weitesten verbreitete Rauschdroge, wurde nur von Herrn C. B. wahrgenommen. Die geistige Umnachtung des Berauschten könnte den Foulelfmeter-Pfiff in der 64. Minute veranlasst haben für den anschließenden folgenschweren Koen van der Biezen-Einschuss ins Arminia-Netz.

Warum regen sich die Leute über Uli Hoeneß, geboren 05.01.1952 in Ulm, auf ? Fußball-Weltmeister 1974, Nürnberger Wurstfabrikant, Präsident des FC Bayern München, 1,81 m groß, seit der Steueraffäre nicht kleiner geworden. Der gab zu, den Fiskus beschissen zu haben, ist also ein Betrüger. Nichts anderes ist aber Christian Bandurski auch. Der hat die Bielefelder Mannschaft und deren Fans betrogen. Zugegeben hat er das nicht  – im Gegensatz zu Hoeneß. Vorm Gesetz sind aber doch alle gleich. Oder? Warum soll Hoeneß seinen Vorsitz im Aufsichtsrat des FC Bayern München hinschmeißen?  Wenn Bandurskis Speichel auch zukünftig an seiner Trillerpfeife klebt! Und der überhaupt nicht daran denkt, dem Schiri-Job Lebewohl zu sagen und sein Musikinstrument zu entsorgen. Obwohl ihm das dringend an’s Herz zu legen ist. Denn wohin sein Schiri-Betrug führte, durfte Arminia Bielefeld am Ende der Saison 2013/2014 auf qualvolle Weise auskosten: den Kickern fehlten diese 3 Punkte so sehr, daß sie ihr Heil in einer an Dramatik und Tragik noch nie dagewesenen Relegation suchen mußten. Und darin untergingen. Die Folge war am 19.05.2014 nach einer 2:4 Niederlage gegen SV Darmstadt 98 der Abstieg in die Drittklassigkeit und damit der Abschied von Millioneneinnahmen u. a. aus Fensehübertragungrechten sowie der Werbung. Den 1. Sargnagel kloppte mit seiner unsäglichen Pfeiferei Herr Bandurski am 03.11.’13 in die Arminen-Kiste.

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Menschen im Mediendreck

Was auch immer die Gedankenwelt des Herrn C. B. beeinflusst hat, www.boulevard-buende.de schlägt vor: in den deutschen Telefonbüchern gibt es nur 2 Einträge mit dem Namen Pfeife, 5 Personen von 81,89 Mio. Bundesbürgern sind dort mit diesem  Herkunftszeichen registriert.

Wir befürworten eine Namensänderung des Herrn Bandurski in Bandurski-Pfeife. Das ist keine Verhöhnung, sondern im Gegenteil ein besonderes Anerkenntnis seiner unterirdischen Fehlleistung als Trillerpfeifenkomiker. Schließlich hat er sich als Fata Morgana-Wahrnehmer unter 12.445 Zuschauern im „Wildpark“ unsterblich gemacht. Das muss ihm einfach hoch angerechnet werden.

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Wie Arminius (= Lateinisch, Hermann auf Deutsch),  dem Cherusker.  Der bekam in Arminia Bielefelds Heimat sein Hermannsdenkmal in Hiddesen auf dem Kamm des Teutoburger Waldes. Es soll an die Schlacht gegen die römischen Legionen unter Führung des Feldherrn Quinctilius Varus erinnern, dem durch die germanischen Stämme mit Arminius als Chef eine schmerzhafte Niederlage beigebracht wurde.

Wir suchen Sponsoren für ein ähnlich prächtiges Monument im Schwarzwald. Der Blick der Kolossalstatue mit Bandurski-Pfeife-Gesichtszügen wird vom 906 m hohen Berg „Teufelsmühle“ bei Bad Herrenalb nach Nordwesten zum Karlsruher Wildparkstadion ausgerichtet sein. Damit soll für jetzt und alle Zeit an die Sternstunde dieses Pfeifenmannes erinnert werden. Sowie an andere Schlafwandler, die sich als Schiedsrichter beschäftigen und mit ihren versteckten betrügerischen Neigungen vom Deutschen Fußballbund in die Stadien zaubern lassen.

An einen, der als Spaßvogel aus dem üblichen Rahmen fällt, sei hier zum Schluß aber auch noch erinnert. Mit seinem Pfiff aus dem Kuriositätenkabinett wurde Wolf-Dieter Ahlenfelder (70) zur Legende. Der pfiff am 08.11.1975 besoffen Werder Bremen und Hannover 96 bereits nach 32 Minuten in die Halbzeitpause. Nach dem Spiel erhielt er Bestnoten, durfte 106 weitere Bundesligaspiele trillernd bis zu seinem Laufbahnende 1990 beaufsichtigen. Der gelernte Mineralöl-Kaufmann war danach schwer zuckerkrank, starb am Samstag, 02.08.’14. Er bekam dieses „Denkmal“: Das Getränke-Kultgedeck Bier & Malteser wird in Bremen dann serviert, wenn der Gast „einen Ahlenfelder“ bestellt. Der pausbäckige, bierbäuchige, sympathische Oberaufseher stammt, wir Herr Bandurski-Pfeife, aus Oberhausen!

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Die Mühlen der Gerechtigkeit mahlen – wenn überhaupt – oft sehr langsam. In diesem Fall vom 03.11.’13 bis zum 01.06.’15, als der HSV in der Nachspielzeit (90 + 1) durch einen nicht berechtigten Hand-Freistoß im Relegationsrückspiel im Karlsruher Wildparkstadion die Verlängerung erzwang. Die katastrophale Schiri-Fehlentscheidung hielt den Hamburger Sportverein am Leben, ersparte ihm Begegnungen in der 2. Liga mit Arminia Bielefeld. Vor 27.986 Zuschauern (ausverkauft) erzielte der chilenische Nationalspieler Marcelo Diaz (29) den 1:1 Ausgleich mit seinem Freistoß aus 17 Metern. Durch ein weiteres Tor in der 115. Minute nach Stieber-Pass, Flanke Kleber, Finalschuß Müller siegte der Sportverein von der Elbe 2:1. Er machte den Verbleib in der 1. Bundesliga dank des Betrugspfiffs von Schiedsrichter Manuel Gräfe (41) aus Berlin klar, Pfeifenkopp für den DFB seit 1999.

Nach diesem Todesstoß für die KSCler gab es nur noch Haßtiraden von denen in Richtung Gräfe. Club-Manager Jens Todt (45) tobte bei Sky: „Man kann gar nicht so viel essen wie man kotzen möchte, wenn man das sieht“.

Der Kotzer, geboren in der Rattenfängerstadt Hameln, ist seit Juni 2013 Sportdirektor beim KSC. Als seine Jungs die Bielefelder Arminia durch Schiedsrichter-Beschiß besiegten, kamen ihm solche Ausdrücke weder in den Sinn, noch über die Lippen. Erkenntnis: Als Kotzbrocken wird niemand geboren, sondern vom Leben dazu gemacht.

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