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„Heiterer Komödienstadl“ im Amtsgericht Bünde: gelogen wie gedruckt – und gewonnen!

Sie haben Angst, von einem Streithansel ins Gericht gezerrt zu werden? Die müssen Sie nicht haben! Sie dürfen es nur nicht mit der Wahrheit so genau nehmen. Kochen Sie ein Lügensüppchen oder bruzzeln Sie ein Flunker-Steak. Gelingt Ihnen ein perfektes Münchhausen-Menü, verlassen Sie die Bütt als Sieger!

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Für den Hackbraten im Gerichtssaal benötigen Sie keine Brötchen vom Vortag, auch keine rote oder gelbe Paprika. Keine Zweige Rosmarin, keine Zwiebel oder Petersilie. Kein gemischtes Hack, keine Eier, keinen Senf. Es genügen Salz und Pfeffer. So entsteht eine Mahlzeit für Ihren Prozessgegner, die es in sich hat. Servieren Sie den deftigen Genuss mit abgekochtem Gemüse. Wobei abgekocht für Beschiss und Täuschung steht.

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Sie sind Vermieter? Das ist schlecht! Dann empfehlen wir einen Teelöffel Kümmelsamen (40 gr für 3,25 EURO) in ‘ner Tasse heißem Wasser 15 Minuten ziehen lassen, um Magen- oder Darmleiden einschließlich Blähungen vorzubeugen. Der Kümmel-Inhaltsstoff Carvon lindert Verdauungsbeschwerden. Darauf weist schon die Bibel hin. Ohne dieses Heilmittel im Bauch könnte es passieren, dass Ihnen bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit einem Ihrer Mieter kotzübel wird. Wer will denn soviel Schwäche zeigen?!

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Sie sind Mieter? Glückwunsch! Ihnen raten wir zu Myrrhe, die ist gut zur Bekämpfung von Viren und Bakterien. Myrrhen-Öl enthält Kohlenwasserstoffe. Einfach 10 Tropfen dieser Tinktur (30 ml 2,08 – 2,69 EURO Apotheke) auf ein Stück Würfelzucker träufeln und im Mund zergehen lassen.  Hhhmmm! Das tut gut! Ungut wäre allerdings, Sie würden auf diese Weise vom Bescheißer-Bazillus geheilt. Weil Sie dann gegen Ihren Vermieter schlechte Karten hätten. Also überlegen Sie sich Ihren Kampfmitteleinsatz ganz genau. Am besten ist, Sie nehmen sich einfach die nachfolgend genannten Verköstiger zum Vorbild.

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Es handelt sich dabei um eine Polizistin und einen Sanitäter, die ihre Vermieterin gar gekocht haben. Für ihren Festschmaus im Sitzungssaal 2, Erdgeschoss, Amtsgericht Bünde, nahmen sie jede Menge Ingredienzen zur Hand und demonstrierten damit einen kreativen Umgang. Sie mixten heimische Kochtradition mit dem orientalischen Zaubertrank aus einer exotischen Wahrheitsverschleierungsfrucht. Die so gewonnenen euphorisch machenden Düfte durchdrangen alsbald die geschlossenen Fenster des lichtdurchfluteten Raumes und begeisterten alle gleich gearteten Charakterschweine auf den Ruhebänken des gegenüberliegenden, gerade neu restaurierten Marktplatzes.

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Bei der Koch-Köpenickiade im Gericht bedienten sich die feine Dame und ihr Gaumenkitzler für’s eigene Wohlbefinden diverser Köstlichkeiten, um ihrer Ex-Vermieterin gehörig den Appetit zu verderben. Die abgebrühten Gourmet-Profis, die Polizeibeamtin aus Spradow und ein mit ihr verbandelter Rettungssanitäter von ebendort, nahmen sich noch einen Amtmann aus Kirchlengern als Hilfskoch und eine Richterin auf Probe, die selbst zur Miete wohnt, als Abschmeckerin. Einer der 49 von den Zweien zu Hilfe gerufenen Bünder Rechtsanwälte betätigte sich als Gewürzbeimischer in der auffallend starken Hauptrolle eines Scharlatans. Der zerlegte den Mietvertrag seiner Klienten in Einzelteile, ein paar Blätter vorgedrucktes Papier, die es für 1,20 EURO im Papier- und Bürobedarfladen „Lesezeichen Burmester“ in der Eschstraße 23 oder für 1,95 EURO bei Roswitha Heemeyer, Lübbecker Straße 118-126, zu kaufen gibt. Überbacken wurde alles mit einem zerbrochenen Wandspiegel und einem zerdepperten Waschbecken. Ein angeschimmeltes Schlafzimmer diente als zusätzliche Bereicherung. Eine einbehaltene Kautionssumme von 1.053,95 EURO setzte am Ende allem das Sahnehäubchen auf und sorgte für ein ganz besonderes Erlebnis der Sinne.

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Dabei fing ja alles soooo harmlos an!

Frau Polizistin und Herr Sanitäter bezogen am 01.06. eine 100 qm Wohnung in der City,

3 Fußminuten von der Schlemmergastronomie „Stadtkind“ entfernt. 8 Monate später, am 28.01.,  kündigten sie das Mietverhältnis zum 30.04. Dafür lieferten sie schon im Vorfeld eine abenteuerliche Begründung: „Im Schlafzimmer ist Schimmel! Pfui Teufel, das hält da ja kein Schwein aus!“

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Die Vermieterin reagierte prompt und schickte Ortsbesichtiger vorbei. Denen, 4 an der Zahl an 2 unterschiedlichen Tagen, raubte es die Luft zum Atmen! Dem Quartett schlug bestialischer Gestank entgegen wie aus einer Kloake. Ein mitmarschierter Malermeister bekam einen Würgeanfall. An den Fensterscheiben des Ruhe-, Liebkosungs- und Befruchtungsgemachs rann Schwitzwasser in Bächen runter. In der ganzen Wohnung war kein einziges von 8 Fenstern geöffnet. In der Stellungnahme eines Sachverständigen an die Adresse der suizidierenden, nach Frischluft japsenden Überlebenskünstler, heißt es zu deren – Gott sei gelobt – nicht alltäglichen Art Minden-Ravensberger Wohnkultur:

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„Auf Grund der Tatsache, dass die Kellerfenster monatelang bis in den Winter offen standen, kühlte das Mauerwerk aus. Im Zuge zweier Ortstermine konnte festgestellt werden, dass neben der Provokation und natürlicher Raumtemperatur weit über 21 Grad C mit einem modernen Gas-Brennwertgerät zudem ungenügend gelüftet wurde. Schlichtweg Ihr Wohnverhalten ist dafür verantwortlich, dass es zu oberflächlicher Schimmelpilzbildung kam. Indiz dafür ist insbesondere die Schimmelpilzbildung an den Rahmen der thermoverglasten Fenster, an denen sich auf Grund des unterbundenen Luftaustausches (kein Stoßlüften) im Zusammenspiel mit weit überhöhten Raumtemperaturen erhebliches Kondenswasser bildete. Ursächlich für die Schimmelpilzbildung in den Raumecken war neben der extremen Temperaturdifferenz des ausgekühlten Kellers in Korrespondenz zu den Wohnräumen, durch die der sogenannte Taupunkt nach innen verlagert wurde, das nicht Lüften der Wohnung“.

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Soweit, so gut, Schimmel hin, Schimmel her. Der Vermieterin war’s egal, hatten sich die blutjungen,  24jährigen Pilzsammler ja verpflichtet, nach ihrem Auszug Wohnung und Kellerraum fachgerecht von einem Maler streichen zu lassen und zwar mit „Polar-antik stumpfmatte Innenwandfarbe altweiß“, zu beziehen beim Farbengroßhändler Knöner in Herford. Gemäß dieser Mietvertragsvereinbarung wurden die Flüchtlinge um einen Quittungsnachweis gebeten. Den verweigerten sie. Sie weigerten sich auch, einen auf dem Fußboden abgestellten zerbrochenen Wandspiegel zu ersetzen. Ebenso hielten sie nichts davon, den zerstörten Waschtisch, in dem sich ein Riss befand, zu erneuern. Beides war unmittelbar vor dem Einzug der Ausgezogenen extra für sie neu angeschafft und im Bad von einem Installateur fachmännisch montiert worden. 11 Monate später waren beide Accessoires keinen Pfifferling mehr wert.

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Die Vermieterin bat in einem 1 ½ Seiten Brief um ein Entschädigungssummen-Angebot. Der Betrag sollte dann von der Mietkaution abgezogen werden. Diese Friedenspfeife rauchten die Mieter jedoch nicht mit. Dafür ließ ein anderer für sie Dampf ab: der Bünder Rechtsanwalt Raoul Nalop, geschätzte 56, im Vorstand der Interessengemeinschaft „Haus + Grund“, auf seine 2 Mandanten bezogen „Haus + Schwindel“ = Gesindel.  Oder aus Kapitel 23, Vers 32, des Apostels Matthäus zitiert: „Ihr Schlangen und Otterngezücht! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?“ Ohne schriftliche Vollmacht forderte er die Vermieterin zur Auszahlung der Kaution auf. Für dieses wenige Geschreibsel verlangte er 223,72 EURO.


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Die Vermieterin lehnte ab. Aus seinem Büro an der Bachstraße 21, 32257 Bünde, schickte der Jurist daraufhin einen ganzen Packen Briefe, die am 16.08.2013 zusammen mit einer 9-seitigen Klage und 26 Blatt Anlagenpapier in den Briefkasten des Amtsgerichts Bünde wanderten. Insgesamt handelte es sich dabei um Rezepte & Tricks eines Küchendragoners, dessen Cordon bleu mit Jägerlatein gefüllt war.

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Das Unverdauliche sorgte bei der Vermieterin für Übelkeit, denn Kompositeur R. N. kreierte als Dessert sinnbildlich diesen Kaiserschmarren: Mieter, unterschreibt alles! Ihr könnt gar nicht haftbar gemacht werden, wenn nach Vertragsabschluß ein Gericht Klauseln aus dem auf Treu und Glauben unterzeichneten Dokument über den Haufen wirft und für unwirksam erklärt. Es ist vollkommen wurscht, ob die Rechtsprechung am Tage der Mietvertragsunterzeichnung ganz anders lautete. Jeden Tag fällt irgendwo irgendein Gericht ein neues mieterfreundliches Urteil. Darauf braucht ihr nur zu warten Ätsch!

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So war es hier! Es zählte nicht, dass die Mieter damit einverstanden waren, Schönheitsreparaturen fachgerecht von einem Maler ausführen zu lassen. Es galt nicht die von ihnen gutgeheißene Bestimmung, alle Pinselarbeiten nur mit der Polar-antik stumpfmatten Innenwandfarbe altweiß von der Firma „Farben-Knöner“ erledigen zu lassen. Es zählte nicht, dass die Polizeibeamtin und ihr Erste Hilfe-Lover das alles vollkommen freiwillig im von Mietrechtsexperten ausgearbeiteten Formularvertrag unterschrieben hatten. Als Mumpitz wurde der Vermieterin-Wunsch abgetan, keine „Billig-Farbe“ auf Wände und Decken ihrer Wohnung geklatscht zu bekommen, sondern ein ausschließlich qualitativ hochwertiges Produkt.

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Dem allen setzte Meisterkoch Nalop noch eins drauf! Behauptet zynisch unter Ziffer 5 auf Seite 6 seiner Wort-Schöpfung: weder wurden von den Klägern ein Wandspiegel noch ein Waschtisch beschädigt. In diesem Schreibstil ging es munter weiter. Der Jurist verkohlte die Bünder Amtsrichterin nach Strich und Faden, so in Anlage K3 auf Seite 2, Absatz 2: „Meine Mandantschaft hat die Wohnung mit der vertraglich geschuldeten Farbe gestrichen“. Und auf Seite 5 im 2. Absatz: „Die Kläger haben vor Einschaltung des Unterzeichners rechtswidrig tatsächlich die hier in Rede stehende Wohnung einer Schlussrenovierung unterzogen, und dabei tatsächlich die hier in Rede stehende Farbe Polar-antik verwandt. Zum Beweis...berufen sich die Kläger auf Rechtsanwalt Raoul Nalop“.

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Die hier in Rede stehende Farbe ist die im Mietvertrag genannte von „Farben-Knöner“ in Herford. Dort haben die Polizistin und ihr Händchenhalter aber keine Polar-antik stumpfmatte Innenwandfarbe altweiß gekauft, fand die Vermieterin durch eigene Recherchen heraus.

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3 Monate und 16 Tage nach Ablieferung des Nalopschen Mehrgänge-Menüs nebst übel stinkender Soße aus dessen Klops-Küche erstattete die Vermieterin Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld (126 Js 795/13). Darin sind weitere Unverschämtheiten aufgelistet des von der Muse Geküssten, wie dieses Zitat aus seinem Brief vom 22.10.13 auf den Seiten 1 und 2 an das Amtsgericht: „Die zur Wohnung gehörenden Schlüssel sind mit Verrinnen der letzten Sekunden des Tages 30.04. durch Einwerfen in den Briefkasten des Wohnhauses der Vermieterin, beschrieben mit deren Namen, im Beisein eines Zeugen eingelegt worden“.

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Komisch nur: am 01. Mai um 10:00 Uhr lagen keine Schlüssel im Briefkasten des Wohnhauses der Vermieterin! Das ficht Dichter Nalop jedoch nicht an, seine Gehirnzellen neu zu aktivieren, um drohendem Ungemach zu entrinnen: er zauberte einen Zeugen aus dem Hut! Und zwar den Vater der Polizistin, Gemeindebediensteter im Rathaus Kirchlengern. „Er war auf meine Empfehlung zugegen“, tischt Märchenerzähler R. N. Amtsrichterin Beatrice Schiwon (geschätzte 37) einen Sauerbraten auf, der ihm noch schwere Magenprobleme bereiten kann. Weil es am und auf dem Grundstück der Vermieterin seit 1996 zwar 6 Briefkästen gibt, aber nicht einen einzigen mit deren drauf geschriebenem Namen!

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Seltsam: weshalb übergibt der Mieter die Schlüssel nicht persönlich?  Warum nicht bei Tageslicht? Wie kommt er auf den Gedanken, sie zu nachtschlafender Zeit in Begleitung eines aus Kirchlengern angereisten Zeugen in einen von ihm nicht zuzuordnenden Briefkasten zu schmeißen?

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Deshalb nun „Vorhang auf“ im „Komödienstadl Amtsgericht“ für den Schlüsseleinwerfer, den Beatmungstechniker, auch Sanitäter genannt, der neben seiner Flamme im Gerichtssaal saß und angeblich im Beisein ihres Vaters, dem Fachbereichleiter im Kirchlengeraner Regierungsgebäude, den Wohnungsschlüssel kurz vor Mitternacht des 30.04. (weiteres Zitat aus dem Nalop-Märchen) in den Briefkasten der Vermieterin, beschrieben mit deren Namen, geworfen haben will.

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„Na, dann erzählen Sie uns doch mal, wo befindet sich denn dieser Briefkasten? An welcher Tür? An welchem Tor? Am Eingang links oder vielleicht rechts? In der Haustür? Oder daneben?“ wurde der Erste-Hilfe-Mann in der keine 60 Minuten dauernden Hauptverhandlung gefragt.

Dem Mund-zu-Mund-Beatmer schoss das Blut in den Kopf. Nun bedurfte er selbst dringend einer Reanimation! Er konnte keine Frage beantworten. Irgendwie versagte sein Beschreibungsvermögen auf Mitleid erregende Weise. In seiner fiebrigen Aufgeregtheit nannte er die Hausnummer eines Gebäudes nebenan! Aber da befindet sich nicht mal ein Briefkasten, nur ein halbrund geformter Zeitungsentgegennehmer aus Zink. Sieht aus wie ’ne abgeschnittene Dachrinne. Ein Name steht da nicht drauf.

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Wie peinlich! Da ist kaum zu fassen, dass diese ganzen Hirngespinste des Juristen R. N. die Einzelrichterin schaurig kalt ließen. Dem Erklärungsnotstand des Schlüsseleinwerfers maß sie keinerlei Bedeutung zu. Dessen Aussage protokollierte sie nicht mal. Statt dessen schlug sie, die schon Gastspiele in den Amtsgerichten Lippstadt und Warendorf gegeben hat, ohne mit der Wimper zu zucken diesen Vergleich vor: die Vermieterin soll von der 1.053,95 EURO-Kaution 1.000,- EURO an die Schimmelpilzsammler bezahlen! Zum zerdepperten Wandspiegel sagte sie nix. Zum kaputtgemachten Waschtisch schwieg sie ebenfalls. Die Vermieterin fühlte sich veräppelt und lehnte ab. „Ich will ein Urteil“. Das bekam sie. Es fiel aus, wie erwartet. Zugunsten der Mieter und ihres Schwindelanwalts.

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Obwohl R. N. als Possenschreiber Richterin Schiwon noch mit einer anderen Erfindung deftig aufs Kreuz gelegt hatte! Mit der Behauptung in seinem 13 Seiten dicken Brief,  plus 11 Seiten Anlage, vom 22.10.13 auf Seite 8 im 1. Absatz, die Vermieterin hätte gegenüber dem Amtsgericht verschwiegen, dass sie die Wohnung nach dem Auszug der Schimmelpilzzüchter sofort weiter vermietet hat. Noch im Prozess behauptete er, deshalb hätte sie keinen Anspruch auf den Mietausfall für Monat Mai.

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Die Vermieterin bewies das Gegenteil! Wegen nicht erfolgter Schlüsselrückgabe bis zum 30.04. konnte die Wohnung nicht am 01.05., sondern erst zum 01.06. vermietet werden. Als Glaubhaftmachung präsentierte sie den Zahlungseingang der 1. Miete am 02.06. auf ihrem Konto.

Das Urteil wurde ein Spiegelbild des abgelehnten Vergleichs. Die verklagte Vermieterin bekommt keine 450,- EURO Mietausfall. Obwohl die Richterin feststellte, die Schlüssel seien erst am 07.05. in den Besitz der Vermieterin gelangt, nach deren Rückkehr aus einem Urlaub, den sie am 01.05. antrat. Die Vermieterin erhält auch keine 31,89 EURO Schadenersatz für den zerbrochenen Wandspiegel. Ihr wurde ebenfalls kein neues Waschbecken für 264,20 EURO zugesprochen. Weil sich die Richterin die Lügen des Rechtsanwalts R.N. zu eigen machte, die der am 22.10.13 auf Seite 10 im 2. Absatz so formulierte: „Bei den hier in Rede stehenden Spiegel und Waschtisch handelt es sich um viele Jahre alte Gebrauchsgüter“. Im Mietvertrag, den der Vertuscher und die Richterin in den Akten abgeheftet haben, steht jedoch, dass das Bad unmittelbar vor dem Einzug der Mieter neu saniert worden ist. Zwischen Einzug und Kündigung lagen 8 Monate, nicht viele Jahre!

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Die Vermieterin bekommt auch nicht die mietvertraglich vereinbarte Farbe und den Facharbeiterlohn für die Renovierung, 580,- EURO, einschließlich Schimmelpilzbeseitigung.

In ihrem 11 Seiten langen Urteil begründet Richterin Schiwon ihre ablehnende Haltung gegenüber der Vermietern so: die Wohnungsschlüssel seien rechtzeitig, wenn auch erst in den Abendstunden, jedoch vor Ablauf des 30.04., zurückgegeben worden. 4 Seiten vorher schreibt sie, die Vermieterin fand nach ihrer Rückkehr am 07.05. alle zur Wohnung gehörenden Schlüssel vor. Sie verwechselt also nicht nur den Abend mit der Nacht, sondern auch noch die Zeitabläufe mit 8-tägigem Unterschied. Außerdem weiß sie mehr, als die Mieter selbst je behaupteten. Im Urteil schreibt sie, die Schlüssel wurden in den Hausbriefkasten der Vermieterin eingeworfen. Den gibt es nicht. Das steht nirgendwo, nicht in der Klage, nicht in der gesamten Vorkorrespondenz.

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Schadenersatz für das Waschbecken mit einem Riss sowie für den Wandspiegel mit heraus gebrochener Ecke gibt es deshalb nicht, weil die Beschädigungen angeblich von der Vermieterin nicht detailliert beschrieben worden seien und das Gericht daher nicht beurteilen könne, ob es sich um eine übliche Abnutzung viele Jahre alter Gegenstände handelt. Die Schilderung, dass der Wandspiegel ins Waschbecken gefallen ist, dabei zerbrach und das Waschbecken dadurch einen Riss bekam, reicht ihr nicht. Sie teilt andererseits leider nicht mit, wie eine solche „Unfallbeschreibung“ (vielleicht mit Skizze?)  hätte aussehen sollen.

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Seine Kampfplanung wollte Lügen-Anwalt Nalop im Berufungsverfahren (- 22 S 128/14 -) beim Vorsitzenden Richter am Landgericht Bielefeld, Dr. Heinz Misera (50), mit Brachialgewalt und einen seiner Meinung nach 1. Sahne-Zeugenaufgebot dummdreist fortsetzen. Er ließ die Vormieterin, eine 53 Jahre alte Reisekauffrau aus Enger, antanzen, die nach Nalops Angaben in seinem Schriftsatz vom 22.10.2013, Seite 9, keine Beschädigung des Waschtischs und Wandspiegels festgestellt hätte. Zu seinem Entsetzen sagte sie als seine Zeugin das genaue Gegenteil aus. Sie bestätigte den Riß im Waschbecken, der nach ihrem Einzug in die Wohnung vorhanden war. "Und den ich fotografiert habe, damit mir die Beschädigung nicht später angehängt werden konnte".

Damit nicht genug, ließ Raoul Nalop auch noch den Vater der Klägerin rankarren, den schon erwähnten Kommunalbeamten aus dem Rathaus in Kirchlengern, der die abstruse Nacht- und Nebelaktion mit dem Sekunden vor Mitternacht in den Briefkasten der Vermieterin eingeworfenen Schlüssel bestätigen sollte.

Den Gefallen tat der 62jährige dem Bünder Rechtsanwalt jedoch nicht. Der Zeuge hatte - im Gegensatz zu dem sich Romane aus den Fingern saugenen Mietrechtsexperten - nichts gesehen, nichts gehört, und konnte in infolgedessen die Hauptrolle in dem Nalopschen Ammenmärchen nicht spielen. "Ich war nicht dabei", gab der Kronzeuge des verlogenen Orangs der Rechtspflege der Wahrheit die Ehre. Ein Desaster für Nalop, der nach Prozessende wie ein geprügelter Hund den Verhandlungssaal verließ. Seinen grandiosen Sieg aus dem Bünder Amtsgericht konnte er zu seinem Leidwesen nicht wiederholen.

Wir lernen dies daraus: Müllen Sie das Gericht mit Koffern voll Papier zu! Mit fingerdicken Schriftsätzen und einer Klage, der Sie Massen von Anlagen beifügen. Lügen Sie wie gedruckt! Das sieht nach Wahnsinn aus, ist aber eine Erfolg versprechende Strategie. Das Tribunal verliert den Durchblick. Dann kommt es,  wie es kommen soll:  wer viel und schlecht lügt, siegt! Jedenfalls im Amtsgericht Bünde (- 5 C 423/13 -). Hätte die Vermieterin nicht die nächste Instanz zu Hilfe geholt, wäre es bei dem Fatal-Triumph des Lügen-Juristen geblieben. So aber hat er sich mit Hilfe seiner eigenen Zeugen im Bielefelder Landgericht blamiert bis auf die Knochen.

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Oberstaatsanwältin Christa Hundertmark (geschätzte 59), Besoldungsgruppe R 2, Stufe 8 = 6.676,44 EURO brutto Grundgehalt, plus jährliche Sonderzahlungen, plus vermögenswirksame Leistungen, stellte am Schreibtisch im Dienstgebäude der Bielefelder Staatsanwaltschaft Rohrteichstraße 16, 33602 Bielefeld, das Ermittlungsverfahren gegen Raoul Nalop wegen Betruges ein. Begründung: nach Auswertung der Verfahrensakte des Amtsgerichts Bünde liegen keine zureichenden Beweismittel dafür vor, dass der Beschuldigte in dem Zivilverfahren bewusst unwahr vorgetragen hat. In der Akte hat sie nur viel Papier vorgefunden. Keinen Topf mit der Knöner-Farbe Polar-antik. Und auch keinen Briefkasten mit dem Namensaufdruck der Vermieterin. Die Dame, die so viel Geld verdient für die Begutachtung von Tatorten, für die Überprüfung von Untersuchungsergebnissen, für die Vernehmung von Lügnern, für die Abwägung vorgetragener Fakten und Argumente, hat nichts, aber auch reineweg gar nichts dafür getan, diese Straftat aufzuklären. Gerade das musste jedoch von einer Oberstaatsanwältin erwartet werden, die auch die Befähigung für ein Richteramt besitzt. Ihr Jurastudium mit anschließender 2-jähriger Referendarzeit und überdurchschnittlich gut abgeschlossenem 2. Staatsexamen über die Runden gebracht hat. Die einen 3-jährigen Probedienst absolvierte und zur Vollendung des 35. Lebensjahres ihre Ernennungsurkunde zur Beamtin auf Lebenszeit ausgehändigt bekommen hat. Wie sagte doch der altehrwürdige Alfred Nobel (1833 - 1896), Schwedischer Chemiker und Industrieller? Der 1867 das Dynamit erfand und 1887 das Ballistit, der Sprengstofffabriken baute, nach dem der alljährlich verliehene Nobelpreis benannt wurde und überreicht wird für besondere Leistungen auf den Gebieten Physik, Chemie, Medizin, Literatur, des Friedens und für Wirtschaftswissenschaften. Der ereiferte sich über diese Sorte von Studierten wenig nobel, nämlich so: "Juristen sind Blutsauger, die sich am Geld mästen, wenn sie ein paar kurzsichtige Erklärungen über ein paar kurzlebige Vorschriften abgegeben haben, die so obskur sind, dass die Dunkelheit durch sie noch dunkler wird".

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ViSdP: Michael Rask    Medienhaus    Winkelstraße 25 – 27    D-32257 Bünde

In diesem Sinne geistig umnachtet war auch der Bünder Rechtsanwalt Ralf Eggersmann (44) aus der Kanzlei Geimke & Partner, Bismarckstrasse 21-23 (Postamtgebäude) 32257 Bünde, als er ungenehmigt beim Landgericht Hannover (6 0 358/13) Klage für eine Mandantin aus Sachsen-Anhalt einreichte. Die junge Mutter von zwei kleinen Kindern war in der Weiberpostille „Das Goldene Blatt“  Nr. 37 vom 09.09.2013 mit Fotos und frei erfundenem Text auf den Seiten 2 und 16 veröffentlicht worden unter der Schlagzeile „Ich lebe im Wohnmobil“.

 

Von den insgesamt 55 Zeilen stimmte keine einzige!

 

So wurde der 35jährigen untergeschoben, sie hätte keinen festen Wohnsitz sondern lebe auf einem Campingplatz in der Nähe von Braunschweig. In der Nähe von Braunschweig! Du lieber Himmel! Und dann reist sie angeblich auch noch in einem Wohnmobil durch die Landschaft.

 

In der Gegend nördlich von Braunschweig wimmelt es von in Wohnmobilen aktiven Damen des horizontalen Gewerbes. Seit Jahrzehnten befinden sich die Standorte an den Bundesstrassen B 3 und B 4 im Blickpunkt kriminalpolizeilicher Interessen. Immer wieder kommt es dort zu Zwischenfällen mit renitenten Freiern.

 

Die Lebenssituation der Klägerin aus einem 350 Einwohner-Dorf bei Halle an der Saale entsprach weder dem Prostituiertenmilieu, noch der Herz-Schmerz-Story im Goldenen Blatt. Die Frau war längst verheiratet, sesshaft am Wohnort ihres Ehemannes und ordnungsgemäß gemeldet. Sie war schon Mutter und zum Zeitpunkt der Märchenerzählung zum zweiten Mal schwanger. Sie war in einer Arztpraxis angestellt   und verdiente nicht noch Schwarzgeld an zwei weiteren Arbeitsstellen.  Einer dreifachen Beschäftigung gehe sie nach, log „Das Goldene Blatt“.

 

Der „Deutsche Presserat“ verpasste dem Lügenverlag eine Rüge.

 

Rechtsanwalt Eggersmann sollte Katrin nun bei der Durchsetzung von Schmerzensgeldansprüchen helfen. Aber auf keinen Fall irgendwas ohne ihre Genehmigung durch die Gegend schicken. Dazu hatte er sich schriftlich am 13.11.2013  verpflichtet.

 

Und was hat er gemacht? Dieses:

 

Am 20.12.2013 reichte er in Hannover eine fünfseitige Klage ein, die Katrin die Schamröte in’s Gesicht schießen ließ. Eggersmann bezichtigte darin auf Seite 2 im drittletzten Absatz die beiden Verfasser der erstunkenen und erlogenen Reportage genau jener Nutten – Tätigkeit, die „Das Goldene Blatt“ der 35jährigen Klägerin untergejubelt hatte. Der Schlafmützen-Anwalt hatte die Begriffe „B 3“ und „B 4“ für zwei Bundesstrassen bei Braunschweig mit den Beklagten 3 und 4 verwechselt. Wobei es nur insgesamt drei gab. Ein vierter existierte überhaupt nicht.

 

Der katastrophale Fehler fiel am nächsten Tag auf, als Katrin eine Kopie der Klage erhielt zusammen mit der Hiobsbotschaft, diese sei mit gleicher Post zum Landgericht Hannover geschickt worden. Eggersmann wurde aufgefordert, sofort eine korrigierte Klage gegen seine entsetzlich fehlerhafte und beleidigende auszutauschen. Katrin erwartete auf der Stelle eine Kopie der Klage-Neufassung. Der Advokat versprach, dies prompt zu tun.

 

Aber vom Landgericht erfolgte keine Reaktion. Wo blieb die Eingangsbestätigung mit dem Aktenzeichen?

 

Bei Rückfragen gab Eggersmann an, das ausgebesserte Schriftstück sei wirklich sofort abgeschickt worden. Katrin setzte sich mit dem Landgericht in Verbindung und erfuhr: Die Klagekorrektur war nicht sofort, sondern erst nach zigfachen mündlichen und schriftlichen Mahnungen mit Eingangsstempel 03. März 2014 in der Poststelle des LG Hannover registriert worden.

 

Acht geschlagene Wochen lang hat der Rechtsanwalt also gelogen!

 

Das war’s dann für Ralf Eggersmann.

 

Katrin zog mit einem neuen Anwalt in die Schlacht gegen das „Goldene Lügenblatt“.

 

www.boulevard-buende.de ist eine der spektakulärsten Zeitungen in Bünde = bekannt als Tabak-, Zigarren- und Banderolenstadt, als „Fairtrade Town“ und als Radfahrer-Eldorado.