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„Die Goldgräber“ haben einen Job entdeckt, nach dem sich manch anderer die Finger leckt.

Bau-Ingenieur Wulf Menke (37) wachte schweißgebadet auf. „Traum oder Wahrheit?“ durchzuckte es ihn beim Abtupfen der Wassertropfen von Stirn, Hals und Gesicht. Er hatte Bilder gesehen, da ist ihm angst und bange geworden mit Herzjagen, Atemnot, Beklemmung. Jetzt bibberte er sogar um seine Existenz.

Oder ist alles gar nicht so schlimm? Hatte er gestern Abend nur zuviel von dem ausgezeichneten australischen Roten „Heartland Director’s Cut Shiraz Langhorne Creek“ getrunken? Poaaahhh, schmeckte der geil mit seinen Aromen von Schokolade, Zigarrenschachtel und Veilchen! Sieben Flaschen hatten er und seine Kollegen weggesüppelt.

Vielleicht ginge es ihm besser, wenn er den Bio – Wein aus Österreich gewählt hätte, „Landauer Gisperg Black Betty“?

 

Egal. Jedenfalls hatten sie anfangs irre Spaß im Lokal „Claims“, an dessen Wänden Bilder hängen vom Goldrausch am Klondike. Über 100.000 Menschen hatten sich 1896 auf den Weg gemacht in die Gegend um Dawson. Der Ansturm von Schatzsuchern führte zur Errichtung des Yukon-Territoriums und zur Festlegung der Grenze zwischen Alaska und Kanada.

Es herrschte eine Wirtschaftskrise in den USA. Tausende verloren ihre Arbeit. Viele von ihnen machten sich auf den Weg gen Westen. Wollten reich, mit Goldnuggets im Gepäck, heimkehren. Wie 1869 John Deason und Richard Oates aus Moliagul im australischen Staat Victoria.

Die hatten in einer oberflächennahen Goldlagerstätte, auch Goldseifen genannt, die sich häufig auf dem Gebiet ehemaliger Flußläufe befinden, das mit 72 Kilo schwerste jemals entdeckte Nugget geborgen. Es bekam den Namen „Welcome Stranger“, war von 1986 -1989 Motiv auf der australischen Goldmünze. Deason und Oates wurden mit 9.000,00 britischen Pfund belohnt. Heute wäre der „Stranger“ 2,5 Millionen Euro wert.

Aus dem Klondike-River beförderten die Schatzgräber riesige Mengen des Edelmetalls auf den Weltmarkt. Es gab Neid und Mißgunst. Mord und Totschlag. Bis heute sind dort 570 Tonnen Gold gefunden worden.

Bau – Ingenieur Menke, Architekt Gunnar Hermsdorf (38) und Harry Schooten (36), der schlüsselfertige Häuser verkauft, kamen im „Claims“, nach kurzem Blick auf den die Erinnerung an längst Vergangenes weckenden Wandschmuck, rasch auf die Gegenwart zu sprechen. www.boulevard-buende.de – Reporter lauschten dem fiktiven Gedankenaustausch durch ein Astloch in der hölzernen Umrahmung zwischen den Sitzecken.

„Gestern“, so Menke, „erhielt ich eine Klage vom Landgericht Bielefeld. Darin wird mir Pfusch am Bau vorgeworfen. Es geht um 89.678,00 Euro Schadensersatz“.

Hermsdorf: „ Das muss dich nicht wundern, mein Lieber. Im letzten Jahr gab’s 40.000 Urteile von deutschen Amts- und Landgerichten. Mich hat auch eine langgemacht wegen angeblich nicht fachgerechter Aussenabdichtung im Sockelbereich. 60.000,00 und ein paar Gequetschte waren fällig. Das Tollste daran ist: die Alte klagte nicht aus freien Stücken. Die wurde dazu angestiftet“.

Schooten: „Wie bei mir! Da tauchte eines Tages auf einer meiner Baustellen ein Typ auf und bat meinen Kunden, ob er sich mal den Neubau anschauen dürfe. ‚Warum?’ hat ihn mein Auftraggeber gefragt. ‚Weil da bestimmt was zu machen ist’, antwortete der freundliche Besucher, der sich als Gutachter outete für das Betonbauer- und Maurer – Handwerk in den Kreisen Bielefeld, Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke, Paderborn, Warburg. ‚Ich hole’, meinte er siegessicher, ‚einen Haufen Geld für Sie raus. Wetten? Ich finde garantiert was’.

Klar wurde der Experte fündig“, erzählte Schooten weiter. „Ist ja auch nicht schwer, Abweichungen aufzuspüren in einer von rasend schnellen Innovationen geprägten Branche, in der die berufsständischen Handwerkskammern ihr Okay geben für die Anwendung einer arbeitserleichternden, zeitsparenden Erfindung, die aber noch nicht im „Deutschen Institut für Normung“ in Berlin mit einer DIN – Nr. eingetragen worden ist. Das dauert und dauert. u.a. diesen Zeitrahmen nutzt der Bausachverständige eiskalt aus. Den Gerichten sind die Hände gebunden. Sie müssen immer nach DIN entscheiden“.

„Zur Freude vieler Häuslebauer, die ihre Träume vom Eigenheim ohnehin mit heißer Nadel strickten und in der Nullzinsphase Kredite in schwindelerregender Höhe aufgenommen und erhalten haben, kommt dieser Aufhetzer daher. Allerdings zum Leidwesen von Architekten, Bauträgern, Bau-Ingenieuren und all jenen, die Verantwortung tragen für die Errichtung von Gebäuden, Wohnungen und Gelassen“, regte sich Menke auf.

„Für mich ist unfassbar, dass dieser Nestbeschmutzer selbst mal Geschäftsführer einer „Bauunternehmung GmbH“ gewesen ist. Der warf die Klotten hin. Der Laden wurde dichtgemacht. Seitdem ist es sein erklärtes Ziel, ehemalige Mitbewerber plattzumachen. Man fragt sich nach dem Motiv. Ist es darin zu suchen, dass er selbst wegen der nicht mangelfreien Errichtung von Neubauten aus jener Zeit, als er und sein Vater für die ordnungsgemäße Verarbeitung von Gewerken verantwortlich waren, mit Schadensersatzprozessen stinksaurer Kunden überzogen wurde? Hat er deshalb den Griffel weggelegt? Ist er wegen zahlloser Prozessniederlagen von soviel Wut angefressen, dass er berufliche Selbstbefriedigung nur darin findet, indem er die noch aktiven Konkurrenten von einst in den Gerichtssälen als keinen Deut bessere Betonmischer und Maurer vorführt? Von irgendwoher muss der Hass doch kommen! Vielleicht fände ein Psychiater die Antwort? Oder ein Richter sollte ihn im nächsten Verfahren mal nach den Gründen fragen.“

„Der Prozessanzetteler soll sogar schon mit seinem Rechtsanwalt einen unserer Kollegen auf der Baustelle vor die Wahl gestellt haben, ‚entweder freiwillig zahlen – oder wir sehen uns im Gerichtssaal wieder, was erheblich teurer wird’, ergänzte der Bau-Ingenieur “.

„Das klingt ja richtig nach Erpressung!“ kollabierte Gunnar Hermsdorf fast.

 

„Der Gutachter arbeitet“, so Menke weiter, „mit einem Anwalt zusammen, der seine Kanzlei ‚gleich um die Ecke’ hat. Es gibt sogar einen Immobilienverwalter, der auf einer Eigentümerversammlung vorgeschlagen hat, ausgerechnet diesen Experten, und nur diesen einen, mit einer Nachbegutachtung des Gebäudes zu beauftragen, obwohl alles schon Jahre zuvor als für völlig in Ordnung abgehakt worden ist. Allerdings von einem anderen Sachverständigen“.

„Das Verwalter-Verhalten stinkt doch zum Himmel!“ regte sich Harry Schooten auf. „Das riecht nach Nepper, Schlepper, Bauernfängerei. Was der komische Kauz wohl für seinen Zulieferdienst von der Urteilssumme abbekommen hätte, wäre der Fall vor Gericht gelandet? Nichts? Kaum zu glauben, dass es sich bei seinem Vorhaben um einen unentgeltlichen Freundschaftsdienst gehandelt hat!“

„Wenn nicht cash, könnte er ja auch anders belohnt werden, beispielsweise mit der Verwaltung von Immobilien, die dem Rechtsanwalt oder dem Gutachter gehören“, meinte Menke.

„Während eines Prozesses, bei dem der Rechtsanwalt im Saal war, saßen der Immobilien-Fuzzi und der Sachverständige wie zwei Geier draußen auf dem Flur und warteten auf das Resultat“, wußte Schooten.

„Die Goldgräber“, fügte Gunnar Hermsdorf mit Sorgenfalten auf der Stirn hinzu, „können manchen von uns in den wirtschaftlichen Ruin treiben. Schließlich geht es bei den Schadensersatzforderungen nicht um Peanuts, sondern um Nuggets von erheblichem Wert. Die gesamte Hoch- und Tiefbau – Branche steht am Abgrund mit Planung, Rohbau, Projektkalkulation, Baudurchführung, und und und“.

Nun ab in’s wahre Leben.

Die Bombe detonierte in der Redaktion von www.boulevard-buende. de am 24.07.2019 um 17:23 Uhr. Sie kam aus der Kanzlei Brandi in Bielefeld. Absender: Dr. Christoph Rempe, IT-Rechtsexperte, Nr. 23 von 30 aufgelisteten Anwälten, plus 9 in Detmold, plus 9 in Gütersloh, plus 9 in Minden, plus 14 in Hannover, plus 16 in Paderborn, plus 3 in Paris, plus einem in Peking.

Wow! Da muss einem ja der Angstschweiß ausbrechen angesichts dieser geballten Ladung von allwissenden Rechtskundigen. Die 22,6 cm lange Aufzählung des Kaders, mit einigen Berufstoten darunter, beansprucht am rechten Rand des Briefpapiers 6 (!) von insgesamt 21 cm Breite.

Vornehm geht die Welt zugrunde. Ob mit oder ohne Regenwald.

Als sich der Explosionsstaub der Blendgranate verzogen hatte, wurde der Blick endlich frei auf einen untauglichen Einschüchterungsversuch des Herrn Rempe per Fax.

 

 

www.boulevard-buende.de sollte „nicht ungeprüft“ die Öffentlichkeit über „Die Goldgräber“ mit „falschen Tatsachen“ informieren. „Außerdem“, so heißt es weiter, „dürfen Sie nicht verleumderisch und reißerisch berichten, wie Sie es offensichtlich vorhaben“. Nein, das hatten und haben wir nicht vor.

Wir liefern Fakten. Wie immer.

An einer bundesweit ebenso einzigartigen wie verrückten Erfindung des überschallartig schnellen Geldverdienens ist Rempes Mandant Gerrit Werner maßgeblich beteiligt. Der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht unterstützt als Jurist das geldschöpferische Denkvermögen eines Bausachverständigen namens Marc Bobbenkamp, irgendwo um die 50.

Der wie ein 73-Ender und älter aussehende verheiratete Advokat Werner, Vater einer Tochter, Studium in Göttingen, 1976 Kanzleigründung, Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Baurecht“ in der Rechtsanwaltskammer Hamm, übt seine spektakuläre Art des reiche Ernte machens lieber im Geheimen aus. So verstehen wir jedenfalls seinen Hilferuf an die Kanzlei Brandi, uns das Maul zu stopfen.

Die Brand(i)löscher schickten Christoph Rempe an die Front, der auch gleich auf Seite 1, Abs. 2, Zeilen 3 – 5, mit einer Gießkanne voller Falschmeldungen die Flammen ersticken wollte, die Herr Werner fürchtet. Im Glanz des Feuerscheins betrachtet, werden sie ihm freilich keine große Freude bereiten. Es geht los mit:

Unser Mandant hat … den konkreten Verdacht, dass …“ www.boulevard-buende.de von einem Dritten angestiftet worden ist, „ein Faxschreiben an Herrn Nienaber (die Immobilien GmbH Tim Nienaber, Kleiner Bruchweg 23, 32257 Bünde ist gemeint, Anm.d.Red.) zu schicken, mit dem unter Vorspiegelung journalistisch – redaktioneller Recherche eine ganze Reihe von Suggestivfragen gestellt werden“.

Verdacht ist ein Trugbild, Hirngespinst, eine Halluzination, Irrealität, Einbildung. Wir bekommen Einblick in den psychischen Zustand von Rempes „Goldgräber“ – Mandanten.

Mit „unter Vorspiegelung journalistisch-redaktioneller Recherche“ beschimpft uns Rempe als Lügner, Trickser, Bluffer, Täuscher.

Dabei hat der Gute in seinem Übereifer dahingeplappert, was er 13 Zeilen weiter auf Seite 2 im 2. Absatz, Reihen 10 ff. besser nicht hätte von sich geben sollen: „Von der grundrechtlich geschützten Meinungsfreiheit sind falsche Tatsachenbehauptungen nicht erfasst“. Uns mit „Vorspiegelung“ anzupöbeln, ist nichts anderes als eine falsche Tatsachenbehauptung.

Obendrein eine derbe Beleidigung.

Rempe, Namensverwandter des im Alter von 31 Jahren am 28.08.1979 in Bielefeld als Ankläger gestarteten Heinrich Rempe, dem einer von uns in den frühen 80er wegen übler Unrechts-Anschuldigungen die Leviten las durch Obsiegen im Gerichtssaal, tut sich im Alltagsgeschäft als Experte im Informationstechnologierecht hervor. Er beschäftigt sich mit der Betrachtung von IT- Sachverhalten (früher hieß das EDV-, Computer-, Internet-, Multimedia- oder Software – Recht).

Ausweislich seines Briefpapiers befasst er sich nicht mit dem Medienrecht.

 

Ausgerechnet diesem Treiber von der Datenautobahn vertraute „Goldgräber“ Gerrit Werner seine Jagdgründe nebst Gemütsverfassung an.

Keine gute Wahl.

Dr. Christoph Rempe fügte nämlich den zwei oben geschilderten Unwahrheiten (Verdacht, Vorspiegelung) unerschrocken weitere hinzu. Sortiert sich damit in die Reihe von Lügen – Anwälten ein, die in Reportagen schon vor langer Zeit denselben Ruhm ernteten wie er jetzt (Google: Mietstreit Boulevard Bünde Raoul Nalop oder Boulevard Bünde Professor Elmar Schumacher).

Rempe schwindelt, wir würden die Veröffentlichung „falscher Tatsachenbehauptungen vorbereiten. Die betreffen“, schreibt er am 24. Juli 2019 auf S. 2, Abs. 1, „insbesondere eine angeblich zweifelhafte Vernetzung“ des Rechtsanwalts Werner „mit der Firma Nienaber und der Firma Bobbenkamp“.

Rempe ergänzt 24 Stunden später nicht, dass er und Werner im Landgericht Bielefeld am 25. Juli 2019 im Verfahren – 5 0 123/19 – gerade eine Prozessniederlage erlitten hatten. Sie scheiterten mit dem Versuch, ihrem Prozessgegner verbieten zu lassen, öffentlich zu äußern, es bestehe eine zweifelhafte Vernetzung aus der Firma Nienaber Immobilien Verwaltung GmbH, Rechtsanwalt Gerrit Werner und Bausachverständigem Marc Bobbenkamp.

Die Bruchlandung hatten Werner & Co. nicht erwartet. Denn zu Beginn des Verfahrens sah es gut für sie aus, als Richter Daniel Reiner zu ihrer großen Freude ein Urteil des BGH zum Thema „Kettenmafia“ ( VI ZR 352/91 Urteil vom 17.11.1992 ) in seine Gedankenspielereien mit einbezog. „Mafia“ sollte dasselbe sein wie eine zweifelhafte Vernetzung ?

 

 

„Um Himmels Willen nein!“ so das Fazit. Die zweifelhafte Vernetzung von Nienaber – Werner – Bobbenkamp ist kein hierarchischer Geheimbund, der mit Erpressung, Gewalt, Prostitution, Menschenhandel, politischer Einflussnahme seine Macht ausbaut.

Wie die Mafia eben. Im Urteil kommt sie nicht vor. Entsetzlich für das phantasiereiche Trio! Darum: Wäre der juristische Entscheidungssucher zu dem Resultat gelangt, „eine zweifelhafte Vernetzung“ sei begriffsgleich mit „den kriminellen Strukturen der Mafia“, wäre das der Untergang des Prozessgegners gewesen. Und in den Immobilienverwalterräumen in Bünde sowie den Kanzleizimmern in Spenge hätten die Champagnerkorken knallen können. Die Party fand aber leider nicht statt. „Die Goldgräber“ träumen dennoch unverdrossen von einer Abschlußfeier. Folglich ging’s in Berufung. Sodass sich das Oberlandesgericht Hamm mit Richter Peter van Lindt (61), Vorsitzender des 31. Zivilsenates, sein Stellvertreter und deren zwei Kolleginnen nächstens mit den Unterscheidungsmerkmalen von „Mafia“ und „zweifelhafter Vernetzung“ (s.*) beschäftigen dürfen.

Wie die Vernetzung funktioniert, haben Rempe & Werner Richter Daniel Reiner bewußt verschwiegen. www.boulevard-buende.de lüftet deshalb ihr bestgehütetes Geheimnis hier und heute:

Bei einem Bauträger tauchten Werner & Bobbenkamp auf, stellten ihr Opfer vor die Wahl, entweder den vom Fachmann Bobbenkamp errechneten Mangel am Neubau auf eigene Kosten zu beheben. Und zusätzlich mit Pinkepinke die Honorare des Gutachters und des Anwalts auszugleichen. Im Weigerungsfall gebe es ein Wiedersehen vor Gericht. Dann würde es teurer.

Unser Tipp für den Fall des Bestreitens: einfach Boulevard verklagen! Dann spaziert der Zeuge in den Gerichtssaal, hebt die Hand zum Schwur, nachdem er die übelwollende, strafrechtlich bedenkliche Vorgehensweise der beiden Absahner bestätigt hat.

Wir erwarten gern die substantiierte Klage per Postzustellungsurkunde oder durch den Obergerichtsvollzieher Stölting in den nächsten Tagen. Darin enthalten sein sollte freilich eine ausführliche Erklärung, warum Rempe & Werner vorsätzlich, also bewußt und gewollt, gegen § 138 ZPO verstoßen haben, die „Erklärungspflicht über Tatsachen“ (1), wo es heißt: „Die Parteien haben ihre Erklärungen über tatsächliche Umstände vollständig und der Wahrheit gemäß abzugeben“. Verschweigen = Lüge, hinter’s Licht führen. Nichts anderes haben Rempe & Werner getan. Haben Richter Reiter wie einen Tanzbären an der Nase durch die Arena Justizias geführt, um ihn zu einer falschen Entscheidungsfindung zu veranlassen in Bezug auf die von beiden vehement bestrittene „zweifelhafte Vernetzung“ Werner-Bobbenkamp-Nienaber. Zum Glück ist der Rechtsprecher auf die zwei Täuscher nicht reingefallen.

Das Ammenmärchen-Fass zum Überlaufen bringt Rempe mit der Behauptung, „dass eine Person Fotos von den Kanzleiräumen (Ra. Werners, Anm.d.Red.) gemacht hat, die sich als für Sie tätig (www.boulevard-buende.de Anm.d.Red.) zu erkennen gegeben hat“.

Gekrückt, dass sich die Balken biegen!

Kein einziger Boulevard-Mensch weiß, wie es im Büro von Gerrit Werner und dessen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern aussieht. Niemand von uns hat je einen einzigen Raum (althochdeutsch „rümi“, „weit“, „geräumig“, steht für Zimmer, ein zum Nutzen verwendeter, umschlossener Teil eines Gebäudes) betreten und/oder fotografiert.

Was wir freilich wissen, ist, was im Bielefelder Verfahren 5 0 123/19 zur Sprache kam. Dass Gutachter Marc Bobbenkamp gezielt Neubaugebiete anfahren soll, Bauherren anspreche mit der Aussicht, das große Geld machen zu können. Anwalt Werner würde die Moneten dann auf Grund der Bobbenkampschen Expertise einklagen (Protokoll Seite 3 vom 25.07.2019).

Werner erwiderte, ja, er hätte einige Verfahren geführt. „In diesen Fällen war es so, dass der Bauträger erheblich bluten musste bzw. (in einem laufenden Prozeß, Anm.d.Red.) wahrscheinlich bluten wird“. (Protokoll Seite 4, Abs. 4, Zeile 4 ff). Der Advokat wurde nicht mal blutrot bei dieser, seine innere Genugtuung und Gesinnung hervorkehrenden, persönlichen Einlassung. Reine Freude stand ihm in’s Gesicht geschrieben, als hätte er gerade einen Architekten oder Bauträger auf’s Schaffott geführt. Schade war, dass er sich nicht zur Art der Zusammenarbeit mit Bobbenkamp äußerte. Kommt vielleicht noch, sollte sich die Staatsanwaltschaft mit dem Thema beschäftigen, ob die Prozesse anhand von „Gefälligkeitsgutachten“ losgetreten werden. Das sind Bescheinigungen, die sich zwar an der sachlichen und fachlichen Richtigkeit orientieren. Daneben aber auch am Interesse des Auftraggebers und/oder einer profitbeteiligten und/oder sonstwie begünstigten Partei oder Person. Die richterlichen Entscheidungsfindungen basieren nämlich ausschließlich auf den Nuggets, die Bobbenkamp gefunden hat. Gegengutachten? Gibt es nur dann, wenn sich ein in die Bredouille geratener Bauträger, Architekt u.a. weigert, den von Bobbenkamp auf’s Papier gebrachten Schadensersatz zu bezahlen.

Aber: Könnte gut sein, dass die Steuerfahndung die Kolleginnen und Kollegen von der Anklagebehörde bereits über die bösartige, übelgesinnte, arglistige Monetenmacherei der „Goldgräber“ informiert hat. Die Damen und Herren in der Ravensberger Strasse 90 zu Bielefeld, die wie Maulwürfe ebenfalls jedem Edelmetallklumpen hinterherjagen, wissen nämlich seit dem 15. Juli 2019  10:59  über die infame Zielsetzung von Werner & Bobbenkamp & möglichen Dritten bestens Bescheid. Wie übrigens die Architektenkammern in allen Bundesländern. Sämtliche Landgerichte im OLG-Bezirk Hamm seit dem  24. Juli 2019  14:08 Uhr. Sowie die Landgerichte Osnabrück, Bremen, Oldenburg, Hannover. Weitere werden folgen.

Warum dann soviel Aufregung um die Wahrheit? Was tun wir Schlimmes?

Wir beschäftigen uns lediglich mit der Frage, wie lange „Die Goldgräber“ (eine fürwahr liebevollere Bezeichnung anstelle von „Bluthunde“) noch mit dem juristischen Segen für ihre sprudelnden Honorare rechnen dürfen, der nun mal auf ihrem originellen, moralisch jedoch höchst verwerflichen Broterwerb liegt. Falls der sich wirklich so abspielt, wie es in der Hauptverhandlung 5 0 123/19, Protokoll, Seite 3, zu hören war. Wie kam es überhaupt dazu?

Ein Interview mit Volker Bobbenkamp (geschätzte 73) gibt Aufschluss:

18. Juli 2019   15:34 Uhr   Industriezentrum   32139 Spenge

Ich parke zwischen dem Anwesen V. + M. Bobbenkamp und der Firma Autec GmbH Maschinenfabrik/Automatisierungstechnik Technologie Industriezentrum 15 – 17.

Gehe durch das bis zum Anschlag rechts weggeschobene, per Knopfdruck abschließbare Gitter – Stahltor an der linken Grundstücksgrenze.

Betrete mit einer Kamera das Gelände.

Ich fotografiere die hinten links neben dem Gebäude lagernden Utensilien eines erloschenen Baubetriebes.

Die Haustür im Wohnhaus ist sperrangelweit geöffnet. Durchzug wegen der Hitze, 36 Grad.

Nach dem vierten Bild erscheint ein älterer Herr, über 70 Jahre alt, im schattigen Flur.

„Guten Tag“, stelle ich mich mit Namen vor als www.boulevard-buende.de – Reporter.

„Sind Sie Herr Volker Bobbenkamp?“

„Ja!“

„Ist Ihr Sohn Marc auch da?“

„Nein, der ist unterwegs, muss ja Geld verdienen“.

„Als Gutachter?“

„Ja, als Gutachter. Bin ich auch“.

„Ach! Ihr Baugeschäft haben Sie aufgegeben?“

„Ja!“

„Wann denn?“

„Vor etwa fünf Jahren“.     (s. **)

„Warum das denn?“

„Hat sich nicht mehr gelohnt. Immer neue Bestimmungen und Vorschriften. Die Preise waren im Keller. Es gibt eine einfachere Art, Geld zu verdienen“.

„Als Gutachter?“

„Ja, als Gutachter“.

„Na, dann noch viel Erfolg! Machen Sie’s gut“.

„Auf Wiedersehen“.

„Die Goldgräber“ werden den Verantwortlichen im Baugewerbe noch viel, viel Ärger bereiten. Existenzängste schüren. Womöglich manch einen in die Pleite treiben. Und bei den ohnehin schon unter Arbeitsüberlastung ächzenden 82 Richtern im Landgericht Bielefeld sowie andernorts für’s Anwachsen von Aktenbergen sorgen. Da schmilzt der Klimawandel nix weg. Die Gipfel werden höher und höher.

Die Moral von der Geschicht’ ?

Werteverachtung gibt es – Ethos gibt es nicht.

Die sittliche Gesinnung der Goldgräber ist im Eimer.

Ohne diese Enthüllungs-Geschichte glaubte das keiner.

www.boulevard-buende.de bleibt dran. Wer Infos hat, her damit.

Michael Rask

*   Deutsch – Nachhilfe: zweifelhaft = fragwürdig, heikel, bedenklich, anstößig, dubios, anrüchig, ominös.    Netzwerk = Beziehung, Verbindung, Verknüpfung, Zusammenhang, Verquickung, Verflechtung, Koppelung.

** gelöscht am 09.09.2015 HRB 6517 AG Bad Oeynhausen. Firmensitz nach   33332 Gütersloh  Oststrasse 48   verlegt   HRB 10141 AG Gütersloh. Seit 12.02.2014 war Maurermeister Marc Bobbenkamp nicht mehr GF der Firma „Bobbenkamp Bauunternehmung GmbH“. Neuer GF seit dem 03.09.2015 : Frank Lorber. Seit 10.01.2017 befand sich die Firma in Liquidation. Am 18.03.2019 ist sie gelöscht worden. Unter derselben Anschrift ist heute die FL – Bau GmbH tätig   HRB 8729   AG Gütersloh.   FL = Frank Lorber.

Anmerkung: Boulevard Bünde nimmt die Wächterfunktion der Presse ernst als „vierte Macht im Staat“ neben den 3 Säulen der Gewaltenteilung Exekutive, Legislative, Judikative.  Art.5 GG garantiert die Meinungs-, Informations-, Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung. Ein Skandal fängt meist erst mit der Bekanntmachung durch Medien an. Wo es einen Markt für Gier und Neid und Mißgunst gibt, gibt es immer auch einen Markt für Enthüllungen. Nur durch gewissenhafte Arbeit (von Rechtsanwalt Dr. Christoph Rempe abqualifiziert als „unter Vorspiegelung journalistisch-redaktioneller Recherche“) werden Machenschaften wie die der „Goldgräber“ aufgedeckt. Trotz erheblicher Widerstände (z.B. Stadt Spenge Fachbereich II Ordnung, Abfallbeseitigung, Straßenreinigung, Frau K. Buchinski, Az. Dokument2 162-00 PI/Bk) wegen unserer Anfrage nach Abmeldung der Firma „Volker Bobbenkamp Bauunternehmung GmbH“, Geschäftsführer Marc Bobbenkamp, aus dem Gewerberegister) konnten wir aufdecken, mit welchen verachtenswerten Methoden „Die Goldgräber“ einer ausgewählten Berufsgruppe großen wirtschaftlichen Schaden zufügen.

Wir sind kein profitorientiertes Unternehmen. Müssen mit unseren Berichten keine Rücksicht auf Anzeigenkunden nehmen. Weil wir schon lange keine Inserate mehr veröffentlichen wollen. So sind wir unabhängig, nicht beeinflussbar. Unseren Leserinnen und Lesern steht der Sinn nach Lesen und exklusiver Information. Nach nichts anderem.

Bei sorgfältiger Abwägung aller Umstände für und gegen die Publizierung von „Die Goldgräber“ ist uns die Entscheidung übrigens sehr leicht gefallen. Wir entschlossen uns, nach alphabetischer Reihenfolge vorzugehen: 1. gilt die Entschleierungs-Story als Warnung für alle an Neubauten beteiligten Planer, Bauträger, Architekten, Handwerker u.v.a.m.   2. als „Werbung“ für Werner, Bobbenkamp und ihre Mitspieler.

 

 

Unser Motto:

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